Würzige Winterzeit

Gewürzkuchen: Genuss mal etwas anders

Wenn der Winter Einzug hält, schmeckt Gewürzkuchen ganz besonders lecker. Auch nach den Feiertagen passt er hervorragend auf den Kuchenteller. Bei eKitchen erfahren Sie, was in ihm steckt und auch wie Sie ihn selbst backen können.

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Gewürzkuchen mit Zimtstangen

Er sieht aus wie gewöhnlicher Schokoladenkuchen, doch ein Bissen verrät: Gewürzkuchen bietet mehr für die Sinne.

Der Tannenbaum hat das Wohnzimmer verlassen und die letzte Weihnachtsdeko steckt längst wieder im Karton. Ein knappes Jahr müssen die kleinen weihnachtlichen Kostbarkeiten im Keller auf den nächsten Einsatz warten. Vielen fällt der Abschied von der gemütlichen Stimmung schwer – verständlich. Doch der Winter kann lang sein, vor allem weil sich die Sonne noch immer bereits am Nachmittag verabschiedet. Wie wäre es also, wenn Sie sich ein klein wenig winterliche Stimmung mit Hilfe von Gewürzen in einem wunderbar saftigen Kuchen ins Wohnzimmer holen? Ein schlechtes Gewissen, weil Sie sich die festliche Atmosphäre noch bewahren möchten, müssen Sie keinesfalls haben. Denn der Winter ist einfach gemütlicher, wenn Sie ihn mit den richtigen Speisen genießen. Was einen Gewürzkuchen besonders macht und welche Zutaten Sie vorrätig haben sollten, lesen Sie hier.

Das aromatische Geheimnis des Gewürzkuchens

Haben Sie schon einmal Lebkuchen gebacken? Dann haben Sie bereits eine gute Vorstellung davon, was an den Gewürzkuchen gehört. Es sind die Aromen, die ihn so besonders und lecker für den Winter machen. Nelken, Zimt, Kardamom und auch Ingwer und Muskat verleihen ihm das gewisse Etwas. Im Gewürzregal benötigen Sie diese Gewürze in gemahlener Form. Haben Sie nicht alles vorrätig, hilft Ihnen auch eine liegen gebliebene Lebkuchengewürzmischung weiter. Darin sind schließlich die essentiellen Gewürze enthalten. Außerdem sind noch Honig, Vanillezucker und gemahlene Nüsse wichtig. Mandeln oder Haselnüsse kommen hier je nach Geschmack oder Verträglichkeit zum Einsatz. Auch Schokolade kann ihrem Gewürzkuchen eine tolle Zusatznote verleihen. Ähnlich wie beim Schokoladen– oder Zitronenkuchen bedecken Sie den Kuchen nach dem Backen und Abkühlen mit einem Puderzuckerguss. Entweder mit Wasser und Rumaroma oder ganz einfach mit Zitronensaft. Letzterer hat den Vorteil einer kleinen Portion gesundem Vitamin C.
Gewürzkuchen mit Zitronenguss

Mit einem leckeren Zitronenguss schmeckt der Gewürzkuchen noch saftiger.

Rezept – Gewürzkuchen auf dem Blech

Bei der Form, in der Sie Ihren Gewürzkuchen backen, haben Sie im Grunde freie Wahl. Am besten portionieren lässt er sich jedoch, wenn Sie ihn auf einem Backblech zubereiten. Das Rühren des Teiges kann Ihnen eine Küchenmaschine erleichtern. Die Amazonbestseller helfen Ihnen, die richtige zu finden – jetzt kaufen. Aus den folgenden Zutaten können Sie den passenden Teig herstellen.
  • 4 Eier
  • 150 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Honig
  • 2 TL Zimt
  • 1 Messerspitze (Msp) Nelken
  • 1 Msp Kardamom
  • 200 g Haselnüsse
  • 350 g Mehl
  • 250 ml Milch
Stellen Sie aus allen Zutaten einen Rührteig her. Diesen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen (200° bei Ober–/Unterhitze) 20 bis 30 Minuten backen. Der Kuchen hat nach diesem Rezept eine helle Farbe. Wollen Sie ihn lieber dunkel, können Sie ihn entweder mit etwas Backkakao verfeinern oder auch geschmacklosen Zuckerkulör (E 150) hinzugeben. Die Gewürzmischung sollten Sie in einer separaten Schale vermengen. Lassen Sie dann Ihre Nase entscheiden, was noch fehlt und ergänzen Sie die Mischung nach Bedarf. Möchten Sie gern einen Schokoladenguss auf dem Kuchen verteilen, können Sie auch diese beim Schmelzen mit etwas Zimt oder Lebkuchengewürz verfeinern.
Holen Sie sich das gemütliche Gefühl eines perfekten Wintertages ins Wohnzimmer und lassen Sie sich diesen herrlich aromatischen Kuchen schmecken. Nach ungefähr drei Tagen ist der Gewürzkuchen perfekt durchgezogen, meist aber schon vorher aufgegessen.

Backformen

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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