Perfekt für Pommes frites & Co.

Fritteuse ohne Fett: Per Heißluft kalorienarm frittieren

Eine Fritteuse ohne Fett oder nur mit ganz wenig – wie soll das gehen? eKitchen-Autor Philipp Weber stellt eine Geräteklasse vor, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut: Heißluftfritteusen.

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Pommes mit Mayonnaise und Ketchup

Pommes frittieren (fast) ohne Fett und schlechtes Gewissen? Heißluftfritteusen machen’s möglich.

Frittiertes Essen schmeckt einfach gut – zugegeben nicht immer und nicht alles, aber oft und das meiste. Vor allem Pommes frites und Hähnchenkeulen, mir zumindest. So weit, so gut beziehungsweise schlecht. Denn würde ich mich immer von Frittiertem ernähren, würde ich heute bestimmt das Doppelte wiegen. Nein, gesund ist frittiertes Essen nicht – der Kaloriengehalt ist hoch und die Kruste enthält mitunter Schadstoffe – abhängig vom benutzten Fett. Gibt es eine Alternative?

Mit Heißluft frittieren

Die Antwort lautet: Ja, Heißluftfritteusen! Mit einer herkömmlichen Fritteuse für zu Hause oder einem Gastronomie-Modell, wie wir sie aus dem Imbiss kennen, haben diese Geräte nichts zu tun. Heißluftfritteusen funktionieren anders: Ein Luftstrom zirkuliert mit hoher Geschwindigkeit um die Lebensmittel im Innern. Das Gargut schwimmt hier nicht im Fett – das typische Bild, das Sie von Fett triefenden Pommes beim Herausnehmen kennen, gibt es bei diesen Geräten nicht.

Galerie: Die beliebtesten Heißluft-Fritteusen

Nur wenige Tropfen Öl

Abhängig vom Lebensmittel reicht ein Löffel Öl aus, bei vielen Gerichten sogar noch weniger – tiefgefrorene Pommes frites lassen sich sogar ganz ohne Öl garen. Im Vergleich zu herkömmlichen Fritteusen sind die Speisen deutlich kalorienärmer. Und die Heißlufttechnik erlaubt noch mehr: Fisch lässt sich in den Geräten dämpfen, genauso wie – zugegeben mit ein bisschen Experimentierfreude - das Rührei mit Speck zubereiten.

Welche Geräte gibt es?

Marktführer im Bereich Heißluftfritteusen ist Tefal. Seit sechs Jahren ist der französische Hersteller mit seiner ActiFry-Serie im Handel – von denen es etliche in unterschiedlichen Größen gibt. Andere Hersteller wie DeLonghie (Multifry), Philips (Airfryer) und Klarstein (VitAir) haben nachgezogen und bieten je ein bis zwei eigene Modelle an. Neben dem Gesundheitsaspekt hat das wenige Fett, das bei den Heißluftfritteusen verwendet wird, einen zweiten Vorteil: Im Vergleich zu klassischen Fritteusen riechen die Heißluftgeräte kaum. Dafür sind sie im Schnitt teurer und langsamer – und einige Modelle auch recht laut.

Heißluftfritteusen im Praxis-Test

eKitchen hat zwei beliebte Modelle getestet: die Tefal ActiFry Express XL eignet sich für große Portionen, der Philips Airfryer XL HD9240/90 arbeitet besonders leise.
Philipp Weber

von

Freischaffender Journalist aus Hamburg. Mit Vorliebe für gutes Essen und clevere Technik. Tätig unter anderem für eKitchen und den Stern.

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