Süße Häppchen

Das Macarons–Rezept für farbenfrohe Vielfalt

Sie sind der kleine, zuckersüße Farbtupfer auf dem Kaffeetisch: Macarons. Sie selbst zu backen ist günstiger als sie zu kaufen und gar nicht so schwer. eKitchen erklärt Ihnen die Zubereitung mit einem einfachen und variablen Rezept.

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Macarons in einer Kaffeetasse

Schon sie zu sehen hellt die Stimmung auf: kunterbunte Macarons nach dem eKitchen–Rezept.

Im Delikatessengeschäft geht ein kleiner Macaron für ca. 2,60 € über die Ladentheke. Eine komplette Kaffeegesellschaft zu bewirten, kann dann schon eine finanzielle Belastung sein. Nicht, dass Sie am Ende die Macarons abzählen müssen. Wenn Sie gleich mehrere Macarons online bestellen, wird es zwar günstiger, aber die beste Lösung ist, das kleine Gebäck einfach selbst zu backen! Bei dem recht hohen Einzelpreis im Handel könnte man erwarten, dass Macarons–Rezepte und deren Zubereitung eine ungemeine Herausforderung sind. Zum Glück stimmt das nicht. Wenig Zutaten, wenig Aufwand und große Schleckerei. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch das Rezept.

Macarons–Rezept (ergibt ca. 25 Macarons)

Menge

Zutat

90 g

Eiweiß – von 3 Eiern Gr. M

30 g

Zucker

1 Prise

Salz

110 g

Mandeln

200 g

Puderzucker

außerdem:

Lebensmittelfarbe (Pulver)

Aromen passend zur Lebensmittelfarbe

Backblech & Backpapier oder eine Backmatte

Spritzbeutel

Macrons–Rezept: Zubereitung

Sieben Sie den Puderzucker mit den Mandeln in eine Schüssel. Vermischen Sie die beiden Zutaten. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie die Mischung noch ein paar Mal durchsieben. Dann wird sie besonders fein. Im zweiten Schritt schlagen Sie das Eiweiß kurz mit dem Salz auf. Dann lassen Sie den Zucker einrieseln und schlagen die Masse steif. Ist der Eischnee schnittfest, heben Sie vorsichtig die Mandel–Puderzuckermischung unter. Ist die Menge ebenmäßig und glänzend, kommt sie in den Spritzbeutel mit großer Tülle. Wenn Sie keinen haben, können Sie auch die Ecke eines Gefrierbeutels abschneiden und diesen zum Spritzen nutzen. Die Spritzbeutel–Bestseller bei Amazon können Sie natürlich auch jetzt bestellen.
bunte Macarons

Mit verschiedenen Lebensmittelfarben werden Ihre kleinen Leckereien fantastisch bunt.

Sollen Ihre Macarons Farbe bekommen vermischen Sie das Eiweiß vor dem Schlagen mit dem Farbpulver. Dieses eignet sich besser, als flüssige Farbe. Mit letzterem laufen die Macarons Gefahr zu flüssig zu werden. Mit dem Beutel spritzen Sie nun kleine Kreise (ca. 2 cm) auf das mit Backpapier belegte Backblech. Lassen Sie genug Abstand, da der Teig noch etwas auseinander läuft. Die Macarons müssen nun 45–50 Minuten antrocknen. Bei Ober– und Unterhitze auf 150º vorheizen und beim Backen 140º einstellen. Im Umlutfofen 140º einstellen und die kleinen Hälften 15 Minuten backen. Denken Sie daran, dass die Macarons sehr leicht sind. Im Umluftofen könnte das Backpapier zu flattern beginnen. Am besten nehmen Sie hierfür eine Backmatte. Diese gibt es auch mit vormarkierten Mulden für Macarons. Die Backmatte von Lumaland können Sie für 8,99€ jetzt bei Amazon bestellen. Nun lassen Sie die Macarons abkühlen und stellen Sie einen Tag verschlossen beiseite. Am nächsten Tag können Sie sie dann füllen und aufeinander setzen.

Macarons–Rezept: Die leckere Schokofüllung

Wenn Sie 20 g Kakaopulver unter die Puderzucker–Mandelmischung geben, haben Sie die Grundlage für tolle Schoko–Macarons. Für die Schokofüllung (Ganache) benötigen Sie: je 60g Nutella und Zartbitterschokolade sowie 160 ml Sahne. Die Sahne erwärmen Sie kurz, um dann Nugatcreme und Schokolade darin aufzulösen. Die Masse kühlen, bis sie fest ist. Nun je eine Macaron–Hälfte mit der Creme bestreichen und die zweite Hälfte draufsetzen. Passen Sie Ihre Macarons ganz nach Ihrem Geschmack an. Mit Aromen und passenden Farben können Sie das Macarons–Rezept nach Ihren Wünschen verfeinern. Für andere Füllungen nehmen Sie Buttercreme, Konfitüre oder ganz eigene Ideen.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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