Schluss mit Knofi-Mief

Diese Tipps helfen Ihnen gegen Knoblauchgeruch

Knoblauchgeruch kann mitunter ganz schön aufdringlich sein. Wer dagegen etwas unternehmen will, der berücksichtigt diese Tipps gegen Knoblauchgeruch.

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Knoblauchgeruch

Nicht nur eckzähnige Gesellen fürchten den Knobi-Mief: Knoblauchduft ist ein penetranter Geruch, doch lässt sich mit den richtigen Tipps loswerden.

Knoblauchgeruch kann ganz schön aufdringlich sein. Doch was tun, wenn man nach einem ausgiebigen Mahl diese Duftnote nicht mehr loswird?
Aus vielen leckeren Gerichten ist er nicht wegzudenken: Knoblauch bereichert Pasta, Fleischspeisen, Soßen und Grillkreationen. Deswegen ist er auch in fast jeder Küche zu finden. Außerdem ist Knoblauch sehr gesund für den menschlichen Körper. So bekämpft er Viren und Bakterien und beugt außerdem Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Der große Haken an der Sache ist nur der aufdringliche Knoblauchgeruch im Anschluss an den Genuss. Dieser ist manchmal sogar Tage später noch wahrnehmbar. Mit einigen praktischen Tipps gegen Knoblauchgeruch bekommen Sie dieses Problem aber ganz leicht in den Griff.

Weniger Knoblauch essen – Lieber das Aroma nutzen

Wer Knoblauchgeruch verhindern will, der sollte zunächst einmal darüber nachdenken, auf den direkten Genuss von Knoblauch zu verzichten. Oft reicht es nämlich schon aus, die Knoblauchzehen zwar in Soßen oder Pasta mitzukochen, vor dem Auftischen aber aus dem Gericht zu entfernen. Das kräftige Aroma bleibt trotzdem in der Speise erhalten. Außerdem können Sie auch Knoblauchöl verwenden: Sie braten klein gehackte Zehen in Olivenöl an und entnehmen den Knoblauch anschließend. Das Öl ist nun eine gute Grundlage für eine Portion Spaghetti aglio e olio. Für Tzatziki nutzen Sie Gurkenwasser, in dem vorher Knoblauchzehen eingelegt waren.

Nach dem Verzehr – So dämmen Sie die unliebsamen Gerüche ein

Das naheliegende Mittel gegen den unangenehmen Knoblauchgeruch ist das Zähneputzen. Wer nach dem Essen zu Zahnbürste und Zahnpasta mit Minzaroma greift, bekämpft den lästigen Geruch unmittelbar. Allerdings hält die frische Minze nicht lange vor. Sie können auch zu Kaugummis mit Pfefferminzaroma greifen. Das ätherische Öl aus der Minze reduziert den Mundgeruch. Eine ganz ähnliche Wirkung haben frischer Ingwer oder Ingwer-Kaubonbons.
Ein guter und nachhaltiger Tipp gegen den unangenehmen Geruch ist das Nachspülen mit Milch. Wenn Sie schon während des Verzehrs ein Glas Milch trinken, dämmen Sie den Knoblauchgeruch ein. Die in der Milch befindlichen Fette verhindern die Ausbreitung der Schwefelverbindungen.
Ein Kinderspiel ist auch das Bekämpfen des Geruchs mit Petersilie. Wer diese frischen Kräuter im Haus oder im Garten hat, kaut darauf ein paar Minuten herum, um das unangenehme Aroma zu beseitigen. In der Petersilie befindet sich Chlorophyll, das die körpereigenen Enzyme dabei unterstütz, die Stoffe abzubauen, durch die die Gerüche entstehen. Chlorophyll ist ebenfalls im Spinat oder in Salaten wie Rucola vorhanden. Wenn Sie also zu einer knoblauchhaltigen Speise diese Grünpflanzen essen, nehmen Sie direkt ein Gegenmittel zu sich. Außerdem kann man auch auf Chlorophylltabletten zurückgreifen.
Zitronige Frische gegen Knoblauchfahne: Auch mit Zitrusfrüchten werden Sie den Geruch nach dem Essen los. Trinken Sie zum Beispiel ein Glas Wasser mit ein paar Spritzern Zitronensäure. Die besonders Mutigen kauen sogar einfach auf einem ganzen Stück Südfrucht.
Catechin hilft ebenfalls gegen den Knoblauchgeruch. Der Inhaltsstoff ist in grünem Tee zu finden. Eine Tasse Tee nach dem Mahl kann den aufdringlichen Geruch also eindämmen.

Knoblauchgeruch geht auch von der Haut aus

Allerdings sollten Sie beachten, dass der Geruch von Knoblauch sich nicht nur über den Mund ausbreitet. Der im Knoblauch befindliche Stoff Allicin verteilt sich über das Blut im gesamten Körper und dünstet dann über die Haut aus. Und auch die Lunge scheidet den Geruch aus. Neben den genannten Tipps ist also zudem eine ausgiebige Dusche zu empfehlen, um den Geruch zu reduzieren.

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