Superfood–Serie

Einkorn: Das erstaunliche Urgetreide des Ötzi

Die Geschichte des Einkorn geht bis in die Bronzezeit zurück. Bei eKitchen erfahren Sie warum das Urgetreide wieder auf dem Vormarsch ist und was es zum Superfood macht. Hier finden Sie interessante Fakten und leckere Ideen für die Küche.

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Einkorn

Für den Laien ist Einkorn kaum von normalem Getreide zu unterscheiden.

Im Gegensatz zum Pseudogetreide Quinoa hat man bei Einkorn richtiges Getreide in der Hand. Und dieses blickt auf eine lange Geschichte und einen schleichenden Untergang zurück. Dass Einkorn jetzt ebenso wie andere alte Getreidesorten seine Renaissance erlebt, ist umso erfreulicher. Die Neuentdeckung darf man aber nicht allein dem, oft negativ betonten, Ökobewusstsein zuschreiben. Einkorn verdient vor allem aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe eine Rückkehr in die Küche. Ein weiterer Grund ist, dass er eine hervorragende Alternative für Weizenallergiker ist. Bei Glutenunverträglichkeit hingegen ist Einkorn nicht geeignet.

Inhaltsstoffe – Das steckt im Einkorn

Kaufen Sie Produkte aus Einkorn, bemerken Sie sicher schnell die goldgelbe Farbe. Carotin steckt hier dahinter. Dank der Zweierkombination aus Lutein und Zeaxanthin hat Einkorn einen besonders hohen Carotin–Gehalt. Und hier liegt der erste Vorteil von Einkorn: Carotin unterstützt die Sehkraft, soll Krebserkrankungen vorbeugen und stärkt das Herz–Kreislauf–System. Das wertvolle Korn, das im Anbau kaum Ansprüche stellt und problemlos auf mageren Böden wächst, beinhaltet auch reichlich Mineralstoffe. Magnesium, Zink und auch Eisen stecken ebenso in ihm wie wichtige Aminosäuren. Zu denen zählen vor allem Phenylalanin und Tyrosin, die an der Adrenalinbildung mitwirken und die Konzentration fördern. Einkornbrot eignet sich also wunderbar als Pausenbrot für die Schule. Der kleine Nährstoff– und Energiekick darf natürlich auch im Büro für die Großen zum Einsatz kommen. So geht es wortwörtlich gesund und munter durch den Tag.
Einkorn vor der Ernte

Einkorn mag es warm und sonnig, wenn er im Sommer auf ausgewählten Feldern gedeiht.

Wo und was – Einkorn kaufen

Einkorn gibt es, ähnlich wie bei anderen nicht kommerziellen Getreide– oder Samensorten, in Bioläden und auch Reformhäusern. Sie können entweder zartgelbes Einkornmehl oder Einkorn als ganzes Korn ohne Hülle (Spelz) kaufen. Der Preis liegt im Schnitt bei 4–5 €. Obwohl er rein äußerlich kaum von Weizen oder anderem Maintsream–Getreide zu unterscheiden ist, liegt der leicht höhere Preis an der geringeren Ertragsmenge. Einkorn ist zwar im Anbau anspruchlos, an der Ähre wachsen jedoch weniger Körner. Die gleiche Fläche wie bei einem Weizenfeld wirft also weniger Ertrag ab. Wollen Sie trotzdem investieren und Ihren Körper mit dem kleinen Superfood versorgen, finden Sie eine Auswahl bei Amazon. Jetzt Einkornmehl oder auch ganzen Einkorn bei Amazon kaufen.

Einkorn in Ihrer Küche

Mit Einkorn können Sie selbstverständlich genauso arbeiten wie mit anderem Getreide. Machen Sie zum Beispiel Nudeln selber, oder backen Sie Brot. Einen passenden Brotbackautomaten jetzt bei Amazon kaufen. Doch auch als Suppeneinlage, für Waffeln oder anderes Gebäck ist Einkorn uneingeschränkt geeignet. Sogar für die Bierbrauerei kommen Urgetreidesorten wie Einkorn zum Einsatz. Sollten Sie im Laden oder Online–Shop über Einkornreis stolpern, schrecken Sie nicht zurück. Einkorn ist ebenfalls eine reisähnliche Beilage zu herzhaften Hauptgerichten. Die Bezeichnung Reis ist dann also ein Hinweis auf die Verwendungsmöglichkeit.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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