Jetzt wird es teuer

Amazon Pantry: Ab sofort Preiserhöhung bei Lieferungen

Zur Kasse, bitte! Kunden von Amazon Pantry müssen ab sofort mit erheblich teureren Gebühren bei Lebensmittellieferungen rechnen.

Datum:
Amazon Pantry

Lieferungen im Karton: Amazon Pantry liefert Lebensmittel bundesweit.

Bestimmte Lebensmittel, Drogerie- und Büroartikel: Diese Produktkategorien versendet der amerikanische Online-Versandhändler Amazon unter dem Label Amazon Pantry (englisch: Vorratskammer) an seine Prime-Kunden (eine Prime-Mitgliedschaft ist Voraussetzung). Anders als bei Amazon Fresh liefert der Händler bundesweit und in einem klassischen Karton. Kunden des Pantry-Services müssen sich jetzt aber auf eine negative Überraschung einstellen: Waren Lieferungen in Deutschland ab einem Bestellwert von 29 Euro bislang kostenlos, bittet Amazon ab sofort zur Kasse. Die gratis Lieferung streicht Amazon ersatzlos, auch für Lieferungen über der 29-Euro-Marke ist jetzt eine Gebühr fällig. So sehen die neuen Versandkosten bei Amazon Pantry aus:
  • Bestellungen unter 29 Euro: 3,99 Euro Versandkosten
  • Bestellungen über 29 Euro: 2,99 Euro Versandkosten
  • ➤ Mit zweiter Box bei großen Bestellungen: 0,99 Euro Zusatzkosten
  • Bestellungen zum Wunschtermin: 5,99 Euro Versandkosten
  • ➤ Mit zweiter Box bei großen Bestellungen: 1,99 Euro Zusatzkosten
Immerhin: Die Kosten für zusätzliche Kartons bei größeren Bestellungen hat Amazon von 2,99 je Box auf nur knap einen Euro reduziert. Bei Bestellungen zum Wunschtermin setzt der Versandhändler weiterhin auf höhere Preise. Die Versandkosten betragen hier 5,99 Euro, jede weitere Box kostet 1,99 Euro.

Galerie: Test: Das sind die besten Online-Supermärkte

Amazon Pantry: Kampf der Lebensmittel-Giganten

Über den Grund der plötzlichen Preiserhöhungen gibt es zahlreiche Spekulationen. Als wahrscheinlich gilt der Kampf um die Marktführerschaft zwischen Amazon und den etablierten Lebensmitteleinzelhändlern. Im vergangenen Jahr haben bereits LIDL und Kaufland ihre Bemühungen in diesem Bereich eingestellt. Lebensmittel-Lieferungen seien schlichtweg nicht rentabel hieß es. Weiterhin am Start sind Edeka und der Online-Marktplatz Allyouneed.

Galerie: So viel kosten Lebensmittel im Online-Supermarkt