Perfekt für Pommes & Co.

Fritteuse fast ohne Fett: Mit Heißluft kalorienarm frittieren

Eine Fritteuse fast ohne Fett – wie soll das gehen? Mit Heißluftfritteusen, einer Gerätegattung, die immer beliebter wird.

Datum:
Airfryer, Actifry

Pommes, Hähnchen & Co. frittieren (fast) ohne Fett und schlechtes Gewissen? Heißluftfritteusen machen es möglich.

Frittiertes Essen schmeckt einfach gut – zugegeben nicht immer und nicht alles, aber oft und das meiste. Vor allem Pommes frites und Hähnchenkeulen, mir zumindest. So weit, so gut beziehungsweise schlecht. Denn würde ich mich immer von Frittiertem ernähren, würde ich heute bestimmt das Doppelte wiegen. Nein, gesund ist frittiertes Essen nicht – der Kaloriengehalt ist hoch und die Kruste enthält mitunter Schadstoffe – abhängig vom benutzten Fett. Gibt es eine Alternative?

Mit Heißluft frittieren

Die Antwort lautet: Ja, Heißluftfritteusen! Mit einer herkömmlichen Fritteuse für zu Hause oder einem Gastronomie-Modell, wie wir sie aus dem Imbiss kennen, haben diese Geräte nichts zu tun. Heißluftfritteusen funktionieren anders: Ein Luftstrom zirkuliert mit hoher Geschwindigkeit um die Lebensmittel im Innern. Das Gargut schwimmt hier nicht im Fett – das typische Bild, das Sie von Fett triefenden Pommes beim Herausnehmen kennen, gibt es bei diesen Geräten nicht.

Welche Geräte gibt es?

Marktführer im Bereich Heißluftfritteusen ist Tefal. Seit Jahren ist der französische Hersteller mit seiner ActiFry-Serie im Handel – von denen es etliche in unterschiedlichen Größen gibt. Andere Hersteller wie DeLonghie (Multifry), Philips (Airfryer) und Klarstein (VitAir) haben nachgezogen und bieten ein bis zwei Modelle an. Aber auch weniger bekannte Namen wie Princess und Tristar mischen mit, aus der Niesche der Heißluftfritteusen ist ein breit gefächerter Markt geworden. Neben dem Gesundheitsaspekt hat das wenige Fett, das bei den Heißluftfritteusen verwendet wird, einen zweiten Vorteil: Im Vergleich zu klassischen Fritteusen riechen die Heißluftgeräte kaum. Dafür sind sie im Schnitt teurer und langsamer – und einige Modelle auch recht laut. Eine Übersicht über die beliebtesten Geräte finden Sie in der folgenden Bildergalerie.

Galerie: Die beliebtesten Heißluft-Fritteusen

Tafelspitz

Muss man erst mal drauf kommen: Dieser formidable Tafelspitz wurde im Airfryer von Philips mithilfe eines Thermometers auf den Punkt gegart.

Nur wenige Tropfen Öl

Abhängig vom Lebensmittel reicht ein Löffel Öl aus, bei vielen Gerichten sogar noch weniger – tiefgefrorene Pommes frites lassen sich sogar ganz ohne Öl garen. Im Vergleich zu herkömmlichen Fritteusen sind die Speisen deutlich kalorienärmer. Und die Heißlufttechnik erlaubt noch mehr: Fisch lässt sich in den Geräten dämpfen, genauso wie – zugegeben mit ein bisschen Experimentierfreude - das Rührei mit Speck zubereiten. Und Sie dürfen sich auch an Gerichte trauen, die Sie bestimmt nicht bei einer Heißluftfritteuse auf dem zettel hatten: Tafelspitz zum Beispiel.

Heißluft-Fritteuse

Philipp Weber

von

Freischaffender Journalist aus Hamburg. Mit Vorliebe für gutes Essen und clevere Technik. Tätig unter anderem für eKitchen und den Stern.

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