Knusprig und gesund

Vegane Pizza: Der gesundheitsbewusste Klassiker

Der Sommer kommt! Warum also nicht ein­mal zum ge­mein­sa­men Pizza Ba­cken ein­la­den und mit einer vega­nen Ver­si­on die Strand­fi­gur scho­nen? eKit­chen ver­rät, was man dabei beachten muss.

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vegane Pizza mit Gemüse

Die vegane Pizza steht dem Original mit Fleisch oder Fisch in nichts nach.

Die Pizza ist ein Klassiker in der Küche. Auch wenn der Griff in die Kühltruhe bequemer ist, schmeckt sie hausgemacht noch immer am besten. Für jeden Geschmack lässt sich nach Belieben die perfekte Pizza kreieren und selbstverständlich müssen auch Vegetarier und Veganer nicht auf den Genuss verzichten. Lassen Vegetarier einfach nur fleischliche Beläge weg, muss man bei der veganen Version auch an eine Alternative zum Käse denken.

Die Käse-Alternative

Für das vegane Pizza-Vergnügen ist ein Käseersatz relativ schnell zubereitet. Wer einen nussigen Geschmack und damit eine besondere Note auf seine Pizza zaubern möchte, bereitet ihn aus Cashewkernen zu. Hierfür 100 g Cashewkerne im Mixer zerkleinern, vorsichtig mit sehr wenig Wasser vermengen, bis die Masse cremig ist. Dann 2 Esslöffel Hefeflocken hinzufügen, unterrühren und nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Oregano und weiteren Kräutern abschmecken. Anstelle des Wassers eignet sich auch Gemüsebrühe.
vegane Pizza mit Käseersatz

So goldbraun und lecker wie das Milchprodukt: der vegane Käseersatz.

Wer auf Nüsse verzichten möchte oder sie nicht verträgt, kann einen leckeren Hefeschmelz auf die Pizza geben. Dafür 2 EL vegane Margarine schmelzen und mit 3 EL Mehl eine Schwitze anrühren. Mit 150 ml Wasser ablöschen. Zu guter Letzt 4 EL Hefeflocken, 1 Teelöffel Salz und etwas Senf (je nach Geschmack) hinzugeben, einmal kurz aufkochen lassen und mit einem Löffel auf die belegte Pizza tröpfeln. Als Alternative zum Senf kann man Brühe statt Wasser nehmen und auch so einen würzigen Belag herstellen.

Und unter dem Käse? Diese Beläge passen besonders gut!

Die wichtigste Frage ist nun geklärt, aber muss man auch bei den Belägen etwas beachten? Der Pizzaboden macht keine Probleme. Hier kann der Standard aus Mehl, Hefe, Wasser und nach Belieben Kräutern zubereitet werden. Und auf dem Pizzaboden wird es bunt! Hier bietet sich eine vegane Tomatensauce aus dem Biomarkt an. Aber auch aus passierten Tomaten oder Tomatenstücken sowie Kräutern ist eine leckere Sauce ganz nach eigenem Geschmack schnell zubereitet. Auf der Pizza lässt sich dann alles platzieren: knackiges Gemüse wie Paprika und Brokkoli, aber auch kräftige Beläge wie Zwiebeln, Pepperoni und Radieschen. Die Liste ist schier endlos, denn auch frische Champignons, Kräuter, Tomaten, Zucchini, Oliven und Pinienkerne oder knackiger Ruccola machen die vegane Pizza unwiderstehlich.
vegane Pizza mit Radieschen

Bunt, bunter, am buntesten! Diese Beläge lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Das Stichwort ist Frische

Besondere Beachtung benötigen Salate und der Brokkoli. Zum einen welken sie nach der Ernte sehr schnell, müssen also rasch ihren Platz auf der Pizza finden. Zum anderen muss man Brokkoli vorkochen, damit die Röschen beim Backen nicht austrocknen, schön bissfest bleiben und kein Gummigefühl beim Kauen erzeugen. Gemüse mit hohem Feuchtigkeitsanteil benötigt keine Sonderbehandlung. Paprika, Zucchini oder Aubergine kurz anzugrillen oder anzubraten, gibt der Pizza jedoch eine tolle Note und schmeckt besonders lecker. Zum Schluss ist es wichtig, den Ofen nicht zu heiß einzustellen, da Beläge und Boden am Ende sonst nicht gar, sondern nur schwarz und trocken aus dem Ofen kommen. Eine Höchsttemperatur von 180°C bei Ober- und Unterhitze und eine Backzeit von 30 Minuten sind völlig ausreichend. Dann servieren und eine leckere und gesunde Pizza genießen, die mit Vielfalt überzeugt.

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