Smarte Abfalltonne

Einkaufsliste 2.0: Der erste Mülleimer, der mitdenkt

Aus Abfall wird Einkauf – dank dem smarten Müllschlucker von AllyouneedFresh. Das clevere Kerlchen des Online-Supermarkts erkennt, was wir wegwerfen, und setzt es auf die elektronische Einkaufsliste.

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AllyouneedFresh Mülleimer

Führt automatisch die Einkaufsliste: der intelligente Mülleimer von AllyouneedFresh.

Knapp 30 Prozent der täglich benutzten Lebensmittel bewahren wir im Kühlschrank auf. Der Rest – vor allem haltbare Güter wie Mehl oder Zucker – findet sich in Regalen und Vorratskammern wieder. An dieser Aufteilung mag sich auch künftig nicht viel ändern. Was sich aber ändert, ist die Art, wie wir Nahrungsmittel einkaufen: nämlich immer automatisierter. Eine wichtige Rolle spielen dabei Online-Supermärkte sowie Lieferdienste für Haushaltsprodukte. Und jetzt soll auch noch der Mülleimer beim Einkaufen helfen. Wie? Das hat sich AllyouneedFresh überlegt, ein Online-Supermarkt der DHL Group.

Weggeworfenes landet im digitalen Warenkorb

Der frische Markt setzt auf ein einfaches Prinzip: Wenn etwas aufgebraucht ist, kauft (oder bestellt) man es nach. Entsprechend prüft der intelligente Mülleimer, welche Verpackungen seine Besitzer in ihm entsorgen. Unter dem Einwurf ist ein Scanner angebracht, der den EAN-Code auf Kartons und Plastikpackungen erkennt. Die entsprechenden Produkte legt er dann, sofern vom Verbraucher gewünscht, in den digitalen AllyouneedFresh-Warenkorb. So spart man sich das nervige Anfertigen eventuell langer Einkaufslisten. Ob, was und wie viel man bestellt, das bleibt letztendlich trotzdem noch dem Nutzer überlassen.
AllyouneedFresh Mülleimer

Immer in Verbindung: der Mülleimer und der Online-Warenkorb von AllyouneedFresh.

Einkaufsliste 2.0 per WhatsApp

Das Scannen verbrauchter Produkte ist nicht die erste neue Idee von AllyouneedFresh, um eine Einkaufsliste zu erstellen: Schon vorher arbeitete der Supermarkt mit verschiedenen Möglichkeiten. So haben Kunden etwa die Option, ihre Wünsche per WhatsApp-Nachricht oder Sprachnachricht an den Lieferservice zu schicken, der dann online ihren Warenkorb zusammenstellt. Aber auch das Abfotografieren von Rezepten reicht, um die benötigten Zutaten auf die Liste zu setzen. Die Mengen lassen sich danach immer noch manuell auf der Internetseite verändern oder durch andere Produkte ergänzen.

Echte Hilfe oder smarter Schrott?

Die Art und Weise, wie wir einkaufen, verändert sich ständig und tat das auch weiterhin. Die Köpfe hinter AllyouneedFresh sind überzeugt, dass in zehn Jahren kaum noch jemand in den Supermarkt geht, um dort seine Lebensmittel zu besorgen. Stattdessen wollen Verbraucher das ganz bequem vom heimischen Sofa aus steuern. Ob sich diese Vermutung bewahrheitet und ob ein Mülleimer uns im Jahr 2030 darauf hinweist, dass wir Kekse auf die Einkaufsliste setzen sollten, bleibt abzuwarten. Bis dahin entscheidet jeder selbst, wo und vor allem wie er gerne einkauft.

Mülleimer

Giovanni Cardillo

von

Jeden Tag nur Tiefkühlpizza oder Nudeln mit Pesto. Als Student kocht man ja nicht. Oder doch? Man kann es zumindest versuchen!

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