Festlich ohne Fleisch

Weihnachtsessen: Vegetarische Ideen für Ihr Menü

Sie wollen Ihr Weihnachtsessen vegetarisch zubereiten? Kein Problem. Mit unseren Ideen überzeugen und verzaubern Sie Ihre Gäste mit einem Weihnachtsmahl ganz ohne Fleisch.

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weihnachtlicher Tisch

Ein festlicher Tisch verlangt nach delikatem Weihnachtsessen – auch vegetarisch kein Problem.

Der große saftige Braten steht dieses Jahr zu Weihnachten nicht auf Ihrem Speiseplan? Sie wollen Ihr Weihnachtsessen vegetarisch kochen? Jetzt fehlen Ihnen nur noch die Inspirationen, denn es sollen ja nicht die gleichen Gerichte sein, die Sie sonst für Familie oder Freunde zubereiten? Wir verraten Ihnen von der Vorspeise über Beilagen und Hauptgang bis zum Dessert, womit Sie ein Leuchten in die Augen Ihrer Gäste zaubern. Außerdem zeigen wir, dass es auch zu den Festtagen kein Aufwand ist, auf Fleisch zu verzichten.

Weihnachtsessen: Vegetarische Vorspeisen

Zu Weihnachten müssen es nicht immer nur Braten, Kartoffeln, Soße und Gemüse sein. Auch mit einer großen Auswahl an verschiedenen Beilagen und Kleinigkeiten können Sie den Tisch füllen. Angefangen bei den Vorspeisen. Hier bieten sich gerade in der kalten Jahreszeit wärmende Suppen an, die Sie in kleinen Terrinen servieren. Dann ist der erste Hunger gestillt und im Magen noch Platz für mehr. Probieren Sie sich an einer Brokkoli–Creme–Suppe oder einer Gemüse Consommé mit frischen, knackigen Gemüsewürfeln. Auch ein würziger Salat kann eine appetitanregende Vorspeise sein. Ein mit Rucola, Parika und Feta verfeinerter Couscous–Salat hat eine leichte Schärfe und eine gute Aromenmischung.

Galerie: Leckeres Weihnachtsessen mal vegetarisch

Weihnachtsessen: Der vegetarische Hauptgang

Schwieriger ist es da schon, Ideen für die Zubereitung des Hauptganges zu finden. Er ist der wichtigste Gang. Alle sitzen beisammen, genießen und reden. Damit aber nicht nur Ihre Gäste, sondern auch Sie entspannt sind, kochen Sie, worauf es sich zu freuen lohnt. Als Beilagen bieten sich selbstverständlich Salzkartoffeln an, aber wandeln Sie die Erdäpfel doch mal ab. Rosmarinkartoffeln sind eine Möglichkeit – auch zum Weihnachtsessen. Vegetarisch und lecker sind aber auch Klöße oder Pommes Frites mit Rosmarin gebacken – nicht frittiert. Knusprig aromatisch wird es, wenn Sie Maronen als Beilage anbieten. Auch in Butter braun gebratene Champignons sind lecker. Achten Sie hier aber darauf, dass die Pilze Platz in der Pfanne haben. Sonst wässern sie und bekommen keine schöne braune Farbe.
Krautwickel mit Sojafüllung

Dass diese Krautwickel vegetarisch sind, werden Ihre Gäste gar nicht bemerken – Dank aromatische Sojafüllung.

Als fleischlosen Bratenersatz gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten. Ob deftiger Auflauf aus Zucchini, Zwiebeln, Blumenkohl, Fetakäse und frischen Kräutern oder gefülltes Gemüse mit Soße – Möglichkeiten gibt es viele. Sie können Paprika mit einer Käse–Reis–Mischung oder Kohlrouladen mit Tofu und Bulgur füllen. Den ganz persönlichen Geschmack treffen Sie mit den richtigen Kräutern, die Sie in Beilagen und Hauptgericht abstimmen. Auch auf eine Bratensoße müssen Sie nicht verzichten. Zwei scharf angebratene Zwiebeln und drei Karotten mit etwas Senf vermischen. Dann mit 4 EL Rotwein und 2 EL Balsamico ablöschen, einkochen lassen und mit 750 ml Wasser auffüllen. Zum Würzen nehmen Sie ein Lobeerblatt, einen Rosmarinzweig, Salz und Pfeffer.

Weihnachtsessen: Vegetarischer, süßer Abschluss

Ihre Gäste haben noch Platz im Magen? Sehr gut! Dann krönen Sie Ihr Essen mit einem besonderen Dessert. Festlich wird es mit flambierten oder überbackenen Süßspeisen. Fruchtig–lecker und weihnachtlich sind Bratäpfel mit Zimt und Vanillesoße. Auch Crème Brûlée oder überbackene Mascarpone–Crème mit Beeren verzaubern Ihre Gäste zum Ende des Weihnachtsessens. Vegetarisch, köstlich und einmalig lecker.

Weihnachtliche Rezeptideen

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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