Die Köstlichkeit, die aus der Kälte kommt

Fruchtigen Rhabarber einfrieren und lange genießen

Im Kuchen, als Marmelade oder sogar als Likör – Rhabarber schmeckt besonders im Sommer. Wie Sie Rhabarber einfrieren für frischen Genuss das ganze Jahr über, lesen Sie hier.

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Rhabarber einfrieren

Richtig eingefroren, lässt sich der Rhabarber über das ganze Jahr hinweg genießen.

Die Sonne erwacht aus dem Winterschlaf und in den Gärten beginnt es zu sprießen, zu blühen und zu wachsen. Auch der in Deutschland so beliebte Rhabarber hat im April Hochsaison. Damit der Rhabarber auch das ganze Jahr so lecker schmeckt, frieren Sie ihn doch ein – pur oder mit Saft.
Ganz im Gegensatz zur weitläufigen Meinung ist Rhabarber kein Obst: Da hauptsächlich nur der Stängel verarbeitet wird und nicht die Frucht, gehört der Rhabarber, rein botanisch gesehen, zum Gemüse. Rhabarber schmeckt besonders lecker als Süßspeise verarbeitet und ist dabei auch noch eine echte Vitaminbombe. Er ist reich an Vitamin C und darf auch gerne mal zwischendurch genascht werden. Das kalorienarme Gemüse hat nur etwa 12 kcal pro 100 Gramm und ist somit besonders gesund.

Die klassische Methode, um Rhabarber einzufrieren

Frischer Rhabarber schmeckt bekanntlich am besten. Auch eingefroren macht der Rhabarber eine gute Figur, auch wenn er nach dem Auftauen häufig optisch etwas angeschlagen erscheint: An Geschmack und gesunden Nährstoffen hat der Rhabarber nichts eingebüßt. Wollen Sie Rhabarber einfrieren, haben Sie die Möglichkeiten, das Gemüse sogar noch schmackhafter zu machen. Achten Sie beim Rhabarber einfrieren auf möglichst hochwertige Produkte. Sie erkennen qualitativ ausgezeichneten Rhabarber an dem kräftigen Rot der Stängel. Diese sollten außerdem fest, aber dennoch etwas flexibel sein und wenige Fasern aufweisen.
Ziehen Sie die klassische Methode zum Einfrieren vor, waschen und putzen Sie das vitaminreiche Gemüse. Lässt sich der Rhabarber mit bloßen Fingern schälen, sollten Sie die obersten Schichten unbedingt entfernen. Ist das Schälen nicht so einfach zu bewältigen, halten Sie vermutlich eine Sorte mit einer weichen Außenschicht in den Händen. Hier ist das Schälen nicht nötig. Im nächsten Schritt schneiden Sie das Gewächs in gleichgroße Stücke, so wird das Auftauen einfacher. Legen Sie viel Wert auf die hübsche Farbe des Rhabarbers, empfiehlt es sich, die Stücke nun zu blanchieren. Hierfür geben Sie den Rhabarber mittels eines Kochsiebes für etwa eine Minute in kochendes Wasser. Schrecken Sie die Stücke danach sofort mit kaltem Wasser ab, so bleiben die Stängelstücke knackig zart und werden nicht weiter gegart. Anschließend muss der Rhabarber vor dem Einfrieren trocknen. Blanchieren können Sie den Rhabarber übrigens immer, egal für welche Form des Einfrierens Sie sich entscheiden. Geben Sie die präparierten Stückchen in Plastikbehälter oder Beutel zum Einfrieren. Bei der Verwendung von Beuteln sollte möglichst die Luft komplett entwichen sein, bevor sie ins Gefrierfach gelegt werden. Der Rhabarber ist so noch ein Jahr haltbar – vergessen Sie nicht, die Behälter mit einem Datum zu versehen.

Die Methode für Leckermäulchen

Eine besonders schöne Alternative ist das Einfrieren des Rhabarbers in einem Saftbad. Der Zucker im Saft verleiht dem Gemüse einen ganz besonderen Geschmack und schützt es so vor dem Austrocknen. Wählen Sie Säfte mit geringem Säuregehalt aus, z. B. Pfirsich- oder Traubensaft. Diesen gießen Sie einfach über die wie oben beschrieben vorbereiteten Stücke und stellen diese dann ins Eisfach. Zur Verarbeitung einfach in der Mikrowelle auftauen.
Rhabarber ist das Sommergemüse schlechthin. Damit auch im Winter von der schmackhaften Pflanze profitiert werden kann, eignet sie sich optimal zum Einfrieren: auf herkömmliche Weise oder mit Saftzugabe. Versuchen Sie es selbst und überraschen Sie Ihre Gäste doch mal in der kalten Jahreszeit mit einem frischen Rhabarberkuchen.

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