Salat auf amerikanisch

Die berühmtesten Gerichte der Welt: Caesar Salad

Der Caesar Salad ist so amerikanisch wie ein Salat nur sein kann – nicht nur wegen seines Entstehungsorts. Dieses Gericht eignet sich auch sehr gut als leckere Hauptspeise.

Datum:
Caesar Salad

Wer auch immer den Caesar Salad nun erfunden hat: Man kann für diese leckere Speise nur danken!

Vor fast einem Jahrhundert (vielleicht auch mehr) wurde der erste Caesar Salad serviert. Wann genau, da streiten sich die Gelehrten: Giacomo Junia, Auswanderer aus Italien und Koch in Chicago, soll 1903 diesen Salat erfunden haben, um mit den amerikanischen Konkurrenten in der Stadt mithalten zu können. Benannt hat er ihn nach dem berühmten Römer Julius Cäsar. Es gibt aber andere Menschen, die sich damit rühmen den Salat erfunden zu haben: Caesar und Alex Cardini betrieben in den 1920er Jahren das Restaurant „Caesar's Place“ in Tijuana (Mexiko). Da in Amerika, nicht aber in Mexiko, Alkohol zu jener Zeit verboten war, erfreute sich das kleine Restaurant an der Grenze zwichen Mexiko und den USA größter Beliebtheit. Am 4. Juli 1924 soll es einen derartigen Ansturm auf das Lokal gegeben haben, dass den Cardini-Brüdern die Vorräte ausgingen. Was übrig war, wurde zu einem Salat gemischt. Alex Cardini behauptete später allerdings, dass er zuerst den Salat einer Gruppe Air-Force-Piloten serviert hätte – unter dem Namen „Aviator's Salad“. Schließlich gesellten sich in der Reihe der Salat-Erfinder noch ein Geschäftspartner der beiden Brüder und ein Küchenjunge hinzu, dessen Mutter das Rezept erfunden haben soll. Wem auch immer dieser leckere Salat zu verdanken ist – heute wie damals erfreut er sich größter Beliebtheit. Warum das so ist, werden Sie nach dem Nachkochen des Rezepts selbst feststellen.

Zutaten für 4 Portionen

8

Hände

Eisbergsalat (alternativ: Römersalat)

6

Kirschtomaten, geviertelt

2

Hühnerbrüste (je 400 Gramm)

4

Toastscheiben

1

Knoblauchzehe/n, gepresst

100

Gramm

Parmesan

40

Gramm

Butter

etwas Meersalz, Pfeffer und Paprika (edelsüß)

etwas Olivenöl für die Pfanne

Für das Dressing:

2

Eier

10

Esslöffel

Olivenöl

1

Esslöffel

Zitronensaft

2

Spritzer

Worcestershiresauce

2

Teelöffel

Sardellenpaste

1

Knoblauchzehe, gepresst

2

Esslöffel

Essig

1

Teelöffel

Senf

etwas Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

Schneiden Sie die Toastscheiben zunächst in kleine Würfelund rösten diese anschließend in einer beschichteten Pfanne mit einer gepressten Knoblauchzehe langsam goldbraun an. Die Würfel nun erst einmal beiseite stellen. Die Eier nun 1 Minute lang im Wasser kochen, abschrecken und bis zur Hälfte abpellen. Die Eigelbe nun in eine Schüssel gleiten lassen, das Eiweiß entsorgen. Nun den Senf, die Worcestershiresauce, den Knoblauch, die Sardellenpaste und den Zitronensaft mit den Eigelben verrühren. Langsam unter kräftigem Rühren das Olivenöl beigeben. So lange rühren, bis die Konsistenz cremig wird. Schmecken Sie die Mischung danach mit etwas Salz, Pfeffer und Essig ab. Würzen Sie die Hühnerbrüste mit Pfeffer, Salz und ein wenig Olivenöl, anschließend scharf von beiden Seiten anbraten. Die Temperatur anschließend auf Mittel zurückstellen und einige Minuten, bevor die Brüste fertig sind mit Paprikapulver bestreuen. Sind sie fertig gebraten, aus der Pfanne nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Salatblätter nun kleinreißen und mit dem Dressing in einer Schüssel vermischen. Auf den Tellern servieren und mit Tomaten, den Hühnerbruststücken und den Toast-Würfeln dekorativ anrichten. Abschließend den geriebenen Parmesan großzügig auf dem gesamten Salat verteilen.

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