Aufgeladene Stimmung

Krieg der Energy-Drinks: Darum verklagt Monster jetzt Bang

Die Stimmung unter den Herstellern von Energy-Drinks ist gereizt. Jetzt zieht Monster sogar gegen Bang vor Gericht.

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Energy-Drinks

Energy-Drinks sind ein hartes Geschäft: Inzwischen kämpfen die Unternehmen mit harten Bandagen.

Der Bang Energy Drink der Firma VPX (hier bei Amazon bestellen) genießt in Deutschland aber auch in den Vereinigten Staaten eine wachsende Beliebtheit. Besonders bei Sportlern kommt das Getränk, das hierzulande vor allem über Online-Shops vertrieben wird – offenbar zunehmend gut an. Weniger wohl gesonnen ist die Konkurrenz: Bei Red Bull, Rockstar & Co. ist die neue Konkurrenz des Herstellers VPX alles andere als wilkommen. Die Energy-Drink-Branche ist hart umkämpft und ein neuer Emporkömmling klaut den etablierten Marken wertvolle Marktanteile. Jetzt startet der Hersteller Monster (jetzt bei Amazon bestellen) einen harten Angriff auf Bang: es geht vor Gericht.

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Deshalb klagt Monster gegen Bang Energy

Im Land der unbegrenzten Klagemöglichkeiten, den Vereinigten Staaten, zielt Monster also jetzt mit einer Klage auf den konkurrierenden Hersteller. Der Grund: verschiedene Werbeversprechen, die nach deutschen Standards schon am Absurden grenzen. Nach Informationen der amerikanischen Esquire stehe demnach besonders der Aspekt in der Kritik, dass der Hersteller Bang als den gesündeste Energy-Drink vermarktet. Dass die Getränke sich dank „Super-Creatin” sogar positiv auf die Hirnalterung und Krankheiten wie Alzheimer, Demenz und Huntington’s auswirken sollen wirkt nicht nur auf Monster wie vielleicht etwas zu selbstbewusste gesundheitsbezogene Angaben. Da diese dramatischen und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zutreffenden Versprechen den Wettbewerb verzerren könnten, reicht Monster nun Klage ein. Ach so: Auch Bang ist einem Angriff . Wiederholt nennt die Marke andere Energy-Drinks „life-sucking sodas”, also lebensaussaugende Softdrinks.

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Erik J. Schulze

von

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