Trotz heftigem Preiskampf

Preiserhöhung? Diese Einkäufe bei Rewe werden jetzt teurer

Bei Rewe werden einige Einkäufe jetzt teurer: Kunden bezahlen für einen Service des Supermarktriesen nun oftmals mehr. Die Hintergründe.

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Rewe Lieferflatrate

Rewe bietet jetzt eine Lieferflatrate an. Der Mindestbestellwert steigt.

Rewe überrascht mit einer indirekten Preiserhöhung. Trotz des harten Kampfes mit Amazon um die Marktführerschaft im Lebensmittelversand dreht der Supermarktriese nun heimlich an den Kosten für Lieferungen. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, bezahlen Nutzer künftig mindestens 50 Euro pro Bestellung. Der Grund: Der Mindestbestellwert beim Online-Versand liegt seit dem 1. August nicht mehr bei den ursprünglichen 40, sondern eben bei 50 Euro. Beim direkten Konkurrenten Amazon Fresh liegt der Mindestbestellwert in den meisten Liefergebieten (Hamurg, Berlin) weiterhin bei 40 Euro – nur in München zahlen die Nutzer den gleichen Betrag wie Rewe-Kunden. Die Preiserhöhung bei Rewe verwundert, hatte der Markt mit einer neuen Lieferflatrate eigentlich die Weichen dafür gestellt, preislich mit dem Abo-Dienst von Amazon mitzugehen.

Für Vielbesteller: Rewe startet Lieferflatrate

Die meisten Deutschen kaufen noch immer direkt in den Supermarkt-Filialen ein. Dennoch ist der Markt des Lebensmittel-Online-Handels heiß umkämpft. Akteure wie Kaufland haben sogar schon aufgegeben und ihren Online-Lieferdienst eingestellt. Auch Lidl hat Lebensmittel wieder aus dem eigenen Online-Auftritt verbannt. Rewe und Amazon (mit Amazon Fresh) kämpfen aber weiterhin um die Marktführerschaft. Als Antwort auf Amazons Prime-Modell bietet Rewe ab sofort die neue Lieferflatrate an. Das System soll Vielbestellern helfen, Kosten zu sparen. Im Vergleich zu Amazons Prime-Dienst gibt es aber einige Unterschiede im Abo-Service von Rewe. So funktioniert es.

Galerie: So viel kosten Lebensmittel im Online-Supermarkt

So funktioniert die Rewe Lieferflatrate

Bisher waren für jede Bestellung einzelne Lieferkosten fällig. Mit der Rewe Lieferflatrate ändert sich das jetzt. Je nach gebuchtem Paket liefert der Dienst entweder täglich (ausgenommen: Sonntage) oder in einem etwas kleineren Auswahlfenster von Dienstag bis Donnerstag. Der Kunde entscheidet dann, ob er das Abo für einen, drei oder sechs Monate abschließen möchte. In diesem Zeitraum dürfen Kunden dann ohne Zusatzkosten so viele Bestellungen aufgeben, wie sie wollen. Auch die bisher verschiedenen Preise für unterschiedliche Zeitfenster am Tag fallen mit der Rewe Lieferflatrate weg. Kundenfreundlich: Die ausgewählten Tarife verlängern sich nicht automatisch, eine Abo-Falle ist also ausgeschlossen. Allerdings bleibt der Mindestbestellwert bestehen.

Rewe Lieferflat: Preise im Überblick

Lieferflat Kompakt

Lieferflat Komplett

Liefertage

Di, Mi, Do

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa

Preis 1 Monat

6,99 Euro

9,99 Euro

Preis 3 Monate

18,99 Euro

26,99 Euro

Preis 6 Monate

34,99 Euro

49,99 Euro

Galerie: Test: Das sind die besten Online-Supermärkte