Alle Jahre wieder

Stollen: Rezepte für den Weihnachtsklassiker

Stollen ist zu Weihnachten ein Muss. Wenn Sie ihn nicht abgepackt kaufen, sondern selber backen wollen, hat eKitchen drei leckere Stollen-Rezepte für Sie. Wenn Sie jetzt backen, ist der Stollen zur Weihnachtszeit perfekt.

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Mohnstollen

Mohnstollen ist zu Weihnachten ebenso beliebt wie der klassische Christstollen.

Die klassische Form des Stollens orientiert sich an dem in Windeln gewickelten Christuskind. Seit jeher wird diese Form beibehalten und ist besonders beim original Dresdner Christstollen verpflichtend. Anfang bis Mitte November ist genau die richtige Zeit, um einen Stollen zu backen. Soll Ihr Gebäck zum ersten Advent am 29.11. perfekt durchgezogen sein, fangen Sie am besten jetzt an, die Zutaten zu kaufen. Mindestens drei Wochen muss ein gebackener, saftiger Stollen ziehen. Unten finden Sie drei Rezepte, die für jeden Geschmack etwas bieten: Mohnstollen, Quarkstollen und Nuss-Butter-Stollen. Viel Spaß beim Backen und Genuss beim Essen!

Mohn-Honig-Stollen: Rezept für ca 30 Scheiben

Zutaten Rezept #1

500

ml

Milch

400

g

fein gemahlener Mohn

100

g

Pistazienkerne

200

g

getrocknete Aprikosen

125+150+50

g

Butter

250

g

Honig

1

Vanilleschote, das Mark

ca. 12

Tropfen

Bittermandelaroma

1

Würfel

frische Hefe

50

g

saure Sahne, stichfest

4

Eier, Größe M

400

g

Mehl

2x75

g

Puderzucker

Schale einer Zitrone, unbehandelt

1

Prise

Salz

Mehl zum Ausrollen, Backpapier

Kochen Sie die Milch auf und lassen Sie sie ca. 20 Minuten mit dem Mohn unter Rühren köcheln. Hacken Sie nun die Pistazien und würfeln die Aprikosen. Den Honig gemeinsam mit 125 g Butter zerlassen und mit Vanillemark, Aroma, Aprikosen, Pistazien und der Mohn-Milch mischen. Zum Abkühlen beiseite stellen. Im nächsten Schritt zerbröckeln Sie die Hefe und verrühren sie mit der sauren Sahne. Jetzt trennen Sie zwei Eier. Zwei Eigelb, zwei ungetrennte Eier, Mehl, 150 g Butter, 75 g Puderzucker, Zitronenschale, die Sahne-Hefe-Mischung und eine Prise Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.
ruhender Stollenteig

Jeder Stollen muss vor dem Backen eine gewisse Zeit ruhen.

Nun benötigen Sie ein Küchenhandtuch (40x60 cm). Bestäuben Sie es mit Mehl und rollen den Teig darauf aus. Das übrige Eiweiß steif schlagen, mit der Mohn-Mischung vermengen und auf dem Teig verteilen. Zum Rand hin etwas Platz lassen. Mit Hilfe des Tuches den Teig von der schmalen Seite her aufrollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (mit der Naht nach unten) und für ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Stollen bei 200° Ober-/Unterhitze bzw. 175° Umluft 10 Minuten vorbacken. Dann die Temperatur um 25° reduzieren und weitere 30 Minuten fertig backen. Den warmen Stollen mit 50 g zerlassener Butter bestreichen und mit 75 g Puderzucker, 25 g Pistazien und 50 g Aprikosen bestreuen.

Quarkstollen: Rezept für ca. 25 Scheiben

Zutaten Rezept #2

100

g

Zitronat, gewürfelt

150

g

Rosinen

500

g

Mehl

1

Pck.

Backpulver

2

Eier, Größe M

125

g

Zucker

1

Pck.

Vanillin–Zucker

250

g

Magerquark

1/2

TL

Salz

1

EL

Rum

125+125

g

Butter

125

g

gehackte Mandeln

200

g

Puderzucker

Mehl zum Ausrollen, Backpapier

Mehl und Backpulver sieben Sie in eine Schüssel und drücken eine Mulde in die Mitte. In die Mulde geben Sie die Eier, Zucker und Vanillin-Zucker und verrühren das Ganze. Nun zerkleinern Sie das Zitronat noch etwas und geben es gemeinsam mit Quark, Salz, Rum, 125 g Butter, Rosinen sowie Mandeln zur Mehlmischung und kneten den Teig. Lassen Sie ihn im Anschluss 40 Minuten abgedeckt ruhen. Heizen Sie den Ofen währenddessen vor (Ober-/Unterhitze ca. 180°, Umluft ca. 165°). Zum Formen des Stollens: Erst rollen Sie den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer 30x40 cm großen Platte aus. Formen Sie ihn dann zu einem Stollen, legen ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backen ihn 60-70 Minuten. Die Zuckerdecke kreieren Sie wie folgt: ¼ der übrigen 125 g Butter schmelzen, auf dem Stollen verteilen, mit ¼ der 200 g Puderzucker bestreuen und leicht andrücken. Wiederholen Sie dies, bis Butter und Zucker aufgebraucht sind.
Stollen mit Puderzucker

Eine dicke Schicht Puderzucker gehört einfach auf einen leckeren Stollen.

Nuss-Butter-Stollen: Rezept für ca. 24 Scheiben

Zutaten Rezept #3

150

ml

Milch

750

g

Mehl

1 1/2

Würfel Hefe

25+100

g

Zucker

125

g

getrocknete Datteln

100

g

Walnusskerne

100

g

Haselnusskerne

60

g

Pistazienkerne

300+125

g

Butter

1

Prise

Salz

1/2

TL

Zimt

Schale einer unbehandelten Zitrone

125

g

Puderzucker

Mehl zum Ausrollen, Backpapier

Dieses Rezept dauert am längsten, schmeckt aber besonders lecker. Erwärmen Sie die Milch, ohne sie zu kochen. Das Mehl füllen Sie in eine Schüssel, drücken eine Mulde hinein und bröckeln die Hefe hinein. Jetzt geben Sie 2 EL Zucker und etwas warme Milch in die Mulde, lösen die Hefe auf und verkneten sie mit etwas Mehl vom Rand der Flüssigkeit (nicht das ganze Mehl!) zum Vorteig. Dieser Teig muss jetzt 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Die Datteln würfeln, die Walnüsse halbieren und alle Nüsse, Pistazien sowie Datteln vermischen. Jetzt „schmücken“ Sie den Mehlrand, der die Hefe umgibt. Zerbröseln Sie 300 g Butter darauf und geben ebenfalls Salz, Zimt und die Zitronenschale hinzu. Zuletzt die restliche Milch und 100 g Zucker dazugeben. Die Masse anschließend zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und zugedeckt 1 ½ Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Nach dem Ruhen den Teig wie oben ausrollen. Dann mit den Nüssen und Datteln bestreuen, zweimal falten, erneut ausrollen und zu einem Stollen formen. Nach 10 Minuten Ruhe kommt der Stollen für 15 Minuten bei 200° Ober-/Unterhitze bzw. 175° Umluft in den Ofen. Im Anschluss die Temperatur um 25° reduzieren und weitere 40-50 Minuten backen. Die Puderzucker-Butter-Decke wie beim Quarkstollen zubereiten.
Tipp: Ist Ihr Stollen komplett ausgekühlt, verpacken Sie ihn in Alufolie und lagern ihn bis zum Verzehr kühl. Nach ca. drei Wochen ist das Gebäck perfekt.

Backformen

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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