Nur kleinschneiden oder blanchieren

Spargel, Pilze, Zucchini einfrieren: Gemüse im Tiefkühlfach

Gesundes Gemüse liegt voll im Trend. In der warmen Jahreszeit gepflanzt und geerntet, lässt sich das meiste Gemüse problemlos einfrieren und das ganze Jahr über genießen.

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Verschiedene Gemüse

Fast jedes Gemüse – auch Spargel, Pilze, Zucchini – lässt sich problemlos einfrieren, auftauen und genießen. Für einige Sorten wie Tomaten gelten Einschränkungen.

Entgegen der landläufigen Meinung können Sie die meisten Gemüsesorten einfrieren, ohne ihnen merklich zu schaden. Wenn Sie einige Punkte vor dem kalten Einlagern beachten, sieht Ihr Gemüse auch nach dem Auftauen noch zum Anbeißen aus und ist genauso gesund und vitaminreich, als hätten Sie es gerade frisch geerntet. Für einige Sorten gelten allerdings Ausnahmen.

Vor dem Einfrieren

Bevor Sie Ihre Schätze in den Gefrierschrank verfrachten, sollten Sie das Gemüse gründlich putzen. Zu schälende Gemüsesorten wie Spargel sollten schon vor dem Einfrieren ihre Außenhülle einbüßen. Pilze, Zucchini & Co. schneiden Sie in mundgerechte Stücke und füllen sie in Gefrierbeutel oder spezielle Gefrierbehälter. Beschriften Sie die Packungen mit Inhaltsangabe und Datum, dann wissen Sie auch später noch, was in der Packung liegt und wann Sie den Inhalt eingefroren haben. Bei einer konstanten Mindesttemperatur von minus 18 Grad Celsius ist das Gemüse mindestens sechs bis maximal zwölf Monate im Gefrierschrank haltbar.

Wann die Optik leidet

Stark wasserhaltiges Gemüse, etwa Salatgurken, Tomaten, Radieschen oder Rettich, ist nach dem Auftauen nicht mehr so knackig wie vorher – bei der Eisbildung dehnt sich das Wasser aus und zerstört Zellstrukturen. Zum Kochen oder für Aufläufe eignet sich das Gemüse aber immer noch.
Buntes Gemüse

Je bunter, desto besser: Gemüse ist fester Bestandteil auf einem gesunden Ernährungsplan – eingefroren hält es bis zu zwölf Monate.

Für bestimmte Gemüsesorten wichtig: Blanchieren!

Unter Blanchieren versteht man das kurze Garen in kochendem Wasser. Der Vorgang stoppt bestimmte Enzyme im Gemüse, die sonst den Geschmack und den Nährstoffgehalt beeinträchtigen. Bei hellem Gemüse geben Sie einen Schuss Essig oder Zitronensaft ins Wasser, um Verfärbungen zu verhindern. Je nach Festigkeit der Gemüsesorte sollten Sie die folgenden Gar-Zeiten einhalten: Sellerie (1-2 Minuten blanchieren), Erbsen, Mangold, Spinat und Weißkohl (2 Minuten blanchieren), Blumenkohl (2-4 Minuten blanchieren), Bohnen, Brokkoli, Kohlrabi, Möhren, Rosenkohl und Rotkohl (3 Minuten blanchieren), Porree (4-5 Minuten blanchieren), Steckrüben (5 Minuten blanchieren). Andere Gemüsesorten, etwa Spargel, Pilze oder Zucchini, müssen Sie nicht blanchieren.

Erst abschrecken, dann einfrieren

Damit das Gemüse Farbe und Konsistenz behält, schrecken Sie es nach dem Blanchieren in einem Sieb kurz mit eiskaltem Wasser ab. Danach mit Küchenpapier trockentupfen.

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