Es gibt Brot und Salz

Ich bin der Neue am Herd: Wo ist mein Replikator?

Brot und Salz sind eine hierzulande aussterbende Geste für Gäste oder für Nachbarn, die neu einziehen. Es symbolisiert Gemeinschaft, Wohlstand und Sesshaftigkeit. Chips und Platinen neuerdings auch!

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Robert Basic

Robert Basic – Blogger und Autor für eVivam, eKitchen und eGarden.

In der Wikipedia steht, dass man in Norddeutschland und Böhmen Brot und Salz gar in die Windeln legt. Interessante, teils wilde Sittenhintergründe das sind. Weitaus sittsamer und höflicher finde ich es jedoch, wenn man als neuer Nachbar zuerst einfach „Hallo“ sagt, anstatt wortlos einzuziehen.

Hallo

Ich freue mich auf die kommende Zeit. Wir werden viel Gelegenheit bekommen, uns kennenzulernen. Damit es zum Start etwas leichter fällt, stelle ich mich kurz vor: Man nennt mich Robert Basic, als 66er-Jahrgang bin ich zwar kein Jungspund mehr, aber in Frischhaltefolie um meine Neugier eingewickelt und der Lust am Entdecken halte ich mich auf Trab.

Was wird aus einem Frankfurter?

Als Frankfurter (das mit dem Main, nicht das mit der Oder) absolvierte ich mein Abi und mein Studium (sie nannten mich BWLer, heute nennt sich das Master of Business Administration, meine Güte ...) in meiner schönen Stadt. Eigentlich wollte ich Medizin studieren, aber das ist eine lange Geschichte, warum ich mich ausgerechnet für BWL entschied. Die erzähle ich ein anderes Mal, bei Gelegenheit. Danach verschlug es mich in die elektronischen Datenverarbeitungswelten der Deutschen Bank. Heute sagt man dazu IT-Projektmanagement. Obwohl ich im Bewerbungsgespräch zum Entsetzen des Personalers auf die Frage, was ich denn langfristig bei der Bank erreichen möchte, mit einem lapidaren „nach fünf Jahren möchte ich mich selbständig machen“ antwortete, blieb ich zwei Jahre Jahre länger. Es waren gute sieben Jahre.

Wie ich vom Bänker zum Blogger wurde

So zog es mich in die unsicheren Gefilde der Selbständigkeit, außerhalb der Banktürme, wo ich meiner während des Studiums entdeckten Liebe zu Technikwelten treu blieb. Das schlug sich vor über einem Jahrzehnt in einem Blog namens Basic Thinking nieder, das ich lange Zeit mit Neuigkeiten aus der Internetwelt befüllte und befeuerte. Womöglich kennen wir uns vielleicht aus dieser Zeit? Eigentlich wollte ich damals nur aus Hobby-Gründen bloggen, aber es wurde schnell zu einem Vollzeitjob. Denn die Welle an technischen Neuerungen nahm dermaßen dramatisch zu, so dass ich kaum noch hinterherkam, darüber zu berichten. Ehe ich mich versah, saß ich die berühmten Stunden und Nächte vor dem PC und schrieb mir begeistert die Finger wund.

Vernetzte Weltenberichterstatter

Es mag daher nicht verwundern, dass ich ab heute die Themenwelten auf eVivam, eKitchen und eGarden befeuern werde. Die Welt ändert sich am laufenden Band, die Technik hält in immer mehr Lebensbereiche Einzug, um uns das Leben zu erleichtern. Die Älteren unter uns wird es weiterhin mit dem allseits beliebten Schmökern in Handbüchern fit halten. Keine Bange, ich bin kein Freak, der alles gutheißt, und behalte daher stets einen kritischen Blick bei. Genug zu mir! Nun geht es um Sie!

Wir

Sie, liebe Leser, möchte ich gerne auf Trab halten. Lassen Sie uns gemeinsam über die neuen Errungenschaften reden, gerne auch diskutieren. Eine andere Meinung ist mir stets willkommen. Denn ich bin keine Schreibmaschine, die vor sich dahinschreibt. Ich möchte mich mit Ihnen austauschen, ich brauche Ihr Feedback, Ihre Meinung, Ihre Expertise! Ich bin auch ganz sicher nicht der Experte, der zu allen Themen alles besser weiß. Wie soll das auch gehen? Wenn Sie mehr wissen, dann her damit! Wenn Sie mich korrigieren möchten, her damit! Wenn Sie etwas Spannendes entdeckt haben, dann schreiben Sie mir, kommentieren Sie, rufen Sie „Hier“. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, fragen Sie mich.

Statt Brot gibt es Chips

Brot und Salz? Mir reichen auch Chips und Platinen! Also doch ein Freak? Nur ein bisschen. :)) Sollten Sie sich übrigens gefragt haben, was ein Replikator sein soll: „Sogenannte Replikatoren erlauben es, jeden in seiner atomaren Struktur vorher erfassten oder programmierten Gegenstand zu erzeugen. Damit werden vor allem Dinge des täglichen Bedarfs, zum Beispiel Lebensmittel, erzeugt, jedoch ist der Replikator nicht auf solche beschränkt.“ Eine Technologie, die in der TV-Serie Star Trek vorgestellt wurde. Sozusagen der Nachfolger des Thermomixers.
Wir lesen uns! Übrigens: Wer kommentieren mag, kann das ohne Anmeldung nur mit Namen und E-Mail-Adresse.

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