Tipps und Tricks

So gelingt der Rinderbraten garantiert

Der Braten ist die Königsdisziplin der deftigen Küche. Doch es braucht ein wenig Fingerspitzengefühl, damit dieses Gericht auch wirklich gelingt. Wir verraten Ihnen, was Sie beim Kauf, bei der Zubereitung und beim Garen beachten müssen.

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Rinderbraten

Damit der Braten so geling wie auf dem Bild, sind einige Vorkehrungen zu treffen. Das fängt schon beim Kauf des Fleisches an.

Der perfekte Rinderbraten ist innen rosa und außen knackig braun. Die Konsistenz des Fleischs ist saftig und zart. Darüber hinaus ist gerade Rindfleisch ein unterschätzter Vitaminlieferant. Enthält es doch jede Menge Vitamin B12, das den Stoffwechsel fördert und die Bildung roter Blutkörperchen beschleunigt. Auch die Zubereitung eines Bratens ist vielseitig: Rindfleisch lässt sich schmoren, braten und grillen – ganz nach dem persönlichen Geschmack. Auch Roastbeef, Gulasch, Tafelspitz oder der gute, alte Schmorbraten sind gern gesehene Rindfleisch-Variationen auf dem Speiseplan.

Worauf man beim Kauf achten muss

Schon beim Einkauf des Rindfleischs kommt es auf einige Grundregeln an. Die Fleischqualität lässt sich an einigen Faktoren erkennen: Farbe, Marmorierung und Struktur des Fleisches lassen Rückschlüsse darauf zu, wie frisch das Fleisch ist. Das Fleisch von jüngeren Rindern ist heller und feinfaseriger als das von älteren Tieren. Von Marmorierung spricht man in Bezug auf feine Fetteinlagerungen im Fleisch, die das Fleisch auch während der Zubereitung saftig und halten und so für einen zarten und aromatischen Geschmack sorgen. Bei der Mengenangabe schätzt man zwischen 180 und 250 Gramm für eine Person. Bei der Art des Fleisches kommt es darauf an, was man schlussendlich zubereiten möchte. Für einen klassischen Braten empfiehlt sich ein Stück der Hüfte, da dieses durch seine Faserstruktur auch beim längeren Braten saftig bleibt.
Rinderbraten mit Beilage

Bei den Beilagen kann gerade zum Rinderbraten aufgefahren werden, was einem beliebt. In diesem Fall werden klassisch Bratkartoffeln serviert.

Rindfleisch – Der richtige Umgang ist wichtig

Nicht nur die richtige Zubereitung ist das A und O, damit der Braten gelingt. Schon vorher kommt es auf das Handling an, um das frische Fleisch so wenig wie möglich zu beschädigen. Im Idealfall berührt man das rohe Fleisch so wenig wie möglich mit den Händen, um die Faserstruktur nicht zu beschädigen. Der beste Aufbewahrungsort ist dunkel und kühl, um die Bildung von Keimen zu verhindern. Der Experte empfiehlt, das Fleisch in einer luftdichten Kunststoffschüssel oder unter Firschhaltefolie auf einem Teller aufzubewahren. So hält sich das Rindfleisch bei Temperaturen zwischen null bis vier Grad bis zu vier Tage lang. Kleiner Tipp: Viele Metzger schweißen das Fleisch auf Nachfrage direkt vor Ort ein. So hält sich der Braten im Kühlschrank sogar bis zu vier Wochen, tiefgefroren bis zu 10 Monate. Beim Auftauen sollte man allerdings vorsichtig vorgehen. Verzichten Sie auf ein Bad im warmen Wasser, sondern lassen Sie das Fleisch stattdessen über Nacht langsam auftauen.

Die richtige Zubereitung

Das Wichtigste bei der Zubereitung ist es, den Saft im Fleisch zu halten, um den Braten zart und saftig zu garen. Man beginnt damit, das Fleisch vor dem langsamen Garen scharf in Butterschmalz oder Fett anzubraten. Das verschließt die Poren und ein Großteil des Bratensafts bleibt im Fleisch enthalten. Diese braune Kruste ist ein besonderer Leckerbissen und steckt voller Röstaromen, die beim Garen auch auf das Fleisch abgegeben werden. Anschließend legt man den Braten je nach Rezept in den Bräter, Schmor- oder Suppentopf oder auf den Grill und lässt ihn zu Ende garen. Die Würzung erfolgt nach Belieben. Um den Garzeitpunkt zu bestimmen, gibt es im Fachhandel ein Fleischthermometer, das dem Konsumenten anzeigt, wann die richtige Temperatur erreicht ist.

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