Fluffig und knusprig

Pizzateig: So gelingt er mit Hefe oder Vollkorn

Ein Pizzateig aus dem Kühlregal muss nicht sein, wenn Sie auf Geburtstagen oder beim romantischen Abendessen mit Pizza glänzen möchten. Wie selbst gemachter Hefe- oder Vollkornpizzateig gelingen, verrät eKitchen.

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Pizzateig mit den Händen ausbreiten

Selbst gemacht schmeckt am besten. Auch beim Pizzateig ist das nicht anders.

Die schnellsten Pizzavarianten sind die Fertigpackungen aus dem Kühlregal und vom Lieferservice. Aber das kann nun wirklich jeder. Einen Pizzateig selbst zu machen, hat viel mehr Charme und kann auch weit individueller sein. Der Klassiker ist der Hefeteig, der am Rand luftig und am Boden knusprig ist. Aber auch Pizzabäcker, die auf ballaststoffreiche Ernährung achten, kommen mit einem Vollkornteig auf ihre Kosten.

Der italienische Liebling mit Weißmehl und Hefe

Für den leckeren Pizzateig, den alle lieben, braucht es nur fünf Zutaten: Mehl (am besten Typ 405), Wasser, Hefe, Salz und Zeit. Von Letzterer allerdings nicht zu wenig. Für ein großes Blech oder vier kleine Pizzen benötigt man 500 g Mehl, 300 ml lauwarmes Wasser, 5 Gramm Hefe (Würfel) und 2 Teelöffel Salz. Das Mehl mit dem Salz vermengen und die Hefe im Wasser auflösen. In das Mehl-Salz-Gemisch eine Mulde drücken, das Hefewasser dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes 15-20 Minuten kneten. Wenn Sie einen Brotbackautomaten oder eine Teigrührmaschine besitzen, nehmen Sie das Gerät unbedingt zuhilfe, denn 20 Minuten per Hand kneten sorgt nicht für Genuss, sondern für fiesen Muskelkater.
einzelne Portionen Pizzateig

Ist der Pizzateig portioniert, kann das Belegen mit den Lieblingszutaten bald beginnen.

Hat der Pizzateig die gewünschte Geschmeidigkeit erreicht, muss er mit einem feuchten Tuch bedeckt für zwei Stunden ruhen. Im Anschluss in vier gleich große Kugeln teilen und formen oder einmal durchkneten und auf einem Backblech verteilen. Jetzt muss der Teig weitere sechs Stunden gehen. Den Pizzateig am besten mit den Händen auf die gewünschte Form ziehen und dünn mit Tomatensauce bestreichen. Klassisch kommt der Käse unter den Belag. Sind die Beläge verteilt – vegetarisch, vegan oder mit Fleisch –, geht es auch im Ofen schnell. Auf maximale Temperatur vorheizen und den belegten Pizzateig für ca. fünf Minuten backen.

Und mit Vollkorn? So wird’s knusprig und aromatisch

Möchten Sie eine aromatische und gesündere Version des fluffigen Pizzateiges zubereiten, dann ist ein Vollkornteig genau das Richtige. Die Zutaten sind hierbei nahezu die gleichen, nur das Weißmehl ersetzen Sie durch Vollkornmehl. Das heißt für ein großes Blech oder vier kleine Pizzen benötigen Sie 500 g Vollkornmehl (Dinkel), 300 ml Wasser, 1-2 Esslöffel Öl und 5 Gramm Hefe. Salz sollte nicht ganz so viel zum Einsatz kommen, da Vollkornmehl einen stärkeren Eigengeschmack als Weißmehl hat.
Vollkornpizzateig mit Walnüssen

Die Vollkornpizza überzeugt mit wertvollen Ballaststoffen und kräftigem Aroma.

Das Vermengen der Zutaten sollte auch nach dem Muster des klassischen Teiges ablaufen. Beim Vollkornteig kommt zum Schluss das Öl hinzu und er muss nur solange geknetet werden, bis er nicht mehr am Schüsselrand klebt. Sollte sich das nicht einstellen, einfach ein wenig mehr Mehl in den Pizzateig geben. Jetzt kommt der Teig unmittelbar auf das mit Backpapier ausgelegte Blech, wird mit Tomatensauce bestrichen und belegt. Ein Vollkornpizzateig sollte für 20-25 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen knusprig backen.

Und das Geheimnis ist ...

Im Grunde gibt es kein Geheimnis. Beim reinen Hefeteig sind nicht spezielle Zutaten wichtig, sondern das lange Kneten, das ihm seine unvergleichliche Leichtigkeit verleiht. Vollkornteig hingegen überzeugt mit intensivem Aroma, das allein vom Mehl kommt. Ob Sie also beim Zubereiten ganz klassisch eine runde Pizza, ein Blech oder mehrere kleine Pizzen kunterbunt belegen, das Ergebnis ist immer lecker. Sie müssen sich nur zwischen locker-leicht und herzhaft-gesund entscheiden.

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