Knusprige Gemüsechips selber machen

Knackig-gesunde Gemüsechips selber machen

Es ist so einfach und preiswert, Gemüsechips selber zu machen! Lassen Sie die ganze Familie künftig voller Begeisterung gesund knabbern. Wie es funktioniert, zeigt eKitchen.

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Gemüsechips selber machen

Selbst gemachte Gemüsechips sorgen für den gesunden Knabberspaß.

Einerseits bedarf es so mancher Tricks, um dem Nachwuchs Gemüse schmackhaft zu machen. Andererseits fehlt oftmals bei Diäten der knusprige Snack ohne Reue. Diese Probleme haben eine gemeinsame Lösung: Gemüsechips selber zu machen, kostet im Vergleich zu den Fertigprodukten nur wenig Geld, macht kaum Aufwand und ist herrlich abwechslungsreich.
Neben Kartoffeln, Äpfeln und Bananen in leckerer Knuspervariante, gelten Chips aus Gemüse noch immer als Geheimtipp. Idealerweise kommen alle knusprigen Obst- und Gemüse-Kracher aus der heimischen Herstellung. Fertigprodukte weisen leider zusätzliche Gaben von Fett und/oder Zucker auf, die für diese Köstlichkeiten gar nicht notwendig sind. Achten Sie künftig beim Snacken auf die Zutaten und gönnen Sie sich den Knusperspaß ganz ohne Reue und mit nahezu null Kalorien. Gemüsechips selber zu machen, gelingt dazu noch kinderleicht.

Diese Gemüsesorten lassen sich „ver-chipsen“

Allgemein gilt: Was roh einen kräftigen Eigengeschmack hat, wird diesen auch als Gemüsechips beibehalten. Je feuchter die Gemüsesorte, desto länger ist die Trockendauer. Wählen Sie stets reifes Gemüse. Zu Chips kann jedoch alles werden, was der Gaumen sich wünscht. Das können Auberginen und Zucchini ebenso sein wie Karotten und Rote Bete. Pastinaken und Süßkartoffeln feiern aktuell eine Wiedergeburt und schmecken knusprig getrocknet genauso lecker wie Rettich, Wirsing und Grünkohl.

Und so gelingen die Chips

Auf dem Weg zum gesunden Knuspergenuss nutzen fast alle Einsteiger den Backofen. Auf Dauer praktischer und stromsparender sind Dörrautomaten wie der Dörrobstautomat Rosenstein & Söhne DH 60 (um 130 Euro) oder der DH 25 (um 40 Euro) von Pearl, die auch die Herstellung von Dörrobst und Beef Jerkey mühelos bewältigen. Viele Hunde- und Katzenbesitzer schwören zudem auf selbst gemachte Fleisch-Leckerlis aus dem Dörrapparat für ihre Vierbeiner.
Die grundlegende Vorgehensweise, um Gemüsechips selber zu machen, sieht so aus:
  • Das Gemüse waschen oder schälen.
  • Mit einem Küchentuch trocken tupfen.
  • Mit Gemüsehobel oder einer Küchenmaschine in sehr feine Scheiben schneiden. Je feiner, desto knuspriger werden die Chips.
  • Das Gemüse in eine Schüssel geben und für die Ofenzubereitung mit ganz wenig Olivenöl beträufeln. Im Dörrautomat ist kein Öl erforderlich. Nach Belieben würzen und gut unterheben.
  • Backblech(e) mit Backpapier auslegen, die Gemüsescheiben ausbreiten und bei 130 - 140 °C für etwa 40 Minuten backen. Zwischendurch die Ofentür öffnen, um die austretende Feuchtigkeit herauszulassen. Das Ganze zum Ende hin im Blick behalten, damit nichts verbrennt.
Im Dörrautomaten verteilen Sie das Gemüse bloß auf die Ablageflächen und lassen es entsprechend dem vorgegebenen Programm trocknen.

Gemüse einfach gesund genießen

Null Glutamat, null Fett, null künstliche Aromen, kaum Kohlenhydrate und trotzdem rundherum lecker? Wer einmal auf den Geschmack von selbst gemachten Gemüsechips gekommen ist, pfeift auf die übersalzenen Fett- und Kalorien-Produkte der Chipsabteilung aus dem Supermarkt. Machen Sie sich Ihre Chips genau so, wie sie Ihnen am besten schmecken. Natur, mit etwas Meersalz, buntem Pfeffer aus der Mühle, Thymian, exotischem Curry oder temperamentvollem Paprikapulver. Aus Crème fraîche und Kräutern lassen sich ganz einfach leckere Dips dazu mischen.
Tipp: Falls Sie für die ganze Familie Gemüsechips selber machen, spannen Sie Ihre Kinder ruhig mit ein. Lassen Sie die Kinder ihr Lieblingsgemüse im Geschäft selbst aussuchen oder gehen Sie gemeinsam auf Erkundungstour – es locken exotische Angebote wie Topinambur oder lila Karotten. In Form von getrockneten Chips essen auch Grünzeugmuffel Pastinaken. Zudem machen sich Gemüsechips als Beilage zum Mittagessen überaus dekorativ. Sollten tatsächlich Reste übrig bleiben, lassen diese sich in einer luftdicht verschlossenen Gefrierdose oder einem Gefrierbeutel für ein paar Tage lagern.

Dörrautomat

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