Neue Strategie

Ende beliebter Produkte: Diese Eigenmarken schafft Aldi ab

Aldi Nord und Aldi Süd schmeißen viele beliebte Marken aus dem Sortiment. Warum die Discounter sich jetzt von diesen Produkten verabschieden.

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Aldi Eigenmarken

Viele Eigenmarken fliegen bei Aldi Nord und Aldi Süd aus dem Programm.

Aldi Nord und Aldi Süd sind besonders mit ihren Eigenmarken bei den Kunden erfolgreich. Jetzt sollen aber viele der beliebten Produkte aus den Regalen verschwinden. Der Grund: Aldi Nord und Aldi Süd nähern sich einander verstärkt an – im Sortiment macht sich das künftig deutlich bemerkbar. Bisher haben sich die Eigenmarken der jeweiligen Aldi-Ketten zum Teil deutlich unterschieden. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung wolle man diverse Eigenmarken bald zusammenlegen und national einheitlich vertreiben. Das bedeutet: einige Marken, die bisher nur bei Aldi Süd in den Regalen standen, finden Kunden künftig auch bei Aldi Nord – und umgekehrt.

Aldi Süd und Aldi Nord: Eigenmarken verschwinden

Als Beispiel nennt das Fachmagazin unter anderem den Orangensaft von Rio D’Oro. Bisher exklusiv bei Aldi Süd verfügbar, soll das Produkt bald auch für Aldi Nord Kunden erhältlich sein. Sonniger, die bisherige Marke für Säfte von Aldi Nord wird in diesem Zuge eingestellt. Auch das Toilettenpapier der Marke Solo verschwindet aus den Märkten von Aldi Nord – national einheitlich wollen die Discounter nur noch Kokett anbieten. Dieses Vorhaben soll nicht nur eine deutschlandweit einheitliche Werbekampagne ermöglichen (was besonders Lidl & Co. ärgern dürfte) – auch Kostenersparnisse in der Bestellung seien so realistisch.

Zusammenlegung: Geheimer Plan von Aldi Nord und Aldi Süd?

Die beiden Gesellschaften Aldi Nord und Aldi Süd könnten mit der Zusammenlegung der Produktpalette den ersten Schritt zu einer möglichen Wiedervereinigung gehen. Schon länger brodelt die Gerüchteküche, dass langfristig eine vollständige Zusammenführung der Ketten möglich sei. Schon im Februar hatte das Manager Magazin von entsprechenden Gedankenspielen berichtet, die Aldi aber promt dementierte.