Fondue-Set für acht Personen im Test

Severin FO 2400: Elektrisches Fondue-Vergnügen für die große Runde

Ein geselliger Fondue-Abend macht richtig Spaß: Gemeinsam mit Freunden lässt sich lange tafeln und nach der leckersten Zutatenmischung forschen. Das Fondue-Set Severin FO 2400 soll dabei gleich acht Personen zügig mit Fleisch versorgen.

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Insbesondere in der kalten Jahreszeit macht ein Fondue in großer Runde viel Spaß.

Gängige Fondue-Sets begnügen sich mit sechs Gabeln und den entsprechenden Haltevorrichtungen im Topfaufsatz, das elektrische Fondue FO 2400 von Severin bietet gleich acht der spitzen Fleisch- und Gemüsehalter. Befeuert wird der maximal 1,25 Liter Öl fassende Edelstahltopf mit einem Elektro-Rechaud, dessen Heizelement unter einer glattflächigen Platte werkelt. Maximal 800 Watt Leistung lassen sich mit dem stufenlosen Drehregler einstellen.

Ab ins Öl: Der Praxis-Test

Bevor es losgeht, müssen Sie Frittierfett aus der Kühltheke oder Speiseöl erhitzen – entweder auf dem Herd oder dem Rechaud. Ich habe mich für den elektrischen Heizer aus dem Fondue-Set (Regler auf Maximum Stufe fünf, eine Leuchtdiode zur Temperaturanzeige fehlt) entschieden, so kann ich mir ein Bild von der Heizleistung machen. Nach gut 15 Minuten signalisiert der Holzstab-Test – am Holz steigen sofort Blasen auf, sobald es eingetaucht wird – genügend Temperatur im Topf, die Brutzelei kann beginnen. Und zwar mit einer Härte-Prüfung.

Galerie: Severin FO 2400: Details vom Praxis-Test

Durchgegart, aber kaum gebräunt

Da der Hunger zu Beginn der Fondue-Runde am größten ist, habe ich jeweils zwei Fleischstücke auf die insgesamt acht Gabeln gespießt. Das sollte die Temperatur im Öltopf trotz zimmerwarmer Zutaten deutlich fallen lassen. Es brodelt kräftig, als ich alle Fleischportionen versenkt habe. Jetzt heißt es warten. Zwischendurch ziehe ich immer mal wieder eine Gabel heraus, um den Fortschritt zu überprüfen. Es brodelt und brodelt, die Temperatur bleibt auf Stufe fünf. Nach etwa vier Minuten nehme ich die erste blasse Portion aus dem Öl und schneide ein Stück Fleisch auf. Das Ergebnis: außen fahl und innen nicht mehr rosa. Das war wohl nix. Das Stück ist vollständig durchgegart, aber kaum gebräunt. Weder das Auge noch der Gaumen freuen sich über so ein Ergebnis. Neuer Versuch, neues Glück: Diesmal gebe ich nur je ein Stück Schweinefilet auf die acht Spieße und tauche sie ins Öl. Und siehe da: Nach kurzer Zeit sind die Stücke gar und appetitlich gebräunt. So klappt es also mit dem Fondue-Set.

Das FO 2400 im Geschmackstest

Wenn das Fett heiß genug ist und die Gabeln mit nicht mehr als einem Stück Fleisch (maximal 2 Zentimeter Kantenlänge) präpariert sind, ist das Geschmacksergebnis und -erlebnis gut. Dann macht das Fondue-Set das, was es soll – Fleischstücke (fast) auf den Punkt garen und dabei noch lecker aussehen lassen. Ausschlaggebend für den Geschmack ist natürlich auch, dass das Fleisch vom Schlachter des Vertrauens stammt, gut abgehangen ist und nicht zu viel Wasser enthält. Hier lieber etwas tiefer in die Tasche greifen, es lohnt sich allemal.
Fondue-Praxis-Test Video abspielen

Lange Winterabende laden zum ausgiebigen Essen mit Freunden ein. Das Severin FO 2400 musste im Video beweisen, ob es dabei als Alleinunterhalter taugt.

Keine Temperatur-Kontrolllampe

Am Severin FO 2400 fehlt mir eine Kontrolllampe, die das Erreichen der vorgewählten Temperatur signalisiert. Außerdem dürften die Widerhaken an den Gabeln stärker ausgeprägt sein. Dann geht in dem brodelnden Öltopf auch nichts verloren, was ich später mühsam wieder herausfischen muss. Gut gefallen hat mir die Heizfläche, die es erlaubt, auch anderes Kochgeschirr (etwa einen Keramiktopf fürs Käsefondue) mit anderen Gefäßgrößen aufzustellen.

Fazit

Acht gut bestückte Gabeln brauchen mehr Power, als es das Severin FO 2400 liefert. Für ein optimales Ergebnis müssen Ihre Gäste entweder mit einem Stück Fleisch pro Spieß vorlieb nehmen oder Sie geben weniger Gabeln aus. Wer sich an diese Vorgabe hält, hat viel Freude an dem knapp 60 Euro teuren Fondue-Set.

Severin FO 2400 Elektro-Fondue

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