Welches Mehl für was?

Auf einen Blick: Praktischer Mehlratgeber

Dutzende Mehlsorten stehen im Regal und man hat die Qual der Wahl. Welches Mehl eignet sich am besten für mein Rezept? Der Mehlratgeber hat immer eine passende Antwort parat.

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Mehlsack

Mehl kommt in vielen verschiedenen Sorten und Farben.

Backen ist beliebt wie nie – und Mehl ist beim Backen eine der essentiellen Zutaten. Im Supermarkt gibt es ein riesiges Mehlangebot mit vielen verschiedenen Sorten, das Hobbybäcker oft überfordert. Das Backportal backmomente.de hat einen praktischen Mehlratgeber zusammengestellt, mit dem Sie für jede Backkreation das richtige Mehl finden. Die Übersicht unterscheidet die gebräuchlichsten Mehlarten und ist nach Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl sortiert.
Mehlratgeber

You got Mehl: Der Mehlratgeber zeigt, welches Mehl sich für was eignet.

Das Mehl-Einmaleins

Mehl lässt sich in verschiedene Ausmahlungsgrade einteilen. Diese geben als Nummer an, wie hoch der Mineralstoffanteil des Mehls ist. Das Prinzip ist einfach: Je höher die Zahl, desto größer der Mineralienanteil und desto dunkler, schwerer und gesünder ist das Mehl. Vollkornmehl, bei dem das ganze Korn vermahlen wird, enthält die meisten Nährstoffe und ist aus ernährungsphysiologischer Sicht am wertvollsten.
Weizenmehl ist im Einsatz sehr universell und lässt sich für verschiedene Teige verwenden. „550er Weizenmehl ist ein Basismehl und gehört in jeden Haushalt. Wenn es schnell gehen soll, ist Instantmehl besonders praktisch und bietet eine hohe Gelingsicherheit“, erklärt Mehlexpertin Birgit Vosen. „Wer auf Nummer sicher gehen will, hat von diesen Mehlsorten immer etwas im Haus.“ 550er Weizenmehl und Instantmehl sind sehr flexibel: So lassen sich damit unter anderem Biskuitteige, Hefeteige, Mürbeteige und auch Mehlschwitzen herstellen.

Uriges Getreide

Empfehlenswert ist laut der Expertin auch Dinkelmehl. Es hat einen kräftigeren Geschmack und ist besonders verträglich. „Dinkel ist eine der ursprünglichsten Getreidesorten. Anders als Weizen wurde es nur wenig modifiziert“, so Birgit Vosen. Deshalb erfreut sich Dinkelmehl immer größerer Beliebtheit. Neben dem universellen 630er Dinkelmehl ist auch Dinkelvollkornmehl in vielen Teigen einsetzbar, zum Beispiel für Vollkornbrote oder auch für Rührteige.
Ein weiteres wichtiges Mehl, das besonders in Deutschland sehr geschätzt wird, ist Roggenmehl. „Aufgrund spezieller Eigenschaften verleiht Roggen der Backkreation eine charakterliche Kruste, Krume und Geschmack“, erklärt Birgit Vosen. Dadurch ist es allerdings eingeschränkter im Gebrauch und wird besonders für Misch- und Vollkornbrote verwendet.
Auch für ausgefallene Mehlkreationen hält der Ratgeber Tipps bereit, wie zum Beispiel für Spezialmehle für Pizza-, Pasta- oder Spätzlegerichte.

Ohne Gluten?

Viele Menschen leiden unter Glutenunverträglichkeit. Das ist im Alltag oft lästig, aber mittlerweile gibt es zahlreiche glutenfreie Mehl-Alternativen, mit denen betroffende Personen nicht auf Backwerk & Co. verzichten müssen.

Galerie: Glutenfreies Gebäck und Mehl-Alternativen

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