Von Rind bis Wild

Fondue-Fleisch: Welches eignet sich am besten?

Rind, Schwein, Huhn oder Wild – natürlich kommt es bei der Wahl der Fleischsorte für ein leckeres Fleisch-Fondue immer auf den eigenen Geschmack an. Dennoch gibt es ein paar Tipps, die den Fondue-Abend noch besser gelingen lassen.

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Fonduefleisch am Spieß

Erst ins Öl, dann Barbecue- oder Knoblauch-Sauce drauf und genießen: Gutes Fondue-Fleisch sollte mager sein und vor dem Ölbad trocken getupft werden.

Als Faustformel sollten Sie mit 250 bis 300 Gramm Fleisch pro Gast rechnen, wenn es keine Vorspeise gibt. Sind Sie bereit, für das Fleisch-Fondue etwas mehr Geld auszugeben, ist Filet eine echte Empfehlung. Das Filetstück ist besonders zart, saftig und mager. Weil es aber einen sehr kleinen Anteil an der gesamten Muskelmasse eines Tieres hat, ist es recht teuer. Statt Rinderfilet, das besonders viel kostet, tut es aber auch ein Stück aus der Hüfte oder dem Rücken. Allerdings sollten Sie dann vor dem Eintauchen in den Fondue-Topf das Fett abschneiden.

Fondue-Fleisch: Filet vom Rind und Rücken vom Wild

Das gilt übrigens für alle Fleischsorten – egal, ob Wild (am besten Rücken oder Keule), Rind, Schwein oder Geflügel. Bei Letzterem eignet sich am besten Puten- oder Hähnchenbrust, aber selbstverständlich auch Entenbrust, jeweils ohne Haut. Nicht zuletzt geht natürlich auch Fisch. Beliebt sind Sorten mit festem Fleisch wie Lachs, Viktoriabarsch, Wels oder Heilbutt, aber auch Meeresfrüchte wie Garnelen und Muscheln. Hier sind besonders die bekannten Arten wie Mies- oder Jakobsmuscheln geeignet. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass diese garantiert frisch sind.
Sitzen Kinder mit am Tisch, freuen die Kleinen sich über Hackfleischbällchen und Stücke vom Wiener Würstchen. Das kommt bei den jungen Gästen oft besser an als Rind oder Wild. Außerdem lassen sich Würstchen und Hackfleisch einfacher auf die Fondue-Gabel spießen.
Tefal-Fondue

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Gegen Fettspritzer: Fleisch vorher abtupfen

Bevor der gemütliche Teil des Fondue-Abends beginnt, müssen Sie das Fleisch vorbereiten. Befreien Sie es von Fett und schneiden Sie es in kurze schmale Streifen. Der Vorteil gegenüber Würfeln: Die Oberfläche ist größer, dadurch gart das Fleisch schneller. Nehmen Sie es rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit es nicht zu kalt in den Fondue-Topf kommt und Fett bzw. Brühe zu stark abkühlt. Würzen Sie außerdem nicht mit Salz, das entzieht dem Fleisch die Flüssigkeit und es wird zäh – und es spritzt, sobald es ins Fett kommt. Apropos: Tupfen Sie das Fleisch kurz vor dem Servieren ab, um schmerzhafte und hässliche Fettspritzer zu vermeiden.

Klassisch mit Öl oder gesund mit Brühe

Worin Sie das Fondue-Fleisch garen, hängt wiederum von Ihrem Geschmack ab. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Die klassische Zubereitung gelingt in heißem Pflanzenfett. Hier kommen vor allem neutrale Öle wie Raps- oder Sojaöl infrage. Der Vorteil dieser Methode: Das Fleisch wird schön knusprig und es entfalten sich schmackhafte Röstnoten. Bedenken Sie bei einem gemischten Fondue allerdings, dass Fett Geschmacksträger ist und Aromen sehr gut aufnimmt. Sie sollten Fisch und Fleisch also nicht in den gleichen Fondue-Topf tunken, wenn es Sie stört, dass der Fisch etwas Fleischaroma erhält und umgekehrt.
Die gesunde Alternative zum Öl ist das Kochen in Brühe – am besten mit möglichst wenig Salz. Im Laufe des Abends verdunstet die Brühe und der Salzgehalt steigt automatisch. Gemüsebrühe passt zu allen Fleischsorten, Rinderbrühe tatsächlich eher zu Rind. Planen Sie ein reines Fisch-Fondue, ist Fischfond eine Alternative.

Dips gehören unbedingt dazu

Vergessen Sie neben der Wahl von Fleischsorte und Zubereitungsart nicht die Beilagen. Zu einem gelungenen Fondue gehören Salate und frisches Gemüse sowie insbesondere viele verschiedene Dips. Es macht Spaß, die Fleischsorten mit unterschiedlichen Saucen zu probieren – damit sparen Sie sich auch das Würzen und jeder Gast kann selber entscheiden, wie er sein Fleisch nachträglich marinieren möchte.

Fondue-Sets