Die beliebtesten Kuchen und Torten

Schichttorten: Genuss im Hochformat

Was banal klingt, ist purer Genuss. Schichttorten bieten kreativen Bäckern ein breites Feld zum Experimentieren und vor allem Schlemmen. eKitchen gibt Anregungen und Tipps für Ihren eigenen gestapelten Leckerbissen.

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Joghurttorte

Frisch und fruchtig: Diese Schichttorte überzeugt mit süßen Früchten und herzhaften Pistazien.

Ob Hochzeit, Geburtstag oder schwerverdienter Genuss am Sonntagnachmittag: Mit einer Schichttorte können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Setzen Sie jeden Geschmack individuell um und machen Sie sich selbst und mögliche Gäste glücklich. Wir zeigen Ihnen, wie schnell Sie das Grundgerüst Boden spielend herstellen können. Außerdem verraten wir, welche Füllungen sich eignen und wie Sie hier variieren können. Natürlich ist es mit zwei Böden und dazwischen gepresster Füllung nicht zwingend getan. In Sachen Dekoration können Sie sich ebenfalls austoben, müssen aber ein paar Kleinigkeiten beachten. Lassen Sie sich also inspirieren und Ihrer Fantasie freien Lauf.

Das Gerüst der Schichttorten: Der Boden

Eine Schichttorte hat ihren Namen – ganz einfach – dank ihres Zusammenbaus. Sie besteht in abwechselnder Reihenfolge aus Kuchenböden und Füllung. Bei dem Boden ist es vor der Zubereitung wichtig, dass Sie wissen, wie viele Schichten Sie am Ende haben möchten. Hervorragend eignet sich hierfür der Rührteig nach dem eKitchen-Rezept. Backen Sie ihn in einer kleinen Springform (24 oder 26 cm Durchmesser), dann können Sie den Teig nach dem Abkühlen spielend quer halbieren. Aber auch ein leckerer Bisquitboden passt toll zu Sahne- oder Fruchtcremes. Für eine einfache Variante benötigen Sie 3 Eier, 90 g Zucker und 90 g Mehl. Eier und Zucker schlagen Sie mindestens fünf Minuten mit dem Handmixer schaumig. Dann sieben Sie das Mehl hinein. Rühren Sie es nur kurz unter, damit der Teig luftig bleibt. Ist Ihnen das Mixen per Hand zu anstrengend, stöbern Sie doch einfach durch die Küchenmaschinen-Bestseller von Amazon. Den Bisquitboden geben Sie in eine mit Backpapier ausgelegte Springform und backen ihn ca. 15 Minuten bei 175 °C (Ober-/Unterhitze). Wenn Sie eine kleine Springform nehmen, können Sie den Boden garantiert teilen. Bei einer größeren Form bietet sich das Backen von mindestens zwei Böden an.
Créme–Schichttorte

Möchten Sie unterschiedliche Cremes schichten, muss die jeweils untere immer zuerst erhärten.

Das Herz der Schichttorte: Die Füllung

Bevor Sie sich an das Schichten der Torte machen, benötigen Sie einen Tortenring (jetzt bei Amazon bestellen). Dieser sorgt dafür, dass flüssige Cremes dort bleiben, wo sie sein sollen. Zum Füllen eignen sich Joghurt-, Quark-, Butter- oder Sahnecremes. Denken Sie aber immer an Sahnesteif. Das Pulver auf den unter der Füllung liegenden Boden streuen, damit er nicht durchweicht. Etwas Fruchtiges bringen Sie in der Sahne unter, wenn Sie frische Früchte auf ihr verteilen, bevor Sie den nächsten Boden auflegen. Je nach Jahreszeit sind Stachelbeeren, Kirschen, Erdbeeren oder auch Exotisches wie Kumquat oder Mango leckere Begleiter. Bei Joghurt- und Quarkcremes sollten Sie immer ausreichend Gelatine oder Agartine (Agar Agar ist pflanzliche Gelatine) auf Vorrat haben. Auch die Kühlzeit müssen Sie bedenken, denn die Masse braucht ein paar Stunden, um zu gelieren. Solche Cremes können Sie ebenfalls pur oder mit Früchten verfeinert genießen. Eingelegtes Obst immer gut abtropfen lassen. Besonders lecker ist die Creme unserer Mango-Joghurt-Torte. Die schmeckt mit frischen Mangos besonders lecker.

Galerie: Schichttorten: Kreative Kreationen

Das Auge isst mit: Tipps für die Dekoration

So nackt macht die Torte selten richtig was her. Zur Dekoration können Sie ganz einfach übrige Füllung mit einem Spritzbeutel auf der oberen Schicht verteilen. Oder Sie schlagen erneut 200 ml Sahne steif. Nehmen Sie die doppelte Menge, wenn Sie die Torte rundum verkleiden wollen. Dazu nach dem Gelieren mit einem Messer die Schichttorte vom Tortenring lösen. Schokostreusel, Haselnusskrokant oder gehackte Pistazien sehen oben und am Rand nicht nur toll aus. Sie sind auch richtig lecker. Eine Schicht gefärbter Tortenguss kann je nach Anlass ebenfalls passen. So bei einer Meerjungfrauentorte mit blau gefärbtem Guss. Aufwendiger ist es mit Fondant oder Marzipan. Diesen können Sie jedoch toll färben. Vor allem lassen sich daraus ganz eigene Dekoelemente zaubern – egal ob Blume, Blatt oder Schriftzug. Bei Dekorationen aus Esspapier oder Schokolinsen müssen Sie beachten, dass sie sich auflösen oder pappig werden, je länger sie auf der Torte liegen.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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