Knusprige Bäckerei

Weihnachtsplätzchen backen: Tipps und Tricks

Mhhh, wie das duftet. Wenn Sie Weihnachtsplätzchen backen, riecht man es oft bis ins Treppenhaus und auf den Hof. Welche Plätzchen aber die wandelbarsten sind und ob es sogar ganz ohne backen geht, verrät eKitchen.

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bunte Weihnachtsplätzchen

Wenn es ans Weihnachtsplätzchen backen geht, wird es bunt und lecker.

Die Temperaturen laden endlich wieder dazu ein, den Backofen anzuheizen und die Küche mit dem zuckrigen Duft frisch gebackener Weihnachtsplätzchen zu erfüllen. Die Adventszeit ist fast da und es wird Zeit, den Zutatenvorrat anzulegen. Was Sie immer zu Hause haben sollten, wenn Sie Weihnachtsplätzchen backen wollen? Wir helfen Ihnen beim Erstellen des Einkaufszettels. Was genau Sie dann mit all den feinen Backutensilien anfangen können, erfahren Sie natürlich auch. Backspaß für Groß und Klein, Kreativität in Unmengen und süße Geschenkideen. All das bieten Weihnachtsplätzchen. Backen Sie einfach drauf los!
Zimtsterne

Für Zimtsterne brauchen Sie ein bestimmtes Gewürz, das man auch das Jahr über immer da haben sollte: Zimt.

Weihnachtsplätzchen – Backzutaten

Zuallererst müssen Sie sich mit den Grundzutaten ausstatten. Um Weihnachtsplätzchen zu backen, benötigen Sie zum einen Zucker, Mehl, Butter, Nüsse (ganz oder gemahlen) und Eier. Zum anderen Aromen wie Bittermandel, Zitrone oder Rum, aber auch Gewürze wie Anis, Nelken, Muskat oder eine fertige Spekulatius– oder Lebkuchengewürzmischung. Bei Mehl und Zucker empfiehlt es sich nach eigenem Geschmack zu entscheiden. Nehmen Sie Vollkorn – oder Dinkelmehl, wenn Sie balaststoffreich oder glutenfrei backen wollen. Beim Zucker sollten Sie zu feinem Zucker greifen, da er sich besser mit den anderen Zutaten verbindet. Puderzucker benötigen Sie selbstverständlich auch. Sei es für den Zuckerguss oder bei einigen Rezepten auch für den Teig. Backtriebmittel können Sie sich auch auf Vorrat zulegen: Speisestärke, Weinsteinpulver, Natron, Pottasche oder schnödes Backpulver kommen je nach Rezept zum Einsatz. Bei Vanillezucker müssen Sie aufpassen: Gern wird er mit Vanillinzucker verwechselt. Nur im Vanillezucker findet sich jedoch echte Vanille, die Sie an den kleinen schwarzen Pünktchen erkennen. Ein paar Vanilleschoten im Ganzen sollten Sie aber auch auf Lager haben. Zu guter Letzt brauchen Sie echten Kakao (kein Getränkepulver), Kuvertüre und Lebensmittelfarben.
Mürbeteig zum Ausstechen

Mit Mehl und Nudelholz rollen und stechen Sie solange aus wie noch Teig da ist. Den Rest naschen Sie einfach.

Unsere Lieblingsplätzchen

Wenn Sie alles zusammen haben können Sie im Grunde sofort Weihnachtsplätzchen backen. Möchten Sie sich beim Kneten des Teiges helfen lassen, stöbern Sie durch die Küchenmaschinen–Bestseller bei Amazon – jetzt kaufen. Die Klassiker sind Plätzchen zum Ausstechen. Dafür benötigen Sie nur den richtigen Teig. Optimal für verschiedenen Formen und auch kreativ veränderbar sind Weihnachtsplätzchen aus Mürbeteig. Dieser Teig ist nicht nur ein toller Boden für Tartes, sondern auch eine unglaublich variable Grundlage für Weihnachtsplätzchen. Backen Kinder mit, müssen Sie keinen großen Aufwand betreiben. Für jeden ein paar Formen, einen großen mit Mehl bestäubten Tisch, ein paar Backbleche und den dauerhaft auf 180°C beheizten Ofen: Schon ist die Weihnachtsbäckerei eröffnet. Ob reiner Mürbeteig oder eine Hälfte mit Kakao gefärbt und zu Schwarz–Weiß–Gebäck kombiniert – mit Mürbeteig ist Weihnachtsplätzchen backen ein Kindersspiel. Bereiten Sie ihn auch ruhig auf Vorrat zu, denn er lässt sich prima einfrieren. Wenn Sie sich auch an an den Klassiker Spekulatius wagen möchten, finden Sie bei Amazon tolle Formen, die meist auch Rezepte mitliefern. Festlich wird es zum Beispiel mit den Formen von Lurch (jetzt bei Amazon kaufen).

Plätzchen ohne backen

Oh nein, der Ofen streikt! Die Weihnachtsplätzchen sind längst verschlungen und Sie brauchen dringend Nachschub? Kein Problem. Wenn Sie noch immer genügend Grundzutaten haben, geht es auch ohne backen. Sie brauchen nur eine Mikrowelle oder zumindest eine funktionierende Herdplatte.
Kalter Hund Plätzchen
  • 300 g Butterkekse (leicht zerbröselt, nicht zermahlen)
  • 100 g Blockschokolade oder Kuvertüre
  • 100 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 50 g Back-Kakao
  • abwandeln mit Nüssen (Haselnusskrokant oder Mandeln)
Die Blockschokolade schmelzen Sie in Wasserbad oder Mikrowelle. Die weiche Butter schlagen Sie mit Zucker und Ei schaumig. Nun Schokolade und Kakaopulver unter die Buttermischung rühren und die Kekse unterheben. Den Schokoteig mit Frischhaltefolie zusammenpressen und eine Rolle (Ø ca. 4 cm) formen. Die Rolle muss jetzt aushärten. Am besten über Nacht im Kühlschrank, nicht im Gefrierfach. Ist die Rolle hart, schneiden Sie sie in Scheiben. Je nach Geschmack können Sie auch Haselnusskrokant oder bunte Zuckerstreusel zufügen. Die Schokolade passen Sie den Vorlieben der Esser an.

Galerie: Leckere Weihnachtsplätzchen backen

Tipps zum Weihnachtsplätzchen backen

Manchmal muss es gar nicht viel Aufwand sein. Mit Keksstempeln, können Sie schöne Plätzchen zaubern, die sich toll verschenken lassen. Jetzt das süße Keksstempelset von Lurch bei Amazon kaufen. Auch Zuckerguss lässt einfachen Mürbeteig in neuem Glanz erstrahlen. Für Weihnachtsplätzchen mischen Sie dafür Puderzucker mit wenig (!) Wasser oder Zitronensaft. Für das weihnachtliche Lebkuchenhaus, mischen Sie den Puderzucker mit Eischnee. Nur dann wird er richtig hart. Sollten Ihnen die Plätzchen mal zu hart geraten sein, legen Sie einfach eine Scheibe Mischbrot in die Plätzchendose, dann werden Sie wieder weich.

Keksausstecher

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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