Wenn mal wieder „nichts“ da ist

Wenn es schnell gehen soll: Rezepte mit nur drei Zutaten

Nicht immer ist die Zeit da, um groß aufzukochen. Wenn Appetit und Zeitdruck groß sind, darf es auch mal ein schneller Snack zwischendurch sein. Was Sie Leckeres mit nur drei Zutaten zaubern können, lesen Sie hier.

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schnelles Rührei

Ei, Milch und Speck: Rührei schmeckt nicht nur zum Mittag und lässt sich hervorragend variieren.

Der Tag war lang und abends knurrt der Magen. Schon wieder eine Pizza bestellen oder gebratene Nudeln beim Imbiss um die Ecke holen? Diese Lösung ist weder gesund, noch freut sich der Geldbeutel über die Ausgaben. Bleiben Sie doch einfach zu Hause und schauen Sie, was sich in Ihren Schränken so verbirgt. Meist haben Sie das Wichtigste, um Leckeres zuzubereiten, schon da. Doch nicht nur ein Gaumenschmaus am Abend, ein schnelles Highlight zum Frühstück versüßt Ihnen schon den Start in den Tag. Auch die Resteverwertung lässt Ihnen und Ihrer Kreativität viel Spielraum. Für ein erfolgreiches und schnelles Rezept müssen Sie aber etwas beachten: Ohne die Grundausstattung in der Küche geht nichts.

Die Grundausstattung jeder Küche

Aus dem Nichts können Sie kein mehrgängiges Menü zaubern. Nur aus Steak, Kartoffel und Bohnen kreieren Sie einfach kein geschmacksintensives Gericht. Auch für schnelle Rezept brauchen Sie gewisse Utensilien und Zutaten. Das fängt bei den Küchengeräten an. Ob Schneebesen, Kochtöpfe in verschiedenen Größen oder Schüsseln, leere Küchenschränke vermiesen jedes Rezept. Wichtig ist eine Grundausstattung mit Kräutern und Gewürzen sowie Salz und Pfeffer. Hier sollten Sie immer eine Auswahl zur Hand haben, die über Petersilie und Schnittlauch hinausgeht. In getrockneter Form halten sich Kräuter lange und schmecken. In den warmen Monaten des Jahres bietet es sich natürlich an, Kräuter auf Balkon oder Fensterbrett selbst zu ziehen. Aber auch in der Küche gedeihen einige Kräuter. Mit Click and Grow beispielsweise ist es nahezu "idiotensicher". Außerdem sollten Sie essentielles wie Pflanzenöle, Butter, Zucker, Milch und Mehl immer parat haben.

Galerie: Unerlässliche Basics für die Küche

Rezepte für leckere Resteverwertung

Aus dem Nichts etwas kochen muss gar nicht sein. Manchmal bleiben die wichtigsten Zutaten einfach übrig. Bevor gekochte Kartoffeln also im Biomüll landen, sollten sie es ihnen lieber in der Pfanne gemütlich machen. Lecker mit Rosmarin und ein paar Speckwürfeln angebraten sind sie die Grundlage für ein kleines, zünftiges Bauernfrühstück, das nur noch mit ein paar verrührten Eiern abgerundet wird. Selbst das belegte Brot am Abend hat mehr drauf, als nur satt zu machen.
Überbackenes Brot mit Bohnen

Eine dicke Scheibe Brot, darauf Bohnen aus der Dose und reichlich Käse. Ab in den Ofen und genießen.

Überbackene Brotscheiben

Überbackene Brotscheiben können einen anstrengenden Tag lecker ausklingen lassen. Die Brotscheiben sollten Sie dafür schön dick schneiden, damit sie nicht labberig werden, sondern kross. Belegen Sie sie mit Wurst und Käse und schieben sie auf einem mit Backpapier begelegten Rost bei 180° für 10 Minuten in den Ofen. Deftiges Brot sollten Sie vor dem Belegen antoasten und mit frischem Knoblauch abreiben. Dann das warme Brot nach Belieben mit Zwiebelringen und Tomatenscheiben belegen. Älteren Brotscheiben hauchen Sie Leben ein, wenn Sie sie in Butter oder Öl kräftig anbraten und im Anschluss belegen – je nachdem, was der Kühlschrank hergibt. Auch Rührei passt natürlich prima zu warmem Brot.
Rührei

Lecker und schnell gemacht: Rührei auf einem Brötchen.

Rührei-Rezepte mit drei Zutaten

Es sind noch Eier da? Was tun? Die einfachste Variante ist das Spiegelei. Da brauchen Sie dann auch nur das Ei als einzige Zutat. Etwas abwechslungsreicher ist da schon Rührei, das Sie jedes Mal anders zubereiten können. Bevor das Ei in die Pfanne kommt, braten Sie beispielsweise Speckstreifen und Zwiebelringe an. Auch Röstzwiebel und Würstchen vom letzten Hotdog–Abend mit Freunden passen herrlich zu Rührei. Die Würstchen dafür in Scheiben schneiden, kurz anbraten und die verrührten Eier drüber geben. Die Röstzwiebeln erst zum Schluss drüber streuen, da sie sonst zu weich werden. Hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Möchten Sie das Rührei etwas strecken, weil Sie doch nicht mehr so viele Eier haben, geben Sie etwas Milch hinzu. Pro Ei nehmen Sie dafür eine Eierschalenhälfte voll Milch, geben sie zu den Eiern und verrühren beides kräftig. Neben Speck, Schinken und Zwiebeln passen auch Pilze oder Paprika zu Rührei.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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