Mit Genuss-Garantie

Vegan backen: Gesund, einfach und lecker!

Vegan backen: Bei diesen Worten denken Sie an stundenlange Vorbereitungen und langweiliges Essen? eKitchen beweist Ihnen mit den folgenden Rezepten das Gegenteil.

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Tomaten-Quiche

Die vegan gebackene Tomaten-Quiche können Sie auch mit Käsestreifen ergänzen – als vegetarische Variante.

Wenn Ihnen die letzte TV-Doku über Massentierhaltung auf den Magen geschlagen ist, sind Sie hier genau richtig. Oder sind Sie einfach nur neugierig, wie einfach Sie auf tierische Produkte in der Küche verzichten können? Vegan backen – das geht kinderleicht! eKitchen präsentiert herzhafte Rezepte für perfekt gesunden Genuss.

Vegane Tomaten-Quiche

Quiche – der pikante Kuchen hat seinen Ursprung im Raum Lothringen und ist besonders in seiner traditionellen Variante „Quiche Lorraine“ mit Speck und Reibekäse bekannt. Aber es muss ja nicht immer klassisch zugehen: Probieren Sie Quiche doch mal auf vegane Art mit Tomaten. Ein absoluter Leckerbissen!

Zutaten für 4 Portionen

200

Gramm 

Weizenvollkornmehl

80

ml 

Wasser

1

Prise/n

Salz

150

Gramm 

Pflanzenmargarine

400

Gramm 

kleine Cherry-Tomaten

400

Gramm 

Seidentofu

2

Esslöffel 

Olivenöl

1

Teelöffel 

Salz

1

Teelöffel 

Kurkuma

1

Prise/n 

geriebene Muskatnuss

1

Esslöffel 

Speisestärke

1

Prise/n

gemahlener weißer Pfeffer

1

Teelöffel 

Kräutermischung (zum Beispiel Kräuter der Provence)

Zubereitung

Zunächst kümmern Sie sich um den Boden der Quiche. Vermengen Sie dazu das Mehl mit Wasser, Margarine und Salz, und kneten Sie alles kräftig zu einem Teig, der in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen muss. Waschen und halbieren Sie die Tomaten. In einem Sieb darf überflüssiger Tomatensaft ablaufen.
Im nächsten Schritt fetten Sie die Backform mit etwas Olivenöl ein. Den Backofen heizen Sie auf 200 Grad vor (Umluft 180 Grad), und nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank. Rollen Sie ihn auf einer mit Mehl bestäubten glatten Fläche aus, sodass er etwas größer als die Backform ist. In die Form damit und den Rand etwa drei Zentimeter hochziehen. Mit einer Gabel stechen Sie einige kleine Löcher in den Teig. Auf mittlerer Schiene geht es für die Form nun zehn Minuten in den Ofen.
Währenddessen bereiten Sie den Belag vor: Vermengen Sie Seidentofu, Olivenöl, Salz, Kurkuma, Muskatnuss und die Speisestärke zu einer glatten Masse, beispielsweise mit dem Pürierstab. Anschließend mit Pfeffer und Kräutern (der Provence) abschmecken. Nehmen Sie die Form aus dem Ofen und geben die Füllung gleichmäßig auf den Teig. Zum Schluss drücken Sie die Tomaten-Hälften mit der flachen Seite in die Masse hinein.
Die Quiche kommt für weitere 20 Minuten in den Ofen. Schalten Sie dann die Temperatur auf 175 Grad herunter (Umluft 155 Grad), damit der Kuchen nicht anbrennt. Nach 15 Minuten Garzeit ist die vegane Tomaten-Quiche fertig! Wer kein Fan von Tomaten ist, kann selbstverständlich auch andere Gemüsesorten für dieses Rezept verwenden.
Teigrollen

Die haben es in sich: leckere Kürbis-Quinoa-Röllchen.

Vegane Kürbis-Quinoa-Röllchen

Quinoa, auch Inka-Korn genannt, ist eine richtige Eiweiß-Bombe und gilt in Südamerika als Grundnahrungsmittel. Inzwischen finden sich die nahrhaften Körnchen immer häufiger in hiesigen Supermarktregalen wieder. In diesem Rezept vereinen Sie das knackige Inka-Korn mit dem saftigen Geschmack eines Butternuss-Kürbisses – leckere vegane Teigröllchen sind das Ergebnis.

Zutaten für 5 Portionen

350

Gramm 

Butternuss-Kürbis

150

Gramm 

Quinoa (rot und/oder weiß)

1

Teelöffel 

Gemüsebrühe

1

Esslöffel 

Nuss-Mus-Dressing (oder je ein Esslöffel gemahlene Cashews/Kürbiskerne)

Salz

Pfeffer

Muskatnuss, gerieben

Paprikagewürz

1

Zwiebel/n

100

Gramm 

Räuchertofu

Petersilie

400

Gramm 

Yufka- oder Strudelblätter 

3

Esslöffel 

Pflanzensahne

3

Esslöffel 

Olivenöl

Zubereitung

Zunächst entfernen Sie die Kürbisschale sowie die Kerne und zerkleinern das Fruchtfleisch in kleine Würfel. Erhitzen Sie in einem Topf Salzwasser und garen Sie den Kürbis etwa 5 Minuten darin. Abtropfen lassen und beiseite stellen. Setzen Sie die Gemüsebrühe bei mittlerer Hitze auf. Darin lassen Sie die Quinoa etwa 25 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln. Haben die Körnchen die gewünschte weiche Konsistenz erreicht, geben Sie die Kürbiswürfel und das Nuss-Mus (alternativ: gemahlene Kürbis-und Cashew-Kerne) dazu und würzen das Ganze mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Paprikagewürz.
Schneiden Sie die Zwiebel in dünne Ringe und den Tofu in kleine Stücke, und braten Sie beides mit etwas Olivenöl an. Anschließend hacken Sie etwas Petersilie klein und vermengen drei Esslöffel Olivenöl und die Pflanzensahne miteinander. Mit dieser Sahne-Mischung bestreichen Sie die Strudel-Blätter, damit sie formbar werden. Geben Sie mit einem Löffel je ein Fünftel der Quinoa auf ein Teigblatt. Drücken Sie in die Mitte eine Kuhle und füllen Sie den Kürbis, die angebratenen Zwiebeln sowie den Räuchertofu und Petersilie hinein.
Nun bringen Sie die Röllchen in Form: Falten Sie die Teigblätter von zwei Enden über die Kürbis-Quinoa-Masse und rollen Sie sie zusammen. Auf dem Backblech platziert, bekommen die Röllchen noch einen letzten Anstrich mit der Sahne-Mischung, bevor sie bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 15 bis 20 Minuten backen. Guten Appetit!

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