Saftiges Bananenbrot

Backen mit Bananen: Tipps & Rezepte

Gebäck mit Obst gibt es in unzähligen Varianten. Aber haben Sie schon einmal ein Bananenbrot gebacken – oder saftige Bananenmuffins? eKitchen hat drei locker-leichte Rezepte auf Lager, inklusive Zubereitungstipps. Also ran an den Backofen!

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Bananenbrot mit Walnüssen

Ob zum Kaffee oder einfach so: Bananenbrot ist ein Genuss – hier mit leckeren Walnüssen.

Jedes Jahr verzehren wir Deutschen gut 10 Kilogramm Bananen pro Kopf. Kein Wunder: Die Früchte enthalten reichlich Ballaststoffe sowie Vitamine – und schmecken tun sie obendrein, zu jeder Jahreszeit. Dabei lässt sich mit den gelben Früchten weitaus mehr anstellen, als sie pur zu essen. Ein Milchshake etwa ist eine hervorragende Möglichkeit, um braun gewordene Bananen zu verarbeiten. Falls auch das irgendwann langweilt, kein Problem: Wir haben noch weitere Bananenrezepte in petto, daran soll es nicht mangeln! Wie wäre es beispielsweise mit Bananenbrot? Als Muffins machen sich die langen Früchtchen ebenfalls gut – und mit Nüssen kombiniert sind sie noch dazu richtig knackig. Wichtig ist, dass Sie bei allen drei folgenden Rezepten wirklich reife bis sehr reife Bananen nehmen. Erstens haben Sie erst dann die nötige Süße für das Gebäck, zweitens lassen sich die Früchte so besser herausschmecken als wenn sie noch fest sind. Braune Stellen schaden überhaupt nicht – die sehen Sie nach dem Schälen und Backen sowieso nicht mehr. Weitere Hinweise vorneweg: Für alle Rezepte sollte man den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Für die Brote nehmen Sie am besten eine Kastenform, aber auch eine Gugelhupfform ist möglich. Um zu testen, ob das Bananenbrot fertig ist, bietet sich die Stäbchenprobe an: Holzspieß um das Ende der Backzeit in den Kuchen piksen, herausziehen – und wenn kein Teig daran kleben bleibt, ist das Gebäck fertig zum Genießen!

Bananenrezept Nr. 1: Schokobananenbrot

Zutaten

3 reife Bananen

100 g Zucker

1 Packung Vanillezucker (nicht Vanillin)

½ TL Salz

4 EL ÖL (Raps- oder Sonnenblumenöl)

1 Ei

300 g Mehl

1 Packung Backpulver

1 EL Backkakao

Öl und Paniermehl für die Form

nach Geschmack: grob gehackte Nüsse, Rosinen oder Schokotropfen (jeweils 4 EL)

Für dieses saftige Rezept zerdrücken Sie die Bananen mit einer Gabel in einer Schüssel – oder zerkleinern sie alternativ mit einem Stabmixer. Geben Sie Zucker, Vanillezucker, Salz, Öl und Ei hinzu und verrühren Sie die Masse ordentlich. Mischen Sie dann in einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und geben Sie die Mischung zur Bananenmasse. Falls Sie den Teig mit Rosinen, Nüssen oder Schokotropfen pimpen wollen, geben Sie diese jetzt dazu. Anschließend nehmen Sie ca. 1/3 des Teiges ab und verrühren ihn in einer separaten Schüssel mit dem Kakao. Dann kommt der Teig in eine gefettete Backform: Geben Sie zuerst den hellen Teig hinein und dann den Schokoteig in Klecksen obendrauf. Mit einer Gabel vermengen Sie beide Teige in kreisenden Bewegungen, damit ein schönes Muster entsteht. Nun 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen – und, sofern fertig, genießen!
Bananenbrot mit Ananas

Lecker ganz ohne Ei: veganes Bananenbrot mit Ananas.

Bananenrezept Nr. 2: Veganes Bananenbrot

Vegane Küche ist für viele noch immer eine Modeerscheinung. Doch die Zahl der Veganer steigt, weshalb eventuell auch einer Ihrer Bekannten seine Ernährung und Lebensweise umgestellt hat. Und selbst wenn nicht: Diese leckere Nascherei stellt nicht nur Veganer zufrieden ... Probieren Sie es einfach aus!

Zutaten

2 reife Bananen

250 g Mehl

2 TL Backpulver

50 g Zucker

2 TL Vanillezucker (auch hier kein Vanillin)

2 EL Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)

75 ml Sojamilch

nach Geschmack: 25 g gehobelte Mandeln oder 1 kl. Dose Ananasstücke (gut abgetropft)

Öl und Paniermehl für die Form

Die Banane wie im ersten Rezept zerdrücken, dann Mehl und Backpulver mischen. Die Mehlmischung anschließend mit Zucker, Vanillezucker, Öl in einer Schüssel vermengen. Geben Sie nun langsam die Sojamilch hinzu – so viel, dass die Teigkonsistenz dem für einen klassischen Rührkuchen entspricht. Nehmen Sie also nach Bedarf etwas weniger oder auch mehr Milch – und vorsichtshalber etwas weniger Milch, falls Sie Ananas verwenden wollen. Wenn Sie eben diese oder aber Mandeln hinzugeben möchten, tun Sie das jetzt. Nun den Teig wie beim Schokobananenbrot in eine Backform geben, 45 Minuten in den Ofen schieben und gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen.

Bananenrezept Nr. 3: Bananenmuffins

Zutaten

100 g weiche Butter

170 g Zucker

4 Eier

50 ml Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)

2 TL Backpulver

250 g Mehl

2 reife Bananen

2 EL Zitronensaft

nach Geschmack: Schokotropfen oder Nüsse

Für die Muffins brauchen Sie drei Schüsseln. Eine sollte recht groß sein, da Sie darin am Ende alle Zutaten miteinander vermengen. Rühren Sie also in Schüssel Nummer 1 die Butter mit dem Zucker schaumig und geben Sie einzeln die Eier sowie das Öl hinzu. In der zweiten Schüssel mischen Sie das Backpulver mit dem Mehl. Die Bananen zerdrücken Sie in der dritten Schüssel und geben den Zitronensaft hinzu. Nun alles kurz miteinander vermengen. Falls Sie Schokotropfen oder Nüsse hinzugeben möchten, ist jetzt der Zeitpunkt dafür. Den Teig in Muffinförmchen verteilen und ca. 25 Minuten backen.

Weitere leckere Ideen mit Bananen: Waffeln, Crêpes & Co.

Sie bekommen nicht genug von Bananenrezepten? Unsere Bildergalerie zeigt acht weitere Ideen!

Galerie: 8 kreative Rezeptideen für Bananen

Das Beste zum Schluss: Toppings fürs Bananenbrot

Lecker sowohl auf den Broten als auch auf den Muffins ist ein süßes Topping aus Walnüssen und Ahornsirup. Dafür zerlassen Sie 1 EL Butter in einer Pfanne, geben 3 EL gehackte Walnüsse sowie 2 EL Ahornsirup hinzu und rösten das Ganze knapp 2 Minuten an. Die Masse darf nicht anbrennen und kommt noch vor dem Backen auf das Gebäck. Und noch ein letzter Tipp: Bananenbrot brauchen Sie nicht immer nur pur essen – es schmeckt auch mit Schoko- oder Fruchtaufstrichen sowie Butter sehr lecker. Testen Sie es einfach!

Ihnen fehlt noch die richtige Backform?

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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