#Foodporn #Instafood #Munchies

Darum sollten Sie keine Essensbilder auf Instagram teilen

Sie fotografieren ständig Ihre Mahlzeiten für Instagram? Vielleicht sollten Sie damit aufhören – denn dieses Verhalten kann sogar dick machen.

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Instagram Essen

Schön sieht es ja aus, aber Instagram-Bilder bergen auch eine kleine Gefahr.

Es ist verlockend: Sie haben Ihren Teller nach einer ausgiebigen Einlage in der Küche liebevoll angerichtet und dabei reichhaltige und attraktive Zutaten verwendet – es ist mal wieder Zeit, das Gericht mit der Welt zu teilen. Das geht natürlich am besten auf Instagram, schließlich ist das soziale Fotonetzwerk mit Foodbloggern & Co. bekannt und beliebt geworden. Zahllose Hashtags (also Schlagwörter, die das Bild leichter auffindbar machen) gibt es inzwischen für alle möglichen Ernährungsentscheidungen. #Foodporn beschreibt besonders attraktive Gerichte, #Cleaneating wird bei natürlichen und gesunden Zutaten genutzt. Und alle sollen die so geteilten Bilder entdecken. Damit viele Nutzer auf den Like-Knopf drücken, ist es wichtig, dass die Gerichte so attraktiv aussehen wie nur möglich. Sie kochen zielgerichtet für appetitmachende Bilder auf Instagram? Dann sollten Sie sich vor dieser Food-Falle in Acht nehmen.

Psychologischer Effekt: So machen Instagram-Fotos unbemerkt dick

Es wirkt logisch: Mehr Aufwand, mehr Detailverliebtheit und mehr Zutaten sorgen am Ende auch für mehr Likes, solange man diese investierte Arbeit auch auf dem finalen Foto erkennt. Die beliebte Floodbloggerin Amanda Meixner (bekannt als: meomeix) warnt auf Instagram vor diesem Trend. Gegenüber der amerikanischen Cosmopolitan erklärt sie, dass Leute gern extravagante Zutaten nutzen um ihre Gerichte so noch fotogener zu machen. Der Kalorienunterschied: gewaltig. Fast 400 zusätzliche Kilokalorien hat die für Instagram aufgebohrte Version eines eigentlich simplen Haferflockengerichts im Vergleich zur normalen Variante.

#Foodporn ist meist eine Kalorienbombe

400 Kalorien – das ist die Menge an Kalorien, die viele Experten als gute Durchschnittskalorienanzahl pro vollständiger Mahlzeit angeben. Sie ergänzen Ihre Lebensmittel häufig mit Sonderzutaten um sie socialmediatauglich zu gestalten? Wenn Ihnen Ihre schlanke Linie wichtig ist – und Sie nicht die Hälfte der (nach dem Fotografieren oftmals sowieso ärgerlich stark abgekühlten) Mahlzeiten wegwerfen – sollten Sie vielleicht aufhören, ständig Ihre Mahlzeiten zu fotografieren.