So schmeckt Glück

Happy Food: Iss dich glücklich!

Ist es tatsächlich möglich, durch die Ernährung glücklich zu werden? Ja, ist es! Auf eKitchen lesen Sie, ob es sich dabei um besondere Nahrungsmittel handelt und was Sie tun können, um dem Glück beim Essen auf die Sprünge zu helfen.

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Happy Food Wassermelone

Schon bei den Kleinsten sorgt eine Wassermelone für Erfrischung und Glück.

Viele Dinge spielen für unser Glücksempfinden und Wohlgefühl eine wichtige Rolle. Zum einen ist es oft das Wetter. Bei Sonnenschein ist es gar nicht so schwer, gute Laune zu haben und glücklich zu sein. Schlechtes Wetter hingegen verlangt der Seele einiges ab, um ehrlich lächeln zu können. Auf der anderen Seite ist es manchmal unerwartete Post von geliebten Menschen. Auch eine zarte Berührung im richtigen Moment kann die Stimmung aufhellen und glücklich machen. Doch eines ist noch viel leichter zu finden, und das ist das Glück im Essen: Happy Food. Wie das funktioniert? Sind es ausgewählte Lebensmittel, die glücklich machen, oder ist das Glück etwa nicht in bestimmten Lebensmitteln zu finden? Wir klären auf.

Happy Food ruft glückliche Erinnerungen hervor

Sich wohl zu fühlen, ist das A und O. Auch wenn es um Happy Food geht. Im Grunde ist es nämlich wurst, ob Sie einen Döner mit doppelt Fleisch oder einen Salat mit Feta-Käse essen. Wichtig sind die Assoziationen, die gedanklichen Verknüpfungen, die Sie mit dem Genuss einer bestimmten Speise aufrufen. So sind es glückliche Kindheitserinnerungen an die Zeit bei Oma. Gab es in den Ferien immer Pfannkuchen mit selbst gemachtem Apfelmus, so ruft allein der Geruch eines frischen Pfannkuchens die Erinnerung und das wohlige Empfinden hervor, auch noch Jahre oder Jahrzehnte später. Im Gegenzug sind weniger glückliche Erinnerungen auch Auslöser für den Widerwillen, gewisse Speisen zu essen. Doch nicht nur Kindheitserinnerungen machen Nahrungsmittel zu Happy Food. Auch später noch ist es möglich, Erinnerungen im Essen abzuspeichern. Erinnern Sie sich noch an den Geschmack der ersten süßen Erdbeere des Jahres? Allein der Gedanke daran lässt Sie lächeln und beschert einen kleinen Glücksmoment. Doch auch Urlaubserinnerungen spiegeln sich im Essen wider. Die Waffel mit cremigem Softeis im Italienurlaub lässt Sie beim Anblick eines Softeises in der Heimat wieder in Erinnerungen und Glück schwelgen.

Galerie: Happy Food – Essen, das glücklich macht

So wird die Nudel zum Happy Food

Nahrungsmittel werden nicht zufällig zu Ihrem Happy Food. Ein kleines bisschen können Sie dabei auch immer nachhelfen. Es gibt Dinge und Gegebenheiten, die Sie beim Essen beachten sollten, damit Sie auch in Zukunft an glückliche Mahlzeiten oder Naschereien denken können. Außerdem kann Happy Food in kritischen Lebenslagen die Stimmung aufhellen und den gröbsten Kummer vergessen lassen. Wenn Sie folgende Punkte beachten, sorgen Sie dafür, dass Essen Sie auch in Zukunft glücklich stimmt: Nehmen Sie sich immer genug Zeit. Hetzen Sie nicht und kauen Sie jeden Bissen genüsslich. Stressesser setzen nicht zwingend Speck an, weil sie zu viel essen, sondern weil Stress das Anlagern von Fett fördert. Essen Sie in Gesellschaft und in entspannter Atmosphäre. Ob mit Freunden, dem Partner, dem Kind oder auch Kollegen: Ist es gemütlich und entspannt, könnten Sie bald auf ein neues Happy Food für Ihre Seele stoßen.
Essen beim Arbeiten

Wenn Sie vor Stress gar nicht merken, was Sie essen, geht der Genuss verloren.

Unhappy Food: Das sollten Sie beim Essen vermeiden

Ganz wichtig ist es, sich nicht ablenken zu lassen und bewusst zu essen, was Sie auf dem Teller haben. Das Smartphone oder der Fernseher gehört zu einer genüsslichen Mahlzeit nicht dazu. Und nicht nur das. Ganz im Gegensatz zum Happy Food können Sie auch unangenehme Begebenheiten und Erinnerungen mit Essen verknüpfen. Der Geruch von Geschmacksverstärkern oder kalten Küchendämpfen erinnert viele an das oft nicht so köstliche Kantinenessen aus der Schulzeit. Der Appetit auf ein Stück Kuchen am Nachmittag ist schnell verflogen, wenn man an einer Großküche vorbeigeht. Auch die Hektik, die in kurzen Essenspausen zur Schulzeit und auch heutzutage im Büro eine Rolle spielt, nimmt der Mahlzeit die Möglichkeit, wirklich lecker zu sein. Versuchen Sie, Stress und Arbeit beim Essen immer auszublenden – machen Sie ganz bewusst eine Pause fürs Genießen. Und wer weiß, vielleicht verlieben Sie sich beim Biss in einen Karamellkeks. Das wäre doch ein schönes Happy Food End.

Bücher zum Thema

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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