Zwischen Minikuchen und Kuchen am Stiel

Tristar Cake Pop und Cup Cake Maker im Test: Doppelt hält nicht immer besser

Der Tristar Cake Pop und Cup Cake Maker punktet mit Vielseitigkeit. Allerdings vernachlässigt er die Grundtugenden, wie der Praxistest von eKitchen zeigt.

Datum:
Tristar Cake Pop und Cup Maker (SA-1127)

Die Backergebnisse des Tristar Cake Pop und Cup Cake Makers überzeugen, trotzdem gibt es Kritikpunkte.

Ein Gerät für echte Süßmäuler: Der „Tristar Cake Pop und Cup Cake Maker“ eignet sich für gleich zwei Varianten gezuckerter Backwaren – Kuchen am Stiel (Cake Pops) und Mini-Kuchen (Cupcakes). Dazu legt der Hersteller zwei Wechseleinsätze bei. Zum weiteren Lieferumfang des 700 Watt starken Geräts gehören 24 Cake-Pop-Stiele und ein zweizackiger Spieß zum Entnehmen der fertigen Kuchen. Was fehlt: eine Aufstellhilfe für Cake Pops. Dieses sinnvolle Zubehör gibt es zum Beispiel bei Amazon zu Preisen zwischen 5 und 30 Euro.

Der erste Eindruck des Tristar Cake Pop und Cup Cake Makers

Wer schon einmal mit einem Waffeleisen hantiert hat, sollte auch mit einem Cake-Pop-Maker zurecht kommen. Hier wie dort besteht die Herausforderung darin, die richtige Menge an Teig in die Formen zu gießen. Zu wenig oder zu viel fördert unregelmäßige statt runde Cake Pops zutage. Beim Tristar-Gerät werde ich allerdings noch mit einer Reihe weiterer Schwierigkeiten konfrontiert.
Das merke ich spätestens, als ich die Einsätze für Cupcake und Cake Pops wechseln will: Anders als vom Hersteller beschrieben, reicht nicht ein simpler Druck auf den Arretierknopf, um die Kucheneinsätze zu wechseln. Der hakelige Mechanismus erfordert eine Mischung aus Gefühl und Gewalt – mittlerweile habe ich zwar den Dreh raus, dafür ist nun der Klappmechanismus locker. Dabei ist doch gerade der 100-prozentige Sitz der Formen essenziell für optimale Backergebnisse. Wenn die Platten nicht exakt einrasten, geraten die Kuchen aus der Form.
Tristar Cake Pop und Cup Maker 2 in 1 (SA-1127)

Auch wenn es nicht so aussieht: Der Tristar Cake Pop und Cup Cake Maker entwickelt eine enorme Hitze.

Schneller Brüter: Nichts für Kinder

Ordentlich Powerreserven können auch beim Backen nicht schaden, möchte man meinen. Der Tristar Cake Pop und Cup Cake Maker entwickelt allerdings selbst außen eine enorme Hitze. In Kinderhände möchte ich dieses Brandeisen nicht geben. Und beim Blick in die Anleitung lese ich Erstaunliches: Auch dem Hersteller ist die Hitzeentwicklung bekannt. Tristar empfiehlt, das Gerät nach zwei Durchgängen für 15 Minuten abkühlen zu lassen.

Fazit: Tristar Cake Pop und Cup Cake Maker

Die Backergebnisse sowohl von Cake Pops als auch Cupcakes gehen für mich in Ordnung. Mittlerweile habe ich auch den Hakelmechanismus des Tristar-Modells einigermaßen gebändigt. Oder anders ausgedrückt: Er ist ausgeleiert. Für den vergleichsweise hohen Preis von 50 Euro (UVP) enttäuscht das Gerät allerdings wegen der schlechten Verarbeitung und der starken Hitzeentwicklung.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.