Meisterbäcker

Köstliche Waffeln gefällig? Das Krups Waffeleisen FDK251 im Test

Selbstgebackene Waffeln sind etwas Feines. Das Waffeleisen „FDK251“ von Krups will auch höchsten Ansprüchen genügen. eKitchen-Autor Gerald Sinschek hat es gleich zweifach getestet.

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Waffeleisen von Krups

Zwei quadratische Waffeln backt das Waffeleisen FDK251 von Krups gleichzeitig.

Waffeln aus dem eigenen Eisen zum Nachmittagskaffee am Wochenende sind eine köstliche und duftende Alternative zu Kuchen, Muffins, Torten oder Pfannkuchen. In der Küche steht das Waffeleisen „FDK251“ von Krups für rund 60 Euro fast startklar und wartet auf das „go!“.

Waffeleisen FDK 251 von Krups vorbereiten

Zuerst muss ich die beiden Waffelplatten, die zwei quadratische Waffeln à 11,5 Zentimeter Kantenlänge produzieren können, reinigen. Das geht am besten mit einem sehr weichen Schwamm oder Schwammtuch und etwas Spüli. Dann kann ich den Start-Knopf drücken und das kompakte Eisen zum ersten Mal bis zu 930 Watt erwärmen. Ein rotes Lämpchen zeigt den Betrieb an. Als die (nicht justierbare) Temperatur erreicht ist, springt das grüne Lämpchen an und signalisiert: Teig einfüllen, bitte! Zuvor wische ich mit einem ölgetränkten Küchentuch kurz über beide Platten.

Galerie: Waffeln gefällig? Das Krups Waffeleisen FDK251 im Test

Teig einfüllen und los!

Doch wie viel Teig ist die richtige Menge? Einen Überlauf gibt es nicht und so fange ich mit einer eher kleinen Menge an. Der Teig für amerikanische Buttermilchwaffeln enthält zwar etwas Backpulver, aber extrem hoch gehen sie wahrscheinlich nicht auf. Nachdem ich das Waffelrelief knapp bis zur Oberkante gefüllt habe, klappe ich den Deckel herunter, ohne ihn einrasten zu lassen! Durch die aufgehenden Waffeln könnte er ansonsten beschädigt werden. Während des Backens dampft es mächtig aus dem Eisen, leider trotz Dichtlippe im oberen Deckel genau auf den Griff. Der wird nicht zuletzt durch das sich dort niederschlagende heiße Wasser ganz schön warm – aufpassen!

Die Backzeit

Die fest eingestellte Hitze ist gut justiert, aber man muss Erfahrungswerte sammeln. In den sieben mitgelieferten Rezepten sind Backzeiten angegeben. Will man aber andere Ideen ausprobieren, heißt es: Versuch macht klug! Je nach Teig benötigen die Waffeln ca. 3,5 bis 5,5 Minuten, das lässt sich zumindest als grober Richtwert annehmen. Ein Küchentimer ist aber hilfreich, wenn man nicht ständig den Deckel heben will, um nachzusehen.

Endlich fertig!

Nach wenigen Minuten sind die Waffeln fertig, gleichmäßig gebräunt, außen knusprig und innen heiß. An den beschichteten Waffelplatten ist nichts angeklebt, ich kann die Waffeln mit einem Holzspatel problemlos herausheben. Auch dicke belgische Waffeln aus Hefeteig gelingen in dem Eisen gut. Bis sie innen gar sind, benötigen sie aber etwas mehr Zeit und sind daher außen etwas dunkler – geschenkt, sie schmecken trotzdem.

Fazit

Auch wenn die beiden Platten des Waffeleisens „FDK251“ von Krups nicht herausnehmbar und so etwas schwierig zu reinigen sind und auch wenn das Kabel mit nur rund 80 Zentimetern recht kurz geraten ist, hat mich das Gerät überzeugt. Die formschönen Waffeln in dem schicken Eisen werden außen kross und innen gar, mehr als die mitgelieferten Rezepte braucht man im Prinzip nicht. Die Dichtlippe am oberen Deckel dürfte etwas länger sein, dann würde der Griff vielleicht nicht so aufheizen.
Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

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