Regional gekocht

Für diese Rezepte stürmen Sie den Wochenmarkt!

Auf dem Wochenmarkt lassen sich nicht nur neue Obst– und Gemüsesorten entdecken. Gute Märkte bieten teils eine so große Auswahl, dass Sie gar nicht mehr im Supermarkt einkaufen müssen. Mit welchen Rezepten Sie die regionalen und leckeren Produkte ganz entspannt verarbeiten, verrät Ihnen eKitchen.

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Bunte Gemüsepfanne mit frischen Pilzen

Schluss mit Tiefkühlgerichten: Für die leckere Gemüsepfanne finden Sie alles auf dem Wochenmarkt.

Sei es der wöchentliche Einkauf oder die große Tour zum Weihnachtsfest: Der Wochenmarkt ermöglicht es Ihnen nicht nur, zahlreiche gewohnte Nahrungsmittel zu kaufen, sondern auch sich einmal etwas Besonderes zu gönnen. Wichtig ist vielen beim Einkaufen außerdem die Nachhaltigkeit oder die Unterstützung regionaler Bauern aus der Nachbarschaft. Dafür bieten sich Wochenmärkte ganz besonders an. Weder lahm noch oldschool zeigen sich lokale Märkte auch, wenn es um das Problem des Verpackungsmülls geht. Welche Rezepte und Kochideen sich regelmäßig ebenso wie zu besonderen Anlässen unter der Berücksichtigung von Regionalität und Umweltbewusstsein umsetzen lassen, lesen Sie hier.

Die schnelle Küche – frisch und gesund

Wer gern und oft in der Küche steht, hat kaum Probleme, auf dem Markt zusammenpassende Zutaten auch ohne Zettel und Rezept zu finden. Doch Kochanfänger sind dort ebenfalls gut aufgehoben, denn die Verkäufer geben gern Tipps zur Verarbeitung ihres Angebots. Möchten Sie am Wochenende Hähnchenbrust essen, wissen aber nicht, was es dazu geben soll, dann fragen Sie am Gemüsestand einfach nach. Ins Gespräch zu kommen, ist hier für niemanden fremd und wenn Sie Glück haben, gibt es gleich noch eine neue Kochidee obendrauf. Doch welche Rezepte sind schnell gekocht? Besonders geeignet sind Pilzpfannen oder Omelettes. Auch verschiedene Variationen des Bauernfrühstücks sind fix zubereitet, wenn noch Kartoffeln vom Vortag übrig sind. Salate aus Kresse, Rucola und anderen Sorten lassen sich mit frischen Granatapfelkernen. Nüssen oder bunten Tomaten aufpeppen.

Galerie: Rezepte für den Wochenmarkt-Einkauf

Für Pilzpfannen benötigen Sie frische Champignons, die Sie das ganze Jahr über bekommen, oder saisonale Pilze aus unseren heimischen Wäldern. Dazu passen Gemüsesorten wie Paprika, Zucchini und Zwiebeln. Nehmen Sie ruhig gelbe und grüne Zucchini gemischt sowie bunte Paprika oder Möhren – das Auge isst schließlich mit. Denken Sie beim Braten daran, dass die Pilze Platz haben müssen, um richtig Farbe anzunehmen. Geben Sie zu viele auf einmal in die Pfanne, macht sie das schnell matschig. Damit die Flüssigkeit nicht aus den Gemüsesorten austritt, immer erst ganz zum Schluss salzen und pfeffern. Für ein buntes Omelett verrühren Sie dann nur noch – für eine große Portion – zwei bis drei Eier und geben sie mit in die Pfanne. Die Eier bei mittlerer bis niedriger Temperatur stocken lassen ... und genießen.

Herzhaft mit Beilagen

Den Partner am Wochenende verwöhnen oder zu großen Festen einen Braten servieren? Nach Ihrem Wochenmarkteinkauf ist das gar kein Problem. Der große Vorteil dabei ist, dass Sie bei Fleisch, Fisch und Geflügel unmittelbar erfahren, wo die Tiere herkommen, und ehrliche Antworten zu Fangmethoden oder Tierhaltung bekommen. Freilandgeflügel und frischer Fisch aus nachhaltiger Zucht haben zwar ihren Preis, aber dafür auch hervorragende Qualität und Geschmack.
Rinderfilet

Ein saftiges Rinderfilet ist das i–Tüpfelchen auf dem Teller.

Auf dem Markt bekommen Sie neben saftigem Fleisch auch sämtliche Beilagen dafür. Machen Sie zu Weihnachten etwa leckere Steaks mit Grillgemüse und Backofenkartoffel oder den traditionellen Entenbraten mit Trockenobst. Dazu servieren Sie zum Beispiel Maronen, junge Möhren und selbst eingekochtes Rotkraut sowie selbst gemachte Kartoffelklöße. Denken Sie zu Anlässen wie Weihnachten, Silvester oder Einschulung immer daran, die benötigten Zutaten rechtzeitig vorzubestellen. Dann sind Ente, Karpfen oder Spanferkel termingerecht und ohne langfristige Kühlung bei Ihnen.

Es geht auch ohne Verpackungsmüll

Ohne Frage bekommen Sie auf dem Wochenmarkt Ihr Obst, Fleisch und Gemüse auch in Plastiktüten oder Folie verpackt. Aber damit hat der Einkauf diesen faden Beigeschmack von unnötigem Müll – wie beim Einkauf im Supermarkt. Wenn Sie das umgehen wollen, bringen Sie einfach eigene Tragebehälter oder Gefäße mit. Stoffbeutel sind für Kartoffeln, Clementinen und Äpfel genauso gut geeignet wie die jahrelang verwendbaren Plastikdosen. Letztere lassen sich auch für frische Produkte wie Wurst, Käse, Fisch oder Fleisch benutzen. Eierpappen können Sie ebenfalls getrost mehrfach frisch befüllen lassen. Nicht nur der Verkäufer, auch die Umwelt dankt es Ihnen.

Plastikdosen

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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