Kartoffel-Krise

Gehen uns jetzt die Pommes aus?

Fast-Food-Fans machen sich gefasst: Die Pommes-Preise steigen, während die frittierten Kartoffelsticks immer weiter schrumpfen. Das hat die Hitzewelle 2018 mit der Pommesknappheit zu tun.

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Pommes

Pommes werden teurer und kürzer.

Die aktuelle Hitzeperiode fordert ihr nächstes Opfer. Nachdem schon Bier-Knappheit zu befürchten ist, geht es nun Pommes an den Kragen. Der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK) warnt vor drohenden Engpässen und Qualitätsproblemen. Wegen der anhaltenden Dürre fürchten Kartoffelbauern einen Ernteausfall von bis zu 40 Prozent. Besonders große Knollen wird es kaum geben, doch gerade die benötigt man zur Herstellung von Pommes. Die knusprigen Kartoffelstäbchen könnten also bald teurer werden, in der Länge schrumpfen oder uns sogar komplett ausgehen.

Pommes-Knappheit wegen schlechter Ernten

Die Kartoffelpflanzen geraten bei Dürre und Hitze vermehrt in Stress und stellen daraufhin das Wachstum ein. Das führt dazu, dass die Knollen klein bleiben. Schon im Sommer diesen Jahres sind große Knollen, die man zur Produktion von Pommes verwendet, kaum oder gar nicht vorhanden.

Pommes-Preise steigen

Kartoffelpreise liegen bereits jetzt deutlich über dem Vorjahresniveau und waren schon seit Jahren nicht mehr so hoch wie in diesem Jahr. Mit den Preissteigerungen erhoffen sich Landwirte so zumindest einen Teil der Einbußen wieder wettzumachen. Diese Preise wird man wahrscheinlich auch in den Pommes-Preise wiedersehen. Die Sticks werden aber nicht nur teurer, sondern auch kürzer, da man künftig sicher auch kleinere Kartoffeln verwendet, um Pommes herzustellen. Erstmal gehen uns die Pommes Frites also nicht aus, sie könnten jedoch ein gutes Stück kürzer werden.

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