Heilende Wirkung?

Gesünder als gedacht? Kaffee wirkt Leberschäden entgegen

Kaffee gilt inzwischen als ziemlich gesund. Was viele nicht wissen: das belebende Heißgetränk soll sogar Leberschäden entgegenwirken.

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Leberzirrhose

Wirkstoffe im Kaffee sollen der Lebergesundheit zugutekommen.

Auch wenn Kaffee vor dem Trinken immer fünf Minuten abkühlen sollte: Inzwischen gilt der lange umstrittene Wachmacher als weitreichend gesunde Bereicherung unseres Speiseplans – allerdings nicht vor 10 Uhr morgens. Einige Wissenschaftler meinen herausgefunden zu haben, dass vier Tassen Kaffee am Tag die perfekte Menge seien. Eine Untersuchung durch Forscher der Universität in Southampton unterstützt diese These: die Analyse von neun Langzeitstudien mit hunderttausenden Teilnehmern besagt, dass bereits zwei Tassen Kaffee am Tag das Risiko einer Leberzirrhose stark reduzieren können. Mit dieser Menge des Heißgetränks pro Tag senke sich das Risiko, an einer Leberzirrhose zu erkranken um etwa 44 Prozent. Die genauen Ursachen für diese Wirkung blieben in der Studie aber unklar, da Kaffee hunderte komplexe, chemische Komponenten beinhalte.

Galerie: Kaffeevollautomaten im Test

Leberzirrhose: Ursachen sind Fettleibigkeit oder Alkoholmissbrauch

Bei einer Leberzirrhiose verändert sich die gesunde Struktur der Leber, das Organ verliert seine lebensnotwendige, entgiftende Funktion. Die Krankheit ist nicht heilbar und endet häufig tötlich. Zu den Ursachen gehören Stoffwechselerkrankungen, Alkoholmissbrauch oder Fettlebererkrankungen, die oft in Verbindung mit Diabetes oder Fettleibigkeit in Verbindung stehen.