Neue Becher müssen her

McDonald’s und Starbucks gemeinsam für die Umwelt

Zwei der größten Fast-Food-Ketten für ein gemeinsames Ziel – Starbucks und McDonald’s arbeiten zusammen, um recycelbare oder biologisch abbaubare Becher zu entwickeln.

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Starbucks McDonald’s

Starbucks und McDonald’s tun sich zusammen im Kampf gegen Plastikbecher.

McDonald’s schafft Plastikstrohhalme ab und Starbucks verkauft wiederverwendbare Becher – beide Unternehmen haben sich schon getrennt voneinander mit dem Thema Umwelt und Plastikverschmutzung beschäftigt. Jetzt arbeiten die amerikanischen Fast-Food-Ketten scheinbar zusammen, um hoffentlich eine Lösung für das Problem zu finden. Starbucks und McDonald’s gründeten gemeinsam eine Vereinigung, die die nächste Generation von To-Go-Bechern entwickeln will. Diese sollen entweder komplett recycelbar oder sogar biologisch abbaubar sein, dabei aber praktisch sein und Heiß- sowie Kaltgetränken gleichermaßen standhalten können.

Starbucks und McDonald’s auf der Suche nach neuen Bechern

Insgesamt finanzieren McDonald’s und Starbucks das Projekt mit circa 10 Millionen US-Dollar. Damit wird ein Wettbewerb finanziert, zu dem Erfinder, Unternehmer, Experten und Recycler aus aller Welt eingeladen sind. Teilnehmer reichen ihre Ideen für die nächste Generation an Bechern und haben die Möglichkeit bis zu 1 Millionen Dollar zu gewinnen. Bis zu sieben Preisträger werden gewählt, welche dann an einem sechsmonatigen Programm teilnehmen bei dem ihnen geholfen wird, ihre Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Die Challenge soll im September 2018 starten. Alle Details gibt es auf der Website von Closed Loop Partners.

Schluss mit Plastikbechern?

Um die 600 Milliarden Becher werden auf der ganzen Welt jährlich verwendet und circa 4 Prozent davon kommen von Stabucks und McDonald’s. Die Becher der Unternehmen sind eigentlich recycelbar und doch landet ein Großteil von ihnen auf Mülldeponien. In den Entwicklungen konzentriert man sich zur Zeit auf Becher, die aus biologisch abbaubaren Fasern bestehen und sich für Heiß- und Kaltgetränke eignen. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der aber noch einiges an Arbeit und Forschung erfordert.

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