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Neues bei Coca-Cola: Gibt es bald Cannabis-Cola?

Berichten zufolge steht Coca-Cola in Verhandlungen mit dem kanadischen Marijuana-Produzenten Aurora Cannabis Inc. Kommt jetzt ein Cannabis-Getränk von Coca-Cola?

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Coca-Cola

Coca-Cola zeigt Interesse an cannabishaltigen Getränken.

Nachdem die Coca-Cola Company sich mit AdeZ schon in die vegane Welt der Pflanzendrinks begeben hat und in Japan sogar ein alkoholisches Getränk auf den Markt brachte, hat das Unternehmen nun scheinbar ein Auge auf den Markt marijuana-haltiger Getränke geworfen. Der kanadische Börsenkanal BNN Bloomberg berichtet, dass der Getränkekonzern in Gesprächen mit dem kanadischen Marijuana-Unternehmen Aurora Cannabis Inc stehe. Ob und was aus diesen Gesprächen heraus entsteht, ist noch unklar.

Kommt bald die Cannabis-Cola?

Angeblich seien beide Unternehmen interessiert daran, cannabidiolhaltige Getränke zu produzieren. Diese sollen entzündungshemmend, schmerz- und krampflindernd wirken. Coca-Cola wäre somit der erste Hersteller größtenteils nicht-alkoholischer Getränke, der cannabisbezogene Getränke produziert. Bisher schien lediglich die Alkoholindustrie Interesse an Cannabis-Produkten zu haben. Auch wenn noch nichts unter trockenen Tüchern ist, profitiert Aurora Cannabis Inc bereits jetzt von den Verhandlungen, denn nach kurzer Zeit stiegen die Aktien des Unternehmens um ganze 22 Prozent.

Coca-Cola in der Kritik

Immer häufiger stehen die stark zuckerhaltigen Getränke des Unternehmens in der Kritik, weswegen die Coca-Cola Company nicht nur zuckerfreie Varianten ihrer Softdrinks anbietet, sondern auch den Zuckergehalt einiger Getränke senkte. Die Zuckersteuer in Großbritannien hat das Unternehmen schon Anfang des Jahres dazu animiert den Gesamtzuckergehalt von Coca-Cola, Fanta & Co. zu senken. In Japan brachte das Unternehmen zudem die Coca-Cola Plus auf den Markt, die sogar beim Abnehmen helfen soll.

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