So geht Resteverwertung

Warum Sie diese Küchenreste niemals wegschmeißen sollten

Viele Teile einer Frucht landen zu Recht nicht auf den Tellern. Es gibt aber Pflanzenteile, die man durchaus weiterverwenden sollte. Wir verrataten, wo sich die Resteverwertung lohnt.

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Resteverwertung ist super

Wieso wegschmeißen? Eine nachhaltige Resteverwertung macht Spaß, ist kreativ und schont sowohl Umwelt als auch Geldbeutel.

Kochen kann ziemlich verschwenderisch sein: Man schnippelt und schneidet vor sich hin und merkt oft gar nicht, welche Unmengen von Lebensmitteln ganz nebenbei im Müll landen. Dabei sind selbst unattraktiv wirkende Teile diverser Obst- oder Gemüsesorten noch vielseitig einsetzbar. Dass viele Lebensmittel ein prima Haarpflegemittel sind, ist inzwischen bekannt, aber wussten Sie beispielsweise, dass Bananenschalen ein effektives Mittel gegen Blattläuse sind? Es lohnt sich auch, ungeliebte Überreste als Dünger zu verwenden, das geht über den Kompost, als Aufguss oder mit Gadgets wie dem Zera Food Recycler. In der Galerie finden Sie Ideen, wie Sie mit einer nachhaltigen Resteverwertung etwas Gutes für sich und die Umwelt tun können.

Galerie: Ideen für eine nachaltige Resteverwertung

Rösten, Schreddern, Schneiden, Hacken

Die Reste bleiben meist nicht in Ihrer Ursprungsform. Ob Brot, das Sie zu Semmeln verarbeiten oder Kaffeesatz, der mithilfe von Kokosöl zu einer sämigen Pflegekur verschmilzt: Etwas Arbeit müssen Sie in die Resteverwertung noch stecken. Aber der Aufwand lohnt sich. Aus diversen Kernen machen Sie kostengünstig innerhalb kurzer Zeit salzige oder süße Snacks mit hohem Proteinanteil. Und auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften des klobigen Avocadokerns nutzen Sie geschickt. Sie sehen schon: Viele Dinge, die oft direkt im Müll landen, könnte man deutlich besser nutzen.

Nachhaltigkeit liegt im Trend

Eine nachhaltige Lebensweise gehört inzwischen in vielen Haushalten dazu, aber der Weg ist noch lange nicht zu Ende. Mehr als 80 Kilogramm Lebensmittel schmeißt ein Deutscher im Schnitt pro Jahr weg. Doch das muss nicht sein. Wer viel kocht, tut beispielsweise gut daran, bestimmte Bascis immer im Haus zu haben. Sie können diese in verschiedensten Gerichten verwerten und verzichten auf ellenlange Einkaufslisten mit zahllosen Produkten, die sie am Ende kaum verwerten. Wenn Sie Wert darauf legen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, lohnt es sich außerdem regional einzukaufen – das tut nicht nur der Natur, sondern auch der Wirtschaft in ihrem Umfeld gut.

Galerie: 10 Lebensmittel für die clevere Küche

Erik J. Schulze

von

Fast Food und gesunde Ernährung sind nicht miteinander vereinbar? Mit etwas Kreativität und den richtigen Gadgets können auch Freunde der schnellen Küche mit einem guten Gefühl im Bauch zuschlagen.