Käsekuchen mit und ohne Boden

Käsekuchen: Zum Glück ist die Bezeichnung Quark!

Käsekuchen zählt zu den beliebtesten Kuchen Deutschlands. Ob cremig, knusprig oder fruchtig– er hat hat er viel zu bieten. Wie Sie ihn zubereiten und wie Sie für Abwechslung sorgen, erfahren Sie hier.

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Käsekuchen ohne Boden

Mmh, lecker. Da läuft das Wasser im Mund zusammen: Käsekuchen ohne Boden.

Die Bezeichnung ist schon mal falsch. Rezepte für Käsekuchen gibt es viele, aber eines haben sie alle gemeinsam: Es steckt kein Käse im Käsekuchen. Der klassische deutsche Käsekuchen beinhaltet als Hauptzutat Quark. Bei einigen abgewandelten Rezepten spielt Frischkäse eine Rolle, etwa beim New-York-Cheesecake und seinen Variationen. Was Sie beim Backen beachten müssen und mit welchen leichten Handgriffen auch Ihr allererster Käsekuchen ein unglaublicher Genuss sein kann, erfahren Sie hier. Außerdem finden Sie ein leckeres Grundrezept.

Käsekuchen mit und ohne Boden

Käsekuchen können Sie mit und ohne einen Kuchenboden backen. Möchten Sie lieber einen Kuchen mit Boden backen, bietet sich Mürbeteig an. Er gehört zu den Rezepten für Käsekuchen-Tartes. Für einen auf einem Backblech gebackenen Käsekuchen sind Bisquitböden herrlich locker. Mögen Sie es lieber knusprig oder schokoladig? Dann ist ein Keksboden das Richtige für Sie. Ob Amarettini oder Butterkeks – Sie entscheiden. Die zerbröselten Kekse müssen Sie je nach Rezept mit flüssiger Butter oder auch Kuvertüre vermengen, in die Backform drücken und auskühlen lassen. Bei einem klassischen Käsekuchen wird der Keksboden mitgebacken. Es gibt jedoch auch Rezepte, die Käse-Sahne-Kuchen deklarieren, Quark ist in ihnen jedoch nicht zu finden. Die Käsemasse besteht hier aus Sahne, Joghurt oder auch Frischkäse und bekommt Festigkeit durch Gelatine und lange Kühlzeit. Wer sich gern vom „Küchen-iPhone” helfen lässt, findet hier das passende Käsekuchenrezept für den Thermomix.

Galerie: So lecker kann Käsekuchen sein

Das Herz des Käsekuchens: Die Quarkmasse

Für die klassische Käsekuchenmasse brauchen Sie mageren Speisequark. Doch Achtung! Bei der Konsistenz können sich die Geister scheiden. Es gibt Rezepte mit, aber auch ohne Hartweizengries. Schauen Sie also, was bei Ihnen und Ihren Gästen für Vorlieben oder Abneigungen vorherrschen. Aber egal, was in ihr ist, die Quarkmasse können Sie mit vielen Leckereien verfeinern. Mit Mohn, getrockneten oder frischen Früchten und auch Nüssen. Denken Sie aber daran, dass diese Zutaten in der weichen oder flüssigen Käsekuchenmasse versinken. Sie sollten Sie also nicht unterrühren, sondern erst oben auf den Käsekuchen geben, wenn Sie ihn in der gewünschten Backform verteilt haben.

Tipps und Tricks für den perfekten Käsekuchen

  • Die Backform können Sie mit Backpapier auslegen oder mit ordentlich Butter einfetten. Dazu nehmen Sie entweder flüssige Butter und einen Backpinsel oder ein Stück Butter im Ganzen. Mit dem Stück rundum Butter verteilen.
  • Streuen Sie die gefettete Form mit Paniermehl/Semmelbrösel ein, dann bekommen Sie einen herrlich knusprigen Rand.
  • Haben Sie ein Rezept mit langer Backzeit, bedecken Sie den Kuchen ca. 10-15 Minuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie. Dann verbrennt er Ihnen nicht von oben, bevor der Kuchen innen durchgebacken ist.
  • Bei Rezepten, in denen ausgedrückter Quark aufgeführt ist, helfen Sie sich folgendermaßen: Den Quark legen Sie in ein mit einem sauberen Küchentuch ausgelegtes Sieb. Drücken Sie die Flüssigkeit gut aus. Den Quark erst danach abwiegen, damit die Verhältnisse stimmen. Brauchen Sie 1 kg ausgedrückten Quark, sollten Sie 1,25 kg zum Ausdrücken vorrätig haben.
  • Lecker auf einem Käsekuchen sind Puderzucker und Saucen aus Früchten. Dafür können Sie das ganze Jahr über auch tiefgekühlte Himbeeren mit etwas Zucker aufkochen. Geben Sie die Sauce heiß oder kalt über den Kuchen – himmlisch!

Rezept für Käsekuchen ohne Boden

Für kleine Schleckermäulchen gehen Sie mit diesem Rezept auf Nummer sicher, denn es bietet puren Käsekuchengenuss. Sie brauchen 120 g weiche Butter, 300 g Zucker, 4 Eier, 1 Pck. Vanillepuddingpulver, abgeriebene Schale einer halben Zitrone, ½ TL Backpulver und 1 kg Magerquark. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, nach und nach die Eier hinzugeben. Im Anschluss Puddingpulver, Quark, Zitronenschale und Backpulver dazugeben und gut vermengen. Fetten Sie eine Springform (26 cm Durchmesser) gut mit Butter ein. Dann die Käsemasse in der Form verteilen und für ca. 70 Minuten in dem auf 180 °C vorgeheizten Backofen. Auch warm ist dieser Käsekuchen lecker.

Küchenmaschine

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!