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Kaffeemaschine kaufen: Das sollten Sie wissen

Heutzutage müssen Kaffeemaschinen mehr können als bloß Kaffee kochen. Doch worauf sollten Sie beim Kauf dieses wichtigen Küchengerätes eigentlich achten?

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Kaffeemaschinen

Früher musste eine Kaffeemaschine nur Kaffee kochen. Heute gibt es vielfältige Modelle mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die Zeit, als der Konsument lediglich Filterkaffee trinken wollte, ist lange vorbei. Mit dem Trend zu immer ausgefalleneren Kaffeespezialitäten entwickelt sich auch die Kaffeemaschine weiter. Neben einfachen Modellen für den Hausgebrauch bieten Kombigeräte vielfältigere Möglichkeiten der Kaffeezubereitung. Wer es nostalgisch mag, könnte an einer Kaffeemühlen-Kombination Gefallen finden, für abwechslungsreiche Genießer lohnen sich Geräte, mit denen die nicht nur Kaffee, sondern auch Tee und Kakao zubereitet werden kann. Um bei den vielen Angeboten auf dem Markt den Überblick zu behalten, gibt es wichtige Kriterien, die beim Kauf einer Kaffeemaschine berücksichtigt werden sollten.

Auf die Technik kommt es an

Beim Kauf einer Kaffeemaschine sollten Sie wissen, woran sich die Qualitäten dieser Küchengeräte festmachen lassen. Da wäre zum einen die Größe: Bei Kaffeemaschinen wird das Fassungsvermögen in Tassen gemessen. Durchschnittliche Geräte produzieren mit einem Kochvorgang acht bis zehn Tassen, kleinere Geräte etwa sechs, größere bis zu 12 Tassen Kaffee. Wenn der Kaffee über den Tag warm gehalten werden soll, bietet sich eine Isolierkanne an. Dazugehörige Geräte besitzen dann allerdings keine Isolierplatte. Bei der Leistung kommt es auf die Wattzahl an: Je niedriger diese ist, desto schwächer wird der Kaffee erwärmt und kann seinen Geschmack dadurch nicht voll entfalten. Je höher die Wattzahl, desto schneller läuft das Wasser durch, die Brühzeit wird verkürzt und die Qualität des Kaffees wird merklich erhöht. Idealerweise haben Kaffeemaschinen um die 1000 Watt. Um eine einwandfreie Wasserqualität zu garantieren, sollte man auf den Einbau eines Filters achten, der Chlor- und Kalkpartikel aus dem Wasser entfernt. Für einen einfachen Filterwechsel empfehlen sich Schwenkfilter, der bei vielen modernen Kaffeemaschinen mittlerweile Standard ist. Dies gilt auch für den Wasserbehälter. Um einfaches Nachfüllen zu garantieren, sollte der Tank herausnehmbar sein.

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Zusatzfunktionen und Design

Kaffeemaschinen von heute bieten allen möglichen Schnickschnack wie Aromawahltasten (leicht, mittel, stark) oder Mengentasten (unter drei Tasten läuft das Wasser langsamer). Gewisse Kleinigkeiten sind allerdings für jeden Verbraucher sinnvoll. Die Tropfsperre findet sich mittlerweile an jedem Standardgerät und verhindert, dass der Kaffee aus dem Filter herausläuft, sobald der Brühvorgang abgeschlossen ist und die Kanne aus der Maschine genommen wird. Beim Brühverfahren selbst unterscheidet man verschiedene Varianten. Normalerweise tropft das erhitzte Wasser auf das Kaffeepulver, woraus das Getränk entsteht. Mittlerweile hat sich allerdings auch eine Direktbrühtechnik etabliert. Dabei läuft das heiße Wasser mit einem Guss über das Pulver. Dadurch kommt das Pulver kürzer mit dem Wasser in Kontakt. Der Kaffee enthält weniger Bitterstoffe und schmeckt nicht mehr so herb. Auch beim Design sollte man auf Zweckmäßigkeit setzen. Der Powerknopf sollte im Betrieb leuchten und gut sichtbar am Gerät angebracht sein. Auch eine automatische Endabschaltung sowie eine Programmierfunktion sind sinnvoll, um Energie zu sparen. Ein Kabelstaufach bietet zudem die Möglichkeit, die nicht mehr benötigten Kabel platzsparend aufzubewahren.

Vorsicht vor Verkalkung!

Wo Wasser ist, ist zwangsläufig auch Kalk. Um die Lebensdauer der Kaffeemaschine zu erhöhen, ist eine regelmäßige Entkalkung sinnvoll. Je nach Härtegrad des verwendeten Wassers sollte dieser Prozess von mindestens jeden Monat bis maximal alle drei Monate erfolgen. Wenn sich die Durchlaufzeit der Maschine verlängert, es zu vermehrter Geräuschbildung kommt, sich starker Dampf entwickelt oder die Kalkablagerungen sogar sichtbar werden, ist es höchste Zeit, das Gerät zu entkalken. Dazu verwenden Sie am besten ein Kaffeemaschinen-Entkalker, den es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Auf das Entkalken mit Essig sollten Sie hingegen verzichten. Auch wenn Essig als bewährtes Hausmittel gilt, kann es auf die Dauer Teile der Kaffeemaschine zerstören.

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