Die kalte Verführung

Eis selber machen: Eis ohne Eismaschine

Eis im Hochsommer ist eine köstliche Abkühlung, doch bei hohen Temperaturen kommt gekauftes Eis meist angeschmolzen in die heimische Kühltruhe. Wie Sie das vermeiden und ohne Eismaschine zu Hause Eis zaubern können, erfahren Sie bei eKitchen.

Datum:
Sechs Sorten selbst gemachtes Eis

Selbst gemachtes Eis sieht nicht nur lecker aus, es schmeckt auch am besten.

Fruchtig und gesund oder süß und erfrischend? Oder bevorzugen Sie doch eher das cremig-sahnige Eis? Im Sommer ist nur eines wichtig: Es muss ausreichend davon in der Kühltruhe sein, damit jederzeit eine leckere Erfrischung möglich ist.

Der Geschmack entscheidet: saftig oder sahnig?

Figurbewusster Genuss beschränkt sich auf fruchtiges Eis, das ohne Sahne oder Mascarpone auskommt. Wählen Sie zwischen Sorbets oder Wassereis. Letzteres hat vermutlich jeder schon einmal hergestellt, indem er Saft als Eiswürfel oder in fertige Wassereisformen gefüllt hat.
Schwieriger wird's bei Sahne- oder Cremeeis. Hier braucht es nicht nur mehr Zutaten, sondern auch etwas mehr Zeit. Wer keine Eismaschine besitzt, die die Arbeit und das Kühlen abnimmt, schreckt vor der Zubereitung oft zurück. Warum eigentlich? Was die Eismaschine kann, können Sie auch – im Handumdrehen. Wenn es also Stracciatella, Cookies and Cream oder Erdbeersahne sein soll, heißt es Einkaufszettel schreiben, ab in den Supermarkt und zu Hause an die Rührschüssel.
Auf die Straße gefallenes Eis

Wenn so etwas unterwegs passiert, ist es gut zu wissen, dass es zu Hause leckeren Ersatz gibt.

Perfekter Genuss: Das brauchen Sie

Dass sich süß, erfrischend und gesund nicht ausschließen, beweist das Wassereis. Die grundlegende Zutat ist selbstverständlich eine Flüssigkeit. Hier haben Sie die Wahl zwischen allerei Säften oder auch Erfrischungsgetränken. Spezielle Eisformen aus Silikon für Eis-Pops (4er-Set von Saxon für 19,99 € jetzt bei Amazon bestellen) oder aus Plastik für Stieleis (6er-Set von Excellent Houseware 6,79 € jetzt bei Amazon bestellen) erleichtern die Kühlung.
Wenn es etwas mehr als nur Saft sein soll, kann man auch selbst gemachten Smoothie in die Förmchen füllen. Soll nicht nur die Form, sondern auch das Eis schön bunt sein, einfach Saft, Fruchtpüree und auch Joghurt nach und nach einfrieren, schon ist ein gestreiftes Regenbogeneis kreiert. Als Hingucker eignen sich ganze Fruchtstücke wie eine Kiwischeibe oder Beeren im Eis.
Wer's lieber cremig-sahnig mag, braucht auf keine Geschmacksrichtung zu verzichten, denn (fast) alles lässt sich in der Eismasse unterbringen. Ob Fruchtstücke von Banane, Apfel und Erdbeere oder Keksbrösel, Schokolinsen oder Karamellbonbons: Jeder kann sein Lieblingseis nach Belieben zusammenstellen. Bei Sahneeis spielen Sahne und Milch die Hauptrolle. 1:1 vermischt und mit Zucker aufgekocht, ergeben sie das Grundgerüst. Eigelb bindet die Masse, die bei der Zugabe nicht mehr kochen darf. Mit Lebensmittelfarben, verschiedenem Sirup, echter Vanille – kein Vanillin – oder frisch pürierten Früchten bekommt das Eis den gewünschten Geschmack und die perfekte Farbe.

Galerie: Inspirationen für selbst gemachtes Eis

Die letzte Zutat: Geduld

Wenn alle Zutaten beisammen sind, heißt es warten. Beim einfachen Wassereis, also ohne Schichten, nur die Masse einfüllen und einige Stunden warten. Am besten immer am Abend vorher zubereiten, dann ist der Vorrat des nächsten Tages gesichert.
Beim Sahneeis ist noch etwas mehr Geduld gefordert. Sind die Grundzutaten vermengt, kommen sie in eine gefriergeeignete Dose. Um schön cremiges Eis zu bekommen, sollten Sie es alle 1 1/2 Stunden verrühren, denn sonst kristallisiert es und wird sehr hart. Nach der ersten Kühlung kommen zusätzliche Zutaten wie Fruchtstücke, Soßen oder Süßigkeiten in die Eismasse. Jetzt können sie nicht mehr versinken. Das Eis vor dem Servieren 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Wer genug Geduld bewiesen hat, darf sich dann mit der ersten Kugel der selbst gemachten Köstlichkeit belohnen.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.