Für Kaffee und Espresso

Kaffeemaschine DeLonghi Magnifica S ECAM 21.116 im Test

Preislich ist die Kaffeemaschine DeLonghi Magnifica S ECAM 21.116 am unteren Ende angesiedelt. Ob sich die Investition lohnt, hat eKitchen-Autor Gerald Sinschek getestet.

Datum:
Kaffeemaschine DeLonghi_Magnifica_S

Milchschaum handgemacht: Bei der DeLonghi Magnifica S ECAM 21.116, der Nachfolgerin der ECAM 22.110, wird die Milch für Cappuccino mit einer Heißdampfdüse aufgeschäumt.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Die DeLonghi Magnifica S ECAM 21.116 macht anständigen Kaffee und guten Espresso selbst ohne Spezialbohnen. Die Mengen lassen sich allerdings nicht so justieren, wie ich es mir wünsche, der Kaffee ist mit deutlich unter 200 ml zu klein für einen ordentlichen Becher. Hier heißt es warten, bis alle Gäste einen vollen Becher bekommen haben. Details wie der große Trester- und Abtropfbehälter minimieren den Pflegeaufwand, der Wassertank ist gut dimensioniert. Der Straßenpreis ist ok, die UVP recht hoch angesiedelt.

Pro

  • Einfache Bedienung
  • Schickes Design
  • Einfache Reinigung
  • Guter Straßenpreis

Kontra

  • Teilweise etwas nachlässige Verarbeitung
  • Spülwasser läuft nicht immer in die Tropfschale
  • Mengeneinstellungen durchwachsen
  • Sportliche UVP

DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110.B

Kaffee, Espresso, Milchschaum für den Cappuccino: Mit der Magnifica S ECAM 21.116 von DeLonghi (UVP 579 Euro), der Nachfolgerin der ECAM 22.110, lassen sich zum Frühstück oder Nachmittagskaffee die klassischen Kaffeespezialitäten zubereiten, natürlich ganz ohne Kaffeekapseln, deren Umweltverträglichkeit sehr umstritten ist. Und wie wir gelernt haben, ist Kaffee schließlich gesund. Etwas Handarbeit ist bei der DeLonghi Magnifica S jedoch im Vergleich zu Vollautomaten, die auch heiße Milch oder den Milchschaum eigenständig herstellen, erforderlich. Dafür ist die Magnifica S im Vergleich zu anderen getesteten Kaffeemaschinen recht günstig.

DeLonghi Magnifica S ECAM 21.116 (Folgemodell der ECAM 22.110)

Die DeLonghi Magnifica S gibt es als ECAM 21.116.B und ECAM 21.116.SB. Das trifft auch auf den Vorgänger DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110.B und ECAM 22.110.SB. zu. Hinter dem Zusatz verbirgt sich lediglich der Code für die Farbe: B gleich black, SB gleich silver/black. Das recht kompakte, neun Kilogramm schwere Gerät arbeitet mit maximal 1.450 Watt und bis zu 15 bar Pumpendruck. Die sehr kleine und damit handliche Brühgruppe befindet sich hinter dem seitlich rechts eingeschobenen Wassertank. Der ist mit einem Filter versehen und fasst maximal 1,8 Liter. Hinter der Tassenablage befindet sich der gut abgedichtete Bohnenbehälter, der bis zu 250 Gramm Kaffeebohnen aufnehmen kann. In dem Behälter ist auch der Drehknopf zur Einstellung des Mahlgrades untergebracht. 14 Stufen lassen sich hier justieren. Ein Schacht auf der Oberseite der Magnifica S ist für eine kleine Menge bereits gemahlenes Kaffeepulver vorgesehen. An der Vorderseite sind mit sechs Knöpfen, einem großen Drehwahlrad, dem Hebel für Dampf/Heißwasser und dem höhenverstellbaren Kaffeeauslauf alle Bedienelemente angeordnet. Ein kleines Anzeigefeld informiert über verschiedene Betriebseinstellungen. Abtropfschale und Tresterbehälter sind in einem Element integriert.

Galerie: Die Kaffeemaschine DeLonghi Magnifica S im Test

So arbeitet die Magnifica S von DeLonghi

Schick sieht sie aus und verströmt keinerlei Neugerätegestank. Filter in den Tank stecken, Wasser und Bohnen auffüllen, Kaffee kochen: Die voreingestellten Mengen für Espresso (40 ml) mit etwas dünner Cremaschicht – allerdings mit Normalbohnen – und Kaffee (120 ml) sind nach meinem Geschmack einmal zu viel und einmal zu wenig. Aber sie lassen sich einstellen, wie auch die Kaffeestärke über das große Wahlrad oder die Wassertemperatur! Für die Veränderung der Mengenabgabe ist eine nicht zu komplizierte Tastenkombination erforderlich, trotzdem sollte die Bedienungsanleitung in Reichweite bleiben. Die maximale Kaffeegröße ist mir mit etwa 180 ml allerdings zu gering, da bleibt mein Lieblingsbecher halb leer. Klar, ich könnte den Becher auch mit der Taste für zwei Tassen füllen, dann geht ein Gast aber erst mal leer aus. Alle Programmierungen werden zu Standard-Einstellungen, individuelle Wünsche für verschiedene Nutzer wie etwa bei der – etwas teureren – Melitta Caffeo CI lassen sich nicht wählen.
Gut finde ich die einstellbare Ausschaltautomatik und die regelmäßigen Spülgänge der Düsen. Das Spülwasser allerdings will nicht immer so recht in der mit 700 ml Fassungsvermögen recht großen Tropfschale (mit rotem Schwimmer) verschwinden und läuft je nach Höheneinstellung des Kaffeeauslaufes auch mal über den Rand der Tassenablage hinweg.
Das etwas kurz geratene Ärmchen des Milchaufschäumers macht seine Sache gut: Binnen kurzer Zeit lässt sich ohne viel Lärm ordentlicher Schaum produzieren. Gut gefällt mir auch der große Tresterbehälter für das benutzte Kaffeepulver: Hier finden etliche Ladungen Platz, bevor ein Signallämpchen zum Leeren auffordert.

Galerie: Die beliebtesten Milchaufschäumer bei Amazon

DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110.B

Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

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