Köstliche Düfte wehen durchs Haus

Brot selber backen – so gelingt ein leckerer Brotlaib

Frisches Brot selber backen ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Lesen Sie hier, was es beim Backen verschiedener Brotsorten zu beachten gilt.

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Brot selber backen

Selbst gebackenes Brot duftet lecker und schmeckt herrlich frisch.

Beim Duft von frisch gebackenem Brot läuft das Wasser im Mund zusammen. Seit immer weniger Bäckereien ihre Produktion in große Fabriken verlegt haben, ist dieses Erlebnis selten geworden. Zugleich nimmt die Qualität des massenproduzierten Brotes ab. Brot selber backen ist die beste Alternative: Sie bestimmen selbst, welche Zutaten in Ihr Brot kommt und genießen den köstlichen Duft in den eigenen vier Wänden. Um Brot selber zu backen, benötigen Sie lediglich einfache Zutaten und etwas Geduld.

Diese Grundzutaten gehören in jedes Brot

Für die meisten herkömmlichen Brotsorten sind lediglich einige Grundzutaten notwendig. Diese erhalten Sie in jedem Supermarkt:
  • Mehl
  • Hefe
  • Salz
  • Wasser
  • Zucker
Für die in Deutschland beliebten Vollkornbrote aus Sauerteig ist zusätzlich Sauerteigpulver erforderlich. Wenn Sie Brot selber backen, können Sie außerdem nach Belieben weitere Zutaten in den Teig mischen. Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne verleihen dem Brot mehr "Biss", Eier lockern den Teig. Das französische Brioche ist ein bekanntes Beispiel für ein einfaches Hefebrot, das durch die Zugabe von Eiern und Buttern seinen besonderen Geschmack erhält.

Brot selber backen für Anfänger: Baguette, Brötchen & Co.

Um frische Brötchen für das Sonntagsfrühstück oder knusprige Baguettes für die Grillparty zu backen, ist nicht viel Aufwand erforderlich. Achten Sie darauf, die richtige Mehlsorte zu wählen: In den Supermärkten ist oft nur das klassische Haushaltsmehl Typ 405 zu finden. Zum Brotbacken ist jedoch Weizenmehl Typ 550 geeigneter. Die Zahlen stehen für den Ausmahlungsgrad des Mehls. Beim Typ 550 enthält das Mehl noch 0,55 Gramm Schalenbestandteile auf 100 Gramm Mehl. Damit ist es griffiger als das feine Mehl vom Typ 405, das 0,405 Gramm enthält.
  • Geben Sie 500 Gramm des Mehls Typ 550 mit zwei Teelöffeln Salz in eine große Schüssel und drücken Sie eine Kuhle in die Mitte.
  • In diese Kuhle bröseln Sie 20 Gramm Hefe (ein halber Würfel) und geben 100 Milliliter lauwarmes Wasser darüber.
  • Streuen Sie etwas Zucker auf das Wasser und lassen Sie die Mischung zehn Minuten lang gehen.
  • Anschließend kneten Sie den Teig langsam mit den Händen durch. Geben Sie immer wieder lauwarmes Wasser hinzu, bis der Teig ein schöner geschmeidiger Kloß ist.
  • Mit etwas Mehl einstäuben und eine Stunde ruhen lassen bis der Kloß doppelt so groß ist.
  • Durchkneten, den Teig halbieren und zwei Baguettes formen. Die Baguettes noch einmal fünfzehn Minuten ruhen lassen.
  • Oben mit einem Messer einschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200° etwa 20 Minuten lang backen.
  • Ofenfrisch servieren.
Experimente mit Variationen des Brötchens oder Baguettes bieten sich an, wenn Sie etwas Abwechslung in die Backstube bringen wollen. Geben Sie zum Beispiel Zwiebeln, Oliven oder Knoblauch für einen herzhaften Snack hinzu.

Klassisches deutsches Brot selber backen

Möchten Sie rustikales Bauernbrot backen, fügen Sie dem Teig noch ein Päckchen Sauerteigpulver hinzu. Mischen Sie außerdem Weizenmehl im Verhältnis 50-50 mit Roggenvollkornmehl. Auch hier sollten Sie Weizenmehl Typ 550, besser noch Typ 1050 verwenden. Der Sauerteig muss etwa zwei Stunden gehen, bevor er getrennt und zu zwei Brotlaiben geformt wird. Diese werden mit Mehl bestäubt und müssen noch einmal zwei Stunden gehen, ehe das Bauernbrot etwa 45-50 Minuten bei 200°C backt.
Bauernbrot lässt sich wunderbar mit Sonnenblumenkernen, Pinienkernen oder Leinsamen aufpeppen. Je öfter Sie Brot selber backen, umso mehr Spaß werden Sie am Ausprobieren finden und Ihre Lieben mit köstlichen Eigenkreationen überraschen.

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