Für Schokoladen-Fans

Süße Schlemmerei: Das perfekte Schokoladenfondue

Ein gemütliches Schokoladenfondue macht vor allem in der kalten Jahreszeit Spaß. Die schlanke Linie hat dann mal Pause. Und das Beste: Es gelingt ganz einfach.

Datum:
Schokoladen Fondue

Ob Früchte, Kekse oder sogar feines Filet: Beim Schoko-Fondue ist erlaubt, was schmeckt.

Für Schokoladen-Fans gibt es im Supermarkt spezielle Fondueschokolade in der Großpackung. Wir empfehlen jedoch, die süße Mischung lieber selbst herzustellen. Dann wissen Sie ganz genau, was drin ist, und können die Geschmacksrichtung noch besser steuern. Ob am Ende weiße oder dunkle Schokolade im Topf vor sich hin dampft und Sie Obststücke oder Kekse eintunken, ist Ihren persönlichen Vorlieben überlassen. Vollmilch oder Zartbitter, mit oder ohne Nüsse: Grundsätzlich lassen sich alle Sorten schmelzen und vernaschen. Sogar Kuvertüre, die Sie mit Speiseöl fließfähig machen, passt hervorragend in den Fonduetopf. Blockschokolade hingegen ist wegen ihres relativ geringen Fettgehalts und der vergleichsweise minderen Qualität nicht so gut geeignet.

Wie viel Schokolade pro Kopf?

Für vier Personen sollte eine Basis aus 400 Gramm Schokolade genügen. Damit sie beim Schmelzen nicht anbrennt und gleichzeitig etwas dünnflüssiger wird, geben Sie die grob zerteilte Schokolade mit 100 ml Sahne in ein Gefäß, das Sie dann im Wasserbad erhitzen. Die Mischung lässt sich je nach Gusto und Anlass mit 100 ml Orangensaft oder einem Schuss Rum, Sherry oder Whisky verfeinern.

Die richtige Ausrüstung

Nach dem Schmelzen im Wasserbad füllen Sie die Mischung in einen kleineren Topf um. Am Tisch darf die Schokolade nicht überhitzen. Ein klassisches Rechaud mit Brennpaste kann zu viel Wärme erzeugen, sodass die Schokolade anbrennt und bitter wird. Ein elektrischer Fonduetopf mit fein justierbarer Leistung ist besser geeignet. Auch ein Stövchen mit einem oder zwei Teelichtern eignet sich zum Warmhalten der Schokolade. Ob jeder Gast seinen eigenen Mini-Topf bekommt oder sich alle um ein größeres Gefäß versammeln, bleibt Ihnen überlassen. Im Prinzip lässt sich das Schokoladen-Fondue also auch mit vorhandenem Kochgeschirr umsetzen. Natürlich gibt es aber auch spezielle Fondue-Sets oder sogar Schokoladen-Brunnen im Handel. Ein Mini-Set für zwei Personen ist in Online-Shops schon für unter 10 Euro erhältlich, Brunnen gibt es ab knapp 20 Euro bei Amazon und anderen Online-Shops.

Was wird getaucht?

Frisches oder getrocknetes Obst wie Äpfel- oder Birnenstücke, ganze Früchte wie Erdbeeren oder exotische Kiwis und Mangos eignen sich fürs Schokoladenfondue – erlaubt ist, was schmeckt. Kekse und Marshmallows eignen sich ebenfalls zum Dippen in die flüssige Süßigkeit. Wer Lust auf kulinarische Experimente der pikanten Art hat, bietet für experimentierfreudige Gäste scharf angebratenes Rinderfilet an. Etwa 300 Gramm Obst pro Kopf sollten Sie für einen gepflegten Schokoabend mit Familie und Freunden einplanen.

Toppings und Crunchies

Haben Erdbeere oder Banane ihr Schokomäntelchen bekommen, fehlt als Krönung noch ein optischer und geschmacklicher Leckerbissen: Die noch nicht ganz feste Schokohülle wird jetzt in gehackten Haselnüssen oder angerösteten Mandelblättern gewälzt. Ebenso bieten sich bunte Perlen, Streusel oder Kokosraspeln an.

Fondue-Sets

Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.