Kaufberatung für Tiefkühltruhen

Gefriertruhe: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Sie benötigen reichlich Platz für Tiefkühlgut? Dann ist eine Gefriertruhe das richtige Gerät für Sie. Doch worauf müssen Sie beim Kauf einer Tiefkühltruhe achten? eKitchen gibt Auskunft.

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Kaufberatung für Tiefkühltruhen

Gefriertruhen bieten viel Platz für Tiefgekühltes: Doch worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Eine Gefriertruhe ist rund um die Uhr in Betrieb und verbraucht Strom. Das sollten Sie schon bei der Auswahl eines Modells beachten. Ziehen Sie nur Geräte mit einer guten Energieeffizienzklasse in Betracht. Eine Tiefkühltruhe der Klasse A+++ verbraucht gegenüber einem Modell der Klasse A ganze 60 Prozent weniger Energie. Auch wenn sich die Energieeffizienzklasse A gut anhört, sollten Sie die Finger von solchen Geräten lassen. Mindestens A+ sollte es schon sein.

Gefriertruhe in der passenden Größe kaufen

Sie sollten aber nicht nur auf die Energieeffizienzklasse schauen, sondern ebenfalls Ihre individuellen Bedürfnisse beachten. Ist die Gefriertruhe zu groß für Ihren Haushalt und deswegen ständig nur zur Hälfte gefüllt, ist das reine Stromverschwendung. Eine zu kleine Truhe zu kaufen und später deshalb noch ein zweites Gerät anzuschaffen, ist aber auch keine gute Lösung. Wählen Sie stattdessen von Anfang an die richtige Kapazität. Als Faustformel gilt: Rechnen Sie mit einem Volumen von 60 bis 70 Litern pro Person im Haushalt.

Galerie: Beliebte Gefriertruhen in der Übersicht

Tiefkühltruhe verbraucht weniger Strom

Im Vergleich zu einem Gefrierschrank mit dem gleichen Volumen verbrauchen Gefriertruhen etwa 15 Prozent weniger Strom. Statt knapp 60 Euro zahlen Sie so nur rund 50 Euro pro Jahr für den Stromverbrauch. Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren ergibt das eine Ersparnis von 150 Euro. Von Vorteil ist auch die Bauweise mit einem Deckel. Öffnen Sie diesen, entweicht die kalte Luft nicht so schnell wie bei einem Tiefkühlschrank, da sie sich eher unten in der Truhe sammelt. Nichtsdestotrotz gilt hier wie da: Deckel bzw. Tür nur kurz aufmachen.

Weniger Ordnung in der Truhe

Ein Nachteil gegenüber einem Gefrierschrank ist wiederum die Bauweise, denn das Gefriergut wird einfach übereinander gestapelt. Da Sie aber nur von oben herankommen, müssen Sie die Tiefkühltruhe teilweise ausräumen, um an Lebensmittel weiter unten zu gelangen. Viele Hersteller liefern jedoch inzwischen Einhängekörbe mit, um zumindest etwas Ordnung zu schaffen.

Gefriertruhen mit LowFrost-Technik

Konstruktionsbedingt bieten Gefriertruhen keine NoFrost-Technik, die bei Tiefkühlschränken verhindert, dass sich eine dicke Eisschicht bildet. Diese treibt den Energieverbrauch in die Höhe, weshalb man Tiefkühlschränke regelmäßig abtauen muss. Doch mit der LowFrost-Technik bieten Gefriertruhen eine ähnliche Funktion, die die Eisbildung zumindest um 80 Prozent reduziert, so die Hersteller. Demnach sollen Sie damit das Gerät nur noch alle fünf Jahre einmal, statt ein- bis zweimal pro Jahr abtauen müssen. Das spart viel Energie, sodass sich sogar ein Modell der Energieeffizienzklasse A++ mit LowFrost eher lohnen kann als ein Modell der Energieeffizienzklasse A+++ ohne LowFrost.
Christian Lanzerath

von

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und darf täglich über die Technik in der IT-Welt und die Technik in der modernen Küche schreiben.

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