Mal keine Würstchen

Grillparty mit Pizza? Ein Pizzastein macht’s möglich!

Um eine knusprige Pizza zu backen, sind Sie nicht auf den Backofen angewiesen. Mit einem Pizzastein können Sie Ihre Pizza im Sommer auch einfach auf den Grill legen. eKitchen verrät, worauf Sie achten müssen.

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Pizza vom Grill mit einem Pizzastein

Selbst gemachte Pizza muss nicht unbedingt rund ausfallen, sondern darf auf dem Pizzastein im Grill auch etwas rustikal daherkommen.

Das Backen einer Pizza ist auf einem Grill kein Problem. Alles, was Sie dafür benötigen, sind ein Pizzastein und ein schließbarer Grill, zum Beispiel ein Kugelgrill. Damit die heiße Luft näher an der Pizza entlangströmen kann, empfiehlt sich ein möglichst geringer Abstand zwischen Pizza und Deckel. Verwenden Sie zum Beispiel vier dicke Metallmuttern, um den Pizzastein aufzubocken. Ebenfalls wichtig: Der Stein sollte nicht den gesamten Rost bedecken, damit die Luft zirkulieren kann. Heizen Sie den Grill früh genug durch; je heißer der Stein ist, desto besser gelingt die Pizza. Temperaturen bis zu 350 Grad Celsius sind perfekt. Ein wenig Übung ist vonnöten, um die Pizza mit der Schaufel auf den Stein zu bugsieren. Die Kelle darf nicht zu glatt sein, damit die Pizza nicht festpappt; Schaufeln aus Holz oder aus grob geschliffenem Aluminium sind zu empfehlen. Bestäuben Sie die Pizza am besten mit Hartweizengrieß, damit sie besser von der Schaufel gleitet. Ein Ruck genügt, um die Pizza auf den Stein zu bekommen. Unser Tipp: Überladen Sie die Pizza nicht! Sonst landet nur der Belag, aber nicht die ganze Pizza auf dem Stein. Leckere Rezeptideen für den Teig und eine fruchtige Tomatensauce finden Sie hier.

Der Pizzastein

Eine Metallplatte etwa aus Gusseisen kann Hitze nicht lang genug speichern; wird ein kalter Pizzateig daraufgelegt, sackt zunächst die Temperatur etwas ab. Beim Pizzabacken geht es aber darum, dass Hitze sehr schnell abgegeben wird und die Pizza innerhalb kurzer Zeit fertig ist. Das macht sie dann am Ende so knusprig, wie Sie es aus der Pizzeria gewohnt sind. Pizzasteine eignen sich hierfür am besten: Sie speichern die Wärme und nehmen zudem die Feuchtigkeit des Teigs auf. Traditionelle Pizzasteine bestehen aus natürlichem Schamott, sind aber nicht so robust wie Pizzasteine, die das besonders harte Mineral Cordierit beinhalten.

Pflegetipps für Ihren Pizzastein

Ein Pizzastein ist leider nicht so pflegeleicht wie ein Edelstahltopf, den man einfach in die Spülmaschine stecken kann. Wenn Sie aber ein paar einfache Regeln beachten, bleibt Ihnen der Stein lange erhalten.
● Abkühlen lassen: Wenn Sie Ihren Pizzastein von Hand oder mit Wasser reinigen wollen, achten Sie darauf, dass er ausreichend abgekühlt ist. Kaltes Wasser kann den heißen Stein zum Bersten bringen.
● Kein Spüli: Spül- oder andere Reinigungsmittel haben an einem Pizzastein nichts zu suchen. Der Stein würde den Spüli-Geschmack annehmen und ihn an Ihre nächste Pizza abgeben. Verwenden Sie also nur klares Wasser.
● Wischen, schaben, schmirgeln: Mehl lässt sich einfach mit einem trockenen Tuch vom Stein wischen. Mit einem Ceranschaber oder mit Schmirgelpapier können Sie auch hartnäckigen Schmutz entfernen.

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