Sparsam Backen

Stromverbrauch Backofen – so sparen Sie bares Geld

Strom sparen beim Backen? Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch gut für den eigenen Geldbeutel. eKitchen sagt Ihnen, wie sie beim Backen den Stromverbrauch reduzieren können.

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Stromverbrauch Backofen

Den Stromverbrauch Ihres Backofens können Sie selbst reduzieren.

Die Energiekosten steigen in Deutschland seit Jahren beständig. Wer höhere Ausgaben vermeiden möchte, beschäftigt sich mit der Neuanschaffung elektrischer Haushaltsgeräte und einer effizienteren Nutzung seiner Energiequellen. Durch Kochen und Backen verbraucht der deutsche Durchschnittshaushalt mehr als zehn Prozent seines gesamten Stromverbrauchs. Wie Sie dabei sparen können, lesen Sie hier.

Stromverbrauch Backen: Gas ist billiger

Wenn Sie wirklich beim Kochen und Backen sparen wollen, dann gönnen Sie sich einen Gasherd oder einen Gasbackofen. In Sachen Energiekosten sind Gasfeuerstellen strombetriebenen Backöfen überlegen. Wenn Sie die Wahl haben, ist ein Gasofen wesentlich günstiger, bei ihm kostet die Kilowattstunde nur ein Viertel (etwa 6,5 Cent/kWh bei 60 Prozent genutzter Primärenergie) im Vergleich zum strombetriebenen Backofen (etwa 29 Cent/kWh bei nur 30 Prozent Energieausnutzung). Übrigens, falls Ihnen ein Gasanschluss fehlt: Einen Gasbackofen können Sie auch mit Gasflaschen betreiben.

Lohnt sich ein neuer Backofen?

Aber auch mit einem Elektrobackofen können Sie Energie sparen. Sie haben einige Möglichkeiten, den Stromverbrauch des Backofens zu reduzieren, wenn Sie folgendes beachten:
  • Achten Sie beim Kauf des elektrischem Backofens auf die Energieeffizienzklasse. A+++ ist derzeit das EU-Energielabel mit dem niedrigsten Verbrauch.
  • Sonderfunktionen wie „Umluft“ nutzen die Energie besser und sind deutlich sparsamer als der Normalbetrieb des Backofens. Mittels Ventilator wird hier die Hitze im Ofen gleichmäßig verteilt.
  • Erwerben Sie einen Backofen mit dreifach verglaster Backofentür. Je besser die Isolierung, desto geringer der Verbrauch.
  • Beachten Sie den exakten Verbrauch auf dem Datenblatt des Gerätes.
Ein neuer Elektrobackofen verbraucht gegenüber einem zehn Jahre alten Gerät in etwa nur die Hälfte an Strom. Bei 100 gebackenen Kuchen, Aufläufen oder Braten pro Jahr haben Sie – auf den Lebenszyklus eines Backofens von etwa 15 Jahren gerechnet – die Neuanschaffung eines Gerätes schon fast refinanziert. Hier finden Sie Tipps zum Einbauen des neuen Backofens.

Stromverbrauch Backofen: So sparen Sie Strom beim Backen

Backen ist nicht gleich backen und nicht alles, was aufgebacken werden soll, benötigt einen Backofen. Deshalb:
  • Benutzen Sie den Backofen nur dann, wenn es wirklich Sinn macht: Aufbackbrötchen sind zum Beispiel auf einem Toaster mit Aufsatz schneller und kostengünstiger aufgebacken.
  • Nutzen Sie die Restwärme: Oftmals ist es ausreichend, die Temperatur des Backofens schon zehn bis fünfzehn Minuten vor dem eigentlichen Backende abzuschalten.
  • Bei Umluft wird die Hitze im Ofen mittels Ventilator gleichmäßig verteilt. So können Sie mehrere Backbleche zeitgleich im Ofen backen.
  • Mit Umluft reichen in der Regel etwa 20 bis 30 Grad geringere Gartemperaturen aus.
  • Öffnen Sie die Backofentür nicht unnötig während des Backvorgangs. So muss der Ofen nicht Nachheizen.
  • Verzichten Sie auf die Selbstreinigungsfunktion. Dabei werden energieintensive Temperaturen bis zu 500 Grad Celsius erreicht. Pro Reinigungsvorgang ist bei den derzeitigen Strompreisen mit Kosten von etwa 1,3 Euro zu rechnen.
  • Verzichten Sie aufs Vorheizen – außer bei sensiblem Blätterteig. So sparen Sie bis zu 20 Prozent Energie. Der Braten oder das Brot werden trotzdem kross.