Eis kinderleicht selbst gemacht

Die Eismaschine Springlane Emma kann auch Blitzeis

Es heißt, dass sich die römischen Kaiser Schnee und Eis aus den Apenninen zur Zubereitung bringen ließen. 2.000 Jahre später braucht es nicht mehr als eine Küchenmaschine, zwei Jogurthbecher, etwas Sahne und 30 Minuten Zeit. Es lebe der Fortschritt! Was kann eine Eismaschine wie Emma?

Datum:
Die Eismaschine Emma von Springlane

Lecker Eis ganz nach Gusto: in 30 Minuten fertig!

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Emma macht es einfach: Eis schnell und einfach hergestellt. Ohne komplizierten Vorbereitungen. Und kein Stress beim Ende des Rührvorgangs: Das Eis kann eine Stunde im Eisbehälter verbleiben. Die Reinigung ist zudem sehr einfach. Einem weiteren Einsatz in wenigen Minuten steht nichts im Wege, wenn der Nachschub nicht versiegen soll. In rund 30 Minuten ist einfaches Eis servierbereit. Das hohe Gewicht, der Geräuschpegel und das nicht sonderlich kratzfeste Gehäuse trüben das Eisvergnügen nicht wesentlich. Angesichts des Preises und der Größe heißt es aber: Finger weg, wenn Sie selten Eis essen. Dann lohnt sich eine Anschaffung dieser Maschine nicht. Wofür die Maschine nichts kann.

Pro

  • Einfachste Handhabung
  • Schnelle Zubereitung
  • Beleuchtetes Display
  • Eisentnahme sehr einfach
  • Hinzufügen von Zutaten während des Umrührens möglich
  • Bis zu einer Stunde nachkühlend, keine sofortige Entnahme notwendig
  • Anleitung kommt mit genügend Rezepten daher und ist verständlich geschrieben
  • Reinigung problemlos

Kontra

  • Hohes Gewicht
  • Geräumig aufgrund des Kompressors
  • Deutlicher Geräuschpegel

Springlane Emma Eismaschine

Kurzum: Emma ist eine Maschine mit eigenem Kühlapparat, die bis zu einem Liter Eis in 30 bis 60 Minute je nach Zutaten servierbereit anrührt. Sie kommt aus dem Hause Springlane, die sich als junges Küchen-Startup bereits einen Namen gemacht haben. Sie bieten über 15.000 Küchengeräte und -zubehörteile rein online an. Also ein Shop? Was sie so besonders macht? Ihr Ansatz ist es, mit guten Inhalten rund um Küchen- und Essensliebhaber zu überzeugen. Ein Beispiel gefällig, um sich selbst ein Bild zu machen? Ein Apfel-Zimt-Eisrezept mit gerösteten Haselnüssen. Für einen Shopanbieter ist das durchaus ein sehr ungewöhnlicher Ansatz.
Emma ist eines von zwei Küchenprodukten, die Springlane erst jüngst in Eigenregie auf den Markt gebracht haben. Passend zur kalten Jahreszeit? Selbstverständlich! Ein Eis gemütlich auf der Couch vor dem Kamin und einem netten Film genießen, während es draußen stürmt und regnet? Aber sowas von!

Die kühlen Details

Emma leistet 150 Watt, packt bis zu -35 Grad und kann einen Liter an Zutaten verarbeiten. Aufgrund des eingebauten Kältekompressors wiegt die Eismaschine deutlich mehr als sogenannte Passiveismaschinen, die über kein eigenes Kühlaggregat verfügen. Um genau zu sein, sind es 12,2 Kilogramm. Das ist ein ordentliches Gewicht, das erstmal gehoben werden will. Denn Emmas Maße betragen 39 x 22 x 23 cm, was mit einer Mikrowelle durchaus vergleichbar ist. Wer demnach Emma oben auf dem Küchenschrank verstauen will, braucht schon kräftige Arme. Auch wird beim Anrühren aufgrund des Kompressors ein deutlicher Geräuschpegel erreicht, der jedoch für aktive Eismaschinen absolut gängig ist.

Galerie: Springlane Emma: Eis kinderleicht zu Hause

Doch das sind schon bereits die Nachteile zugleich: Größe, Gewicht und Lautstärke. Die Vorzüge überwiegen bei Weitem ausgehend von passiven Eismaschinen (in der Tat: Die Zutaten wollen gekühlt werden, ebenso muss manch eine passive Eismaschine komplett ins Tiefkühlfach, kein Witz!).
Die Zubehörliste geht bei Emma absolut in Odnung:
  • Eisbehälter
  • Rührstab aus Kunststoff (ja kein Metall, wichtig!)
  • Deckel mit Einfüllöffnung
  • Eisschaber
  • Messbecher
  • Bedienungsanleitung mit Rezeptideen
Das Stromkabel hat übrigens eine Länge von 1,5 m. Sagen wir einfach „ok“ dazu, es könnte gerne etwas länger sein.

Die Bedienung

Es ist fast schon peinlich, aber zur eigentlichen Bedienung gibt es nicht viel zu sagen (was wir auch im Video verdeutlichen können):
Eismaschine Springlane Emma im Test Video abspielen

Eis isst man nur im Sommer? Von wegen! Nur, weil die Eisdielen geschlossen haben? Wieso nicht das Eis zu Hause machen? Wir stellen die Eismaschine von Springlane per Video vor, die auf den Namen „Emma“ hört.

1. Geben Sie die Zutaten je nach Rezept in den Eisbehälter. Das Geheimnis ist nicht die Maschine selbst, sondern die Art, Qualität und Zusammensetzung der Zutaten. Wir empfehlen Ihnen, kräftig nach „Wie bereite ich Eis selbst zu“ zu googlen. Sie werden auf zahlreiche Tipps stoßen, was Eis cremig und geschmackvoll macht. Variieren Sie selbst. Denn die Eismaschine kann nur kühlen, rühren, kühlen, rühren. Dafür ist sie gemacht. Und das macht sie auch gut.
2. Stellen Sie die Rührzeit ein (in der Regel 30 - 60 Minuten). Das einfachste Eis nennt sich laut Rezept – das sich in der Anleitung nebst vielen weiteren Rezepten findet – „Easy-Peasy-Eis“. 500 ml Jogurth nach beliebigen Geschmack (schön fettig!) und 100 ml Sahne. Mehr muss nicht hinein und es dauert 30 Minuten. Fertig. Ach ja, durch den Nachfülldeckel (siehe Bildergalerie oder Video) können Sie jederzeit Zutaten hinzugeben, auch wenn die Maschine bereits läuft.
3. Wenn Sie möchten, warten Sie bis zu einer Stunde und lassen das Eis stressfrei in der Maschine stehen, da Emma natürlich nachkühlt.
4. Reinigen Sie die einzelnen Teile, die da wären: Der Eisbehälter, der Eisschaber zum Entnehmen des fertigen Eises und der Rührer. Aufgrund der fetthaltigen Zutaten sollten Sie Spülmittel nutzen, jedoch keine Spülmaschine!
5. Hören wir Kompliziertes heraus? Wir sagten es bereits, es ist kinderleicht. Die Rezepte sind naturgemäß das eigentliche Hexenwerk.
Es wird deutlich, warum eine aktive Eismaschine wie Emma Vorteile hat. Sie bereitet das Eis superschnell zu und kann unmittelbar danach erneut eingesetzt werden. Wenn denn 1 Liter nicht ausreicht.

Preis

Wer allerdings seltenst Eis selbst machen möchte, sollte sich die Anschaffung gut überlegen. Emma nimmt Platz weg und verstaubt umsonst. Es wäre schade, wenn das preisliche Investment (bei Amazon kostet die Maschine 189 Euro im Moment) verstaubt. Alternativ wären die passiven Eismaschinen nochmals zu erwähnen, die deutlich weniger kosten, allerdings wie oben beschrieben sehr unhandlich von der Handhabung her sind.

Genuss

Kommen wir zum Eigentlichen zurück, dem Kern des Ganzen: Die Variationen und die Eisvielfalt, die Sie mit einer Eismaschine herstellen könnten. Eine Kostprobe aus der Anleitung:
  • Himbeer-Softeis
  • Milchshakes
  • Mokka-Eis
  • Erdnussbutter-Eis
  • Frozen Yogurt
  • Veganes Erdbeer-Eis
  • Holunderblüten-Sorbet
  • Champanger-Basilikum Sorbet
  • Apfel-Calvados-Parfait
  • Praliné-Parfait
Man muss eben nur wissen, wie man sich durch die graue, kalte Jahreszeit hilft und das Leben versüßt.

Springlane Emma Eismaschine

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.