Unter Dampf!

Kochen mit dem Dampfgarer

Vorbei sind die Zeiten, als man seine Speisen noch über dem offenen Feuer zubereiten musste. Heute erledigt ein Dampfgarer einen Großteil der Arbeit.

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Gemüse im Dampfgarer

Besonders Gemüse eignet sich für die Zubereitung im Dampfgarer, da Vitamine und Inhaltsstoffe bei dieser Garmethode nicht so leicht verloren gehen.

Ob Mikrowelle, Thermomix, Wok oder Römertopf: All diese Kochgeräte haben ganz unterschiedliche Eigenschaften, die das moderne Kochen noch einfacher gestalten. Auch der ursprünglich aus der asiatischen Küche stammende Dampfgarer gehört in diese Kategorie. Mit ihm werden die Zutaten sehr schonend zubereitet. Ein Hauptteil der gesunden Inhaltsstoffe bleibt enthalten. Für Menschen, die auf eine bewusste Ernährung achten, ist der Dampfgarer ein idealer Begleiter.

So funktioniert ein Dampfgarer

Der Name „Dampfgaren“ kommt nicht von ungefähr. Dieses Garverfahren hat seinen Namen daher, dass die zuzubereitenden Speisen im 100 Grad Celsius heißen Wasserdampf gegart werden. Mit Kochwasser oder der Herdflamme kommen die Nahrungsmittel dabei nicht in Berührung. So wird sowohl ein Überhitzen der Speise, als auch ein Anbrennen gar nicht erst möglich gemacht. Untersuchungen dampfgegarter Nahrungsmittel haben gezeigt, dass durch diese schonende Zubereitungsweise ein Großteil der Vitamine, Ballaststoffe und Spurenelemente erhalten bleibt. Im Vergleich zu gekochten oder gebratenen Nahrungsmitteln sind es gar doppelt so viele. Außerdem: Das Auge isst mit. Beim Dampfgaren behält Gemüse seine natürliche Farbe, ist auch nach der Erhitzung schön knackig und der von Natur aus vorhandene Geschmack bleibt intensiv. Daher gilt: Beim Würzen sparsamer umgehen als beim herkömmlichen Braten und Kochen.
Gedämpfter Fisch

Fisch auf Gemüse in einem Dampfgarer aus Bambus.

Der Dampfgarer: Welche Speisen eignen sich?

Im Vergleich zu anderen Garmethoden gibt es keine Nahrungsmittel, die man nicht im Dampfgarer zubereiten sollte. Besonders empfohlen wird diese Art der Zubereitung allerdings für Gemüse, da diese mit ihrem hohen Wasser- und Vitaminanteil schnell ihre gesunden Inhaltsstoffe verlieren können, wenn sie auf andere Art und Weise zubereitet werden. Doch auch Fisch, Nudeln und Meeresfrüchte sind optimal für das Kochen im Dampfgarer geeignet. Beim Dampfgaren von Fleisch ist allerdings Vorsicht geboten. Zwar ist der Dampf heiß genug, um auch Fleisch ausreichend zu garen, doch brauchen viele tierische Nahrungsmittel das Röstaroma des Anbratens, um ihren Geschmack völlig zu entfalten. Möchten Sie Ihr Fleisch trotzdem im Dampfgarer zubereiten, ist eine genau abgeschmeckte Würzung besonders wichtig. Ansonsten kann das Fleisch schnell fad schmecken.

Worauf Sie beim Kauf eines Dampfgarers achten sollten

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, das Dampfgarverfahren anzuwenden. Am einfachsten ist die Nutzung eines Dampfgarereinsatzes. Dieser wird in einen dichtschließenden, wasserbefüllten Kochtopf gehängt und anschließend mit der zu garenden Speise befüllt. Bringt man das Wasser zum Kochen, entsteht Dampf, der die Nahrungsmittel umhüllt und somit gart. Die zweite Möglichkeit ist die Anschaffung eines Dampfgargeräts, das nach demselben Prinzip funktioniert wie der Dampfgarereinsatz. Die Dampfgargeräte gibt es als Einzelkochgerät oder zum Einbauen in die Küchenzeile. Je nach Art des Geräts besitzen die Dampfgarer zum Befüllen einen Wasseranschluss oder einen Tank, der vor jeder Nutzung neu befüllt werden muss. Die Entscheidung, ob man sich einen Dampfgaraufsatz kauft oder sich ein neues Gerät in die Küche stellt, ist oft eine Preisfrage. Dampfgareinsätze bekommt man oft schon im einstelligen Eurobereich, Dampfgarergeräte ab 30 Euro aufwärts.

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