Große Kapseln, viel Genuss?

Kapselkaffee im Test: Krups Nescafé Dolce Gusto KP 3501

Mehr als 30 Arten Kaffee-, Tee- oder Kakaospezialitäten bietet Krups für die Kapselmaschine KP 3501 aus der Serie „Nescafé Dolce Gusto“ an. Da sollte für jeden etwas dabei sein. eKitchen-Autor Gerald Sinschek hat probiert.

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Kapselmaschine Krups Dolce Gusto

Die „Nescafé Dolce Gusto KP 3501“ von Krups ist ein Hingucker in der Küche.

Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass es sich bei der „Dolce Gusto KP 3501“ von Krups (UVP 169,99 Euro) um eine Kaffeemaschine handelt. Das futuristisch designte Gerät fällt auf, schon bevor der erste Kaffee durchläuft: Wie ein aufspringender Kaffeetropfen ragt der Bedien- und Ausgabekopf der Kapselmaschine aus seiner tassenförmigen Basis in die Höhe – so erklärt jedenfalls der Hersteller die Formen des Geräts.

Was kann die Dolce Gusto von Krups?

Im Boden der Kapselmaschine nimmt der 800 ml fassende Wassertank mit Füllstandsanzeige etwa die Hälfte des Platzes ein. Links im Gehäuse steckt der Thermoblock aus Aluminium mit (unsichtbarer) Edelstahlverkleidung – und ist deutlich hörbar, wenn er den Betrieb aufnimmt. Die Baugruppe benötigt praktisch keine Vorheizzeit, die Kapselmaschine ist sehr schnell einsatzbereit. 15 Bar Pumpendruck erzeugt die recht kompakte und 4,2 Kilogramm schwere „Dolce Gusto“ laut Hersteller, dabei genehmigt sie sich 1.500 Watt aus der Steckdose.
Die Abstellfläche lässt sich in drei Stufen der Tassen- oder Glashöhe anpassen, um Spritzer zu vermeiden. In die Fläche ist außerdem ein kleiner Auffangbehälter integriert, der überlaufende Flüssigkeit sammelt, wenn sich der Kaffeegenießer bei der Tassengröße mal verschätzt hat. Ein magnetischer Kapsel-Halter, die Sicherheitsfunktion, dank der sich das Gerät nur mit eingelegter Kapsel starten lässt, sowie eine programmierbare Abschaltautomatik gehören außerdem zur Ausstattung.

Galerie: Kapselkaffee im Test: Krups Nescafé Dolce Gusto KP 3501

Soft-Touch-Bedienung

Außer dem Druckschalter im Geräteboden für Ein/Aus finden sich alle weiteren, übersichtlich angeordneten Bedienelemente im runden Gerätekopf: je eine entsprechend markierte Fläche für kaltes und heißes Wasser, darunter eine siebenstufige Säule aus LED-Balken, mit der sich die Wassermenge wählen lässt und die gleichzeitig den Fortschritt während der Zubereitung anzeigt. Das war es!

Gusto KP 3501 im Test

Für den Test kommen zwei verschiedene Sorten Kaffee zum Einsatz: „Latte Macchiato“ mit Extra-Milchkapseln (im Achter-Pack) und „Crema d’Oro“ (16 kleine Kaffees) von Dallmayr (150 ml). Beide Verpackungseinheiten mit den extragroßen Kapseln kosten im Supermarkt rund fünf Euro. Auf beiden Kartons ist die erforderliche Flüssigkeitsmenge angegeben, so lassen sich Tankinhalt sowie Tassen- oder Glasgröße gut einschätzen. Die Preise liegen bei unserem Test zwischen 0,31 (Crema d’Oro) und 0,62 Euro (Latte Macchiato) pro Kaffeegenuss – teuer im Vergleich zu einer selbstgebrühten Tasse Filterkaffee. Günstige Kapseln von Fremdherstellern gibt es (noch) nicht.
Der Geschmack von beiden Kaffeespezialitäten geht für einen Kapselkaffee in Ordnung. Die Crema des d'Oro ist ansehnlich, und die Milch im Latte Macchiato schmeckt nicht allzu künstlich.

Fazit

Unkompliziert, schnell und einfach zu bedienen: Die Krups „Nescafé Dolce Gusto“ KP 3501 ist ein guter Kaffeediener. Die Sortenvielfalt ist sicher ein großes Plus, das Design mit den Softtouch-Feldern definitiv ein Hingucker. Preislich liegen die Getränke der Kapselmaschine im Mittelfeld verglichen mit ähnlichen Geräten. Wer online nach Angeboten für passende Kapseln sucht, kann im Vergleich zum Kauf im Supermarkt deutlich sparen. Das mit 80 Zentimetern etwas knapp bemessene rote Stromkabel dürfte etwas länger sein. Genereller Nachteil von Kapselmaschinen: Sie produzieren recht viel Abfall.
Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

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